V2A-Stahl
"Dentalstahl", "Wipla"; Name abgeleitet von "Versuchsreihe 2 Austenitgefüge"; in
der
ZHK eingesetzten "Stähle" für (Klammer-)Drähte (NEM-Legierungen).
Sie haben neben Chrom oft auch Vanadium und Molybdän als
Legierungsbestandteile.
Vakuumbrand
Vakuumbrennverfahren, engl.: vacuum fired porcelain; Begriff aus der
Verarbeitung von keramischen Massen:
Durch ein möglichst hohes Vakuum beim Brennen der Keramikmassen in der
Brennkammer (sog. "evakuierter Ofen") werden diese während der
Sinterung stärker verdichtet und bewirken so eine bessere
Oberflächenqualität, geringere Porosität (Poren = Verminderung der
Transluzenz), verbunden mit besserer Stabilität und Farbtreue.
Keramik,
Sintern,
Zwischenbrand
Vakzination, engl.: vaccination;
Immunisierung
Validität
Tauglichkeit, Zuverlässigkeit einer Aussage oder Studie, engl.: validity; gibt
den Grad der Genauigkeit bzw. die
Qualität an, mit
dem ein Verfahren, welches misst/untersucht, was es zu messen beabsichtigt.
Validierung = Bewertung der Leistungsfähigkeit eines reproduzierbaren
Verfahrens. So bezeichnet ein "validiertes Verfahren" die Eigenschaft der
eingesetzten Methode als "nachvollziehbar mit gewährleistetem Erfolg
durchgeführtes Verfahren"
Blindversuch,
Reliabilität,
Sensitivität,
Spezifität
Valsalva-Manöver
Valsalva-Pressdruck(-versuch); engl.: Valsalva's maneuver; forciertes Ausatmen
durch die Nase bei zugehaltenen Nasenflügeln zur Überprüfung der Dichtigkeit der
Kieferhöhle (Schneidersche Membran)
Alveolarbucht,
Nasenblasversuch
Vampierzähne
1.) Rot-Braun-Verfärbung der Zahnsubstanz bei familiärer Porphyrinurie; Fachbez.
Erythrodontie
2.) Körperschmuck-Trend, wobei die natürlichen Eckzähne angespitzt oder
künstlich verlängert werden. Im Gegensatz zu vielen anderen (harmlosen)
Zahnschmuckarten werden bei dieser Form der (Selbst)Verstümmelung an der
Zahnsubstanz bleibende Schäden gesetzt, da der bedeckende
Zahnschmelz
in der Regel zum erheblichen Teil durch das gewollte Anspitzen entfernt wird.
Dazzler,
Zahnschmuck
Van-der-Woude-Syndrom;
Unterlippenfistel
Varianz
Streuungsmaß, engl.: variance; so gibt z.B. die V. einer Zufallsvariablen an,
wie weit die Zufallsvariable um ihren Erwartungswert streut. Die Wurzel aus
einer V. bezeichnet man als Standardabweichung
Varnish
vom engl. für Lack; Schutzlack bei der Fertigstellung von
GIZ-Füllungen. V. wird nach dem Legen der Füllung dünn aufgetragen und mit
dem Luftbläser getrocknet. So ist ein temporärer Schutz vor Mundfeuchtigkeit
während der Abbindephase gegeben.
Vasodentin,
engl.: do.;
Sekundärdentin
Vasokonstriktoren
Vasokonstringens, (Gegensatz: Vasodilatoren), u.a. Bez. für: gefäßverengende
Medikamente (Vasokonstringenzien),
engl.: vasoconstrictor(s), welche den Tonus der Gefäßmuskulatur erhöhen. Bei der
zahnärztlichen
Lokalanästhesie bewirkt ein derartiger Zusatz eine begrenzte
Anämie und
damit eine gesteigerte Wirkdauer und -tiefe, reduziert den Blutverlust und
verringert die systemische
Toxizität
des
Lokalanästhetikums. Als klassische Vertreter gelten
Noradrenalin u.
Adrenalin als postganglionäre Transmitter des Sympathikus. Regelmäßiger
Zusatz bei der
Lokalanästhesie.
Das Verzichten auf einen V. bei bestimmten Patienten mit kardiovaskulären
Vorerkrankungen (Hintergrund: unnötige Belastung des Herz-Kreislauf-Systems) ist
umstritten, da es bei einem Weglassen des V. zu einer ineffektiveren
Schmerzausschaltung kommt, mit dann verstärkt statt findender endogener
Katecholamin-Ausschüttung. Dies könne ein höheres gesundheitliches Risiko
bedeuten als ein V.-Zusatz.
Anämie,
Clonidin
Vasopressin
antidiuretisches Hormon (ADH), Adiuretin, engl.: do.; das natürlich vorkommende
Hormon V. reguliert die Wasserausscheidung durch die Niere. V. wird im
Zwischenhirn (Hypothalamus) gebildet, in der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse)
gespeichert und bei Bedarf in den Blutkreislauf freigesetzt. In synthetischer
Form als Ornipressin bzw. POR 8 vorliegend.
In Form des Derivates Felypressin findet es Anwendung bei
Lokalanästhetika anstelle von
Adrenalin,
wie z.B. in Xylonest™.
Octapressin
Vasopressoren
Vasokonstringenzien, engl.: vasopressors;
pharmakologische Stoffe, welche u.a. auf die glatte Muskulatur der
Blutgefäße wirken und diese verengen - das Gewebe wird dadurch weniger
durchblutet. Dieser Effekt wird bei der örtlichen Betäubung (Lokalanästhesie)
angewandt, indem man dem eigentlichen Betäubungsmittel V. beimengt, um durch die
geringere Durchblutung ein längeres Verweilen des Medikamentes am Betäubungsort
zu erzielen, mit geringeren Mengen des Betäubungsmittels arbeiten zu können
(durch Verzögerung der lokalen Resorption) und in dem Operationsgebiet (bei
chirurgischen Eingriffen) eine relative Blutleere zu erreichen. Gebräuchliche
Zusätze bei der
Lokalanästhesie sind
Adrenalin oder
Noradrenalin.
Grenzdosis
Adrenalin (kardialer Risikopatient) beträgt 40 ug Adrenalin
1 ml Ultracain D-S® enthält 5 pg Adrenalin
40 ug entsprechen 8 ml Ultracain D-S
Grenzdosis Adrenalin (gesunder Patient) = 0,2 mg Adrenalin
0,2 mg Adrenalin entsprechen 20 ml Ultracain D-S forte oder 40 ml Ultracain D-S
Adrenalin,
Lokalanästhetika,
Vasokonstriktoren, Vasopressin
VDDI
Verband der Deutschen Dental-Industrie, engl.: ~ German Dental-Manufakturers
Federation; wurde am 24. Juni 1916 in Berlin gegründet (als Verband der
Deutschen Dental-Fabrikanten, bei der Neugründung 1950 erhielt er seinen
heutigen Namen) und zählt heute knapp 200 deutsche Hersteller mit rund 18.700
Mitarbeitern (mit einen Gesamtumsatz von 3,9 Milliarden Euro (2008)) von
zahnmedizinischen und zahntechnischen Produkten zu seinen Mitgliedern. In Köln
ist der VDDI seit dem 01.01.1969 ansässig. Zu seinen Hauptaufgaben gehören die
Vertretung der gemeinsamen Interessen der Unternehmen der deutschen
Dentalindustrie auf fachlicher und politischer Ebene gegenüber Ministerien,
Behörden, Verbänden und anderen Organisationen im In- und Ausland und die
Ausrichtung der Internationalen Dentalschau in Köln (weltgrößte Messe des
Dentalhandels und -industrie).
VDZI, Verband Deutscher
Zahntechniker Innungen;
VDZM
Vereinigung Demokratische Zahnmedizin e. V. , engl.: combination democratic
dental medicine e. V. ; zahnärztlich eher unbedeutender Zusammenschluss von
Zahnärztinnen und Zahnärzten (Gründung 1978) sowie Beschäftigten aus allen
Bereichen der Zahnmedizin. Der VDZM wendet sich nach Eigenangaben gegen die
herkömmliche, nur auf Vertretung der Eigeninteressen beschränkte Standespolitik.
DAZ,
FVDZ,
Zahnärztekammer
Vector
Ultraschallgerät in der
Parodontitis-Therapie; engl.: dito:
Dieses Ultraschallsystem unterscheidet sich in der Erzeugung der
Schwingungen von den konventionellen Systemen. Die im Handstück
entstehenden Schwingungen werden über die Stauchung eines Metallringes
um 90° umgelenkt, so dass eine Schwingung entlang der
Instrumentenlängsachse resultiert. Vorteilhaft soll die dadurch
besonders gewebeschonende Behandlung sein.
PerioScan,
Ultraschallgeräte,
Zahnsteinentfernung |

©: der Grafik:
|
Vectris,
Targis-Vectris
Vega-Test,
Elektroakupunktur nach VOLL
Veitstanz
krankheitstypisch tänzelnder Gang, engl.: St. Vitus' dance; umgangssprachliche
bzw. historische Bezeichnung für eine extrapyramidale Bewegungsstörung, meist in
Form der Chorea Huntington. U.a. kann es zu
Schluckstörungen kommen, mit der Gefahr des Verschluckens von Nahrung oder
Fremdkörpern. Die etwa im 4. Lebensjahrzehnt auftretende erbliche, nicht
geschlechtsgebundene Erkrankung hat als weitere Begleitsymptome
Wesensveränderungen bis hin zur Demenz als Folge.
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Velum;
in der Regel in der
ZHK
abkürzende Bez. für Velum palatinum =
Gaumensegel
Velumspalte,
Gaumensegelspalte, von "Velum" für "Segel" (gemeint ist das Gaumensegel)
Gaumenspalte
Veneer
Verblendschale, Fassade, Furnier, Laminat, Frontzahnteilkrone, engl.:
do.;
Veneers sind Keramik-Verblendschalen für die sichtbaren
Zahnflächen im
Frontzahnbereich, die mittels
Adhäsivtechnik nach entsprechender
Präparation (s.u.) an der Zahnhartsubstanz befestigt werden. Sie
können hauchdünn industriell hergestellt werden und bieten optimale
Eigenschaften für Lichtbrechung und farbliche Individualisierung. V.
können direkt im Mund aus
Komposite-Materialien hergestellt oder (häufiger) im
zahntechnischen Labor bzw. in der Praxis mittels
CAD/CAM (meist aus
Keramik) gefertigt werden, wobei letztere Fertigungstechnik
besonders unter ästhetischen Gesichtspunkten zu bevorzugen ist.
In neuerer Zeit (2011) sind die ursprünglichen Keramikschalen in versch.
Variationen anzutreffen:
- im Frontzahnbereich
labiale (Keramik-)Schalen auf den Zahnaußenflächen (= klassische V.)
Teilveneers für:
--
Schneidekantenaufbauten
-- palatinale V. auf der Rückseite oberer Zähne als Führungsflächen
--
minimal-invasive sog. "additional Veneers"
-- Zahnhalsveneers
"Non-Prep-Veneers" (werden ohne Zahnsubstanzabtragung aufgeklebt)
"360°-Veneers" (sind ähnlich einer dünnen Vollkeramikkrone bzw.
Teilkrone)
- im Seitenzahnbereich
Kauflächenveneers, auch bekannt unter "Tabletops"
bukkale
Verblendschalen
V. bieten mögliche Therapielösungen
bei:
Verfärbungen/Aufhellungen von Zähnen, die nicht durch
Bleichen beseitigt werden können
Ersetzung von großen
zahnfarbenen Füllungen, die kosmetisch nicht der Zahnsubstanz
angepasst werden können
Korrektur "schief stehender" Zähne (sog.
Stellungsanomalien)
Formkorrekturen von Zähnen (zu schmal, zu kurz)
Beseitigung eines
Diastema ("lückige Zähne")
Reparatur abgebrochener Zähne (
Zahnfrakturen)
Beseitigung von Zahnschmelzdefekten (z.B.
Fluorose,
Tetrazyklindefekten)
Der Substanzverlust ist erheblich geringer als für eine
VMK-Krone oder
Porzellankrone (nur 0,6-0,8 mm statt 1,2-1,5 mm bei einer Krone).
Als
Präparationstechnik wird die sog. "Grübchentechnik" empfohlen, wobei
mit kleinen Rosenbohrern Orientierungsgruben auf der Labialfläche
gesetzt werden, um eine ideale Präparationstiefe (~ 0,5 mm) auf der
ganzen Fläche zu gewährleisten.
Keramik ist bekanntermaßen hinsichtlich der Lichtbrechung, Brillanz
und Festigkeit der natürlichen Zahnhartsubstanz sehr ähnlich. Die
Lichtstrahlen, die in die Zahnoberfläche eintreten, werden durch die
Lichtbrechung der Keramikschichten in das angrenzende Zahnfleisch
weitergeleitet. Dadurch erhält das
Zahnfleisch wie bei den natürlichen Zähnen eine vitale, frisch-rosa
Farbe – es sieht gesund aus. Der Unterschied zur „rosa
Ästhetik“ wird erkennbar im Vergleich mit
metallgestützten Restaurationen, die diese Lichtdurchleitung
blockieren und so die Umgebung "tot" erscheinen lassen. Da kein Metall
vorhanden ist, fehlt auch die labortechnisch bedingte kreidig-opake
Abdeckung derselben, welche eine Krone unter Umständen "kreidig" erscheinen lässt.
Die Behandlung mit V. oder einer
Teilkrone wird als
minimalinvasiv bezeichnet; sie ist farblich brillanter und kann
parodontal atraumatischer erfolgen. Mittlerweile werden V. in allen
Nachuntersuchungen beste Langzeitresultate und eine gute Stabilität
bescheinigt. Die klinischen Bewertungen veranlasste die
DGZMK, V. als wissenschaftlich anerkannte Therapieform zu
bezeichnen. Die früher bestehende Problematik eines Lösens und öfteren
Wiederbefestigens ("rebonding") der Schalen ist durch moderne
Adhäsivsysteme bei richtiger Indikation auf etwa 1 % gesunken.
Insofern stellen keramische V. eine sehr gute und haltbare Alternative
dar, wenn z.B. verfärbte Frontzähne ästhetisch ansprechend versorgt
werden sollen.
Werden defektbezogen die Schneidekante und/oder die
Approximalbereiche ganz oder teilweise in die Präparation
einbezogen, handelt es sich nach Auffassung der
DGZMK um eine
Teilkrone.
in jüngerer Zeit (2004) wurden auf dem deutschen Markt sog.
"non-invasible veneers" oder "additional veneers" - was soviel bedeutet,
dass am Zahn selbst keine oder nur sehr wenig Substanz abgetragen wird -
für ästhetische Korrekturen angeboten (auch unter dem Namen
"Non-Prep-Veneers" bekannt). Diese nur 0,3 mm dünnen Lamellen werden
einfach auf den Zahn nach vorheriger Reinigung und evtl.
Bleichung aufgeklebt - Langzeitergebnisse liegen bisher nicht (2010)
vor (
Lumineers™),
die kosmetischen Ergebnisse werden kontrovers diskutiert.
ästhetische Zahnmedizin,
Componeer,
Diastema,
Facette,
Frontzahnchips,
Rezession,
Vollkeramik.
|

überarbeitet nach ©

© der untern Grafik:
|
ventral;
Körperebene: bauchwärts, zum Bauch hin gerichtet
Verankerungselement;
Verbindungselement
Verband der
Zahnärztinnen;
Dentista Club
Verbindungselement
Verankerungselement, engl.: (prosthetic) attachment; Teil für die
Fixierung von
herausnehmbaren Zahnersatz am Restgebiss. Unterscheidung in:
Ankerbandkrone,
Ankerelement,
bedingt abnehmbar,
CeKa-Anker,
Geschiebe,
Gerber,
Gilmore Reiter,
Halteelement,
Klammer,
Kombinationsprothese,
Palatinalbügel,
Riegel,
Stützelement,
Teilprothese,
Teleskopkrone, Verbinder,
Verblockung |


|
Verbindungsepithel,
Saumepithel
Verblendgrenzen, engl.: restrictions for the use of faced crowns;
Verblendkrone
Verblendkrone
Veneerkrone, engl.: faced crown; Metallkrone mit einer zahnfarbenen
Deckschicht (Verblendung) zur sichtbaren Zahnaußenseite und evtl. zur
Kaufläche und den Zahnseitenflächen hin. Das Verblendungsmaterial kann
aus
aufgebrannter Keramik oder "aufgeklebten" (
Retentionsperlen,
Silanisierung)
Kunststoff bestehen.
Kunststoffmaterialien haben den Nachteil, dass sie sich bei intensiver
Zahnpflege abnutzen, beim ständigen Kontakt mit dem
Zahnfleisch
allergische Reaktionen auslösen können, verstärkt zur Bildung von
Plaque neigen, eine Tendenz zum Verfärben haben und kosmetisch nicht
die Ästhetik der Keramik erreichen; zur Verblendung von
Kauflächen sind sie wegen ihrer geringen
Abrasionsfestigkeit ungeeignet. Vorteil ist die preiswertere
Herstellung und die Möglichkeit einer Reparatur im Mund, falls
Beschädigungen an der Verblendschicht auftreten sollten. Ein
Haupteinsatzgebiet von Kunststoff-Verblendungen sind
Außenteleskope, da Kunststoffe wegen ihrer Elastizität gutmütiger
auf Spannungen reagieren, die
passungsbedingt bei Doppelkronen im Außenteil auftreten können.
Keramikverblendungen können nur der sichtbaren Außenfläche von
künstlichen Kronen eine Zahnähnlichkeit verleihen oder aber die
Kaufläche und weitere Teile der Krone mit einbeziehen
("vollverblendet"). Sie sind ästhetisch und
biologisch gut, erreichen aber nicht die Natürlichkeit und
Bioverträglichkeit von reinen
Keramik- oder
Galvanokronen. In der Herstellung teurer als
Kunststoffverblendungen, ist eine Reparatur im Mund - z.B. nach
Abplatzen der Keramik durch einen Biss auf einen harten Fremdkörper oder
durch Fehlbelastungen - nur mangelhaft möglich. Wegen der Härte der
Keramik (diese ist härter als der natürliche Zahnschmelz) ist die
Verblendung der
Kaufläche nicht unproblematisch; wenn kosmetisch vertretbar, sollte
darauf verzichtet werden.
Die
Gesetzliche Krankenversicherung (in D, 2006) kennt nach ihren
Richtlinien sog.
Verblendgrenzen: Wird ein Zahn mit einer Krone "überzogen", so ist
es von der Funktion her völlig ausreichend, wenn diese Krone nur aus
Metall besteht. Allerdings entspricht es in unserer Gesellschaft
nicht mehr einem "Schönheitsideal",
wenn im sichtbaren Bereich Metall zu sehen ist (das war früher bei uns
anders und gilt heute noch in ärmeren Ländern als Zeichen des
Wohlstands). Nach dem
Wirtschaftlichkeitsgebot der
Gesetzliche Krankenversicherung kann es aber nicht sein, dass nun
jeder Zahn mit einer zahnfarbenen Schicht (= Verblendung) überzogen
wird. Deshalb wurden sog. Verblendgrenzen eingeführt, die nach den
Richtlinien derart definiert sind, dass im Oberkiefer die
Frontzähne und die
kleinen Backenzähne, im Unterkiefer ebenfalls die
Frontzähne, aber nur noch die vorderen
kleinen Backenzähne als "verblendnotwendig" angesehen werden (s.
Abb.). Nach dem
Zahnschema sind dies die Zähne 15 - 25 u. 34 - 44.
Keramikschulter,
Krone,
Kunststoffkrone,
Mathé Krone,
Metallkaufläche,
Opaker,
Retentionsperlen,
Sandwichtechnik
Zahnwissen-Festzuschüsse
ab 2005
Kronen (siehe unter Artikel Index -
Ordner - Z-Ersatz-Krone) |

Verblendarten

vestibulär oder vollverblendet

Teilverblendung nach der
Regelversorgung
(Einbeziehung der Schneidekante)

schematischer Aufbau einer
Kunststoff-Verblendkrone
|

mangelnde Mundbeständigkeit des
Kunststoffes

der Einsatz von Gold im sichtbaren Bereich gilt
heute nicht mehr als "Schönheitsideal"

erhebliche kosmetische
Beeinträchtigungen bei der "klassischen" Kunststoff-Verblendkrone

Verblendgrenzen
|
Verblendkunststoff,
Kunststoffe
Verblend-Metall-Keramik
VMK. Die Bezeichnung "VMK" wurde ursprünglich mit "Vita-Metall-Keramik"
übersetzt, da die Fa.
Vita ("Zahnfabrik") in Bad Säckingen maßgeblich die Entwicklung dieser
Technik vorangetrieben hat.
Metallkeramik
Verblendschale;
Veneer
Verblendung;
engl.: facing;
Verblendkrone
Verblockung
Stabilisierung, engl.: interlock; der Begriff ist vornehmlich in der
Parodontologie oder
Prothetik
gebräuchlich im Sinne einer starren Verbindung noch vorhandener Zähne
(im meist reduzierten
Restgebiss/Lückengebiss).
Die V. erfolgt hauptsächlich aus Stabilitätsgründen der Konstruktion und
zur gleichmäßigen Verteilung der auftretenden Kräfte auf die Restzähne,
um einer Überbelastung/Lockerung vorzubeugen. Es wird unterschieden:
- primäre Verblockung
(Primärverblockung, primary interlock)
mittels
Schienen, miteinander verbundenen (gelötet oder gegossen)
Kronen o.
Inlays,
Stegen
- sekundäre Verblockung
(Sekundärverblockung, secondary interlock)
durch
Teleskope,
Geschiebe und ähnliche Konstruktionen. Diese Verblockungsart
besteht nur solange, wie sich der herausnehmbare Teil über den
Pfeilerzähnen befindet.
Bei einer V. ist besonders darauf
zu achten, dass der
Interdentalraum nicht bedeckt ist ("hygienische Verblockung") und
somit die
Interdentalpapille frei liegt. Daraus ergibt sich, dass z.B.
künstliche Kronen nach Möglichkeit nur an den
Kontaktpunkten punktförmig verblockt werden sollten.
Interlock-Geschiebe,
Kombinationsprothese,
Parodontalschiene,
Stabilisierungsschiene,
Zahnersatz |

zwei miteinander verblockte
Kronen als sog. "primäre Verblockung" |

sekundäre Verblockung
|
Verbundbrücke
Hybridbrücke,
Kombinationsbrücke, engl.: composite bridge; als V. werden
festsitzende bzw. bedingt abnehmbare Zahnersatzkonstruktionen
bezeichnet, die zumindest einen eigenen Zahn und mindestens ein
Implantat verbinden. Von der Statik her besteht das Problem, dass
ein
osseointegriertes (d.h. starr bzw.
ankylotisch im Kieferknochen verankert)
Implantat über das
Brückenzwischenglied mit einem natürlichen Zahn verbunden ist,
welcher
elastisch im Knochenfach aufgehängt ist. Dieser theoretische
Nachteil sollte aber in der Praxis bei normalen Bissverhältnissen (Bruxismus
s.u.) keine gravierende klinische Bedeutung haben, obwohl neuere
Untersuchung (2013) über 10 Jahre bei 60 Brückenkonstruktionen den rein
implantat-getragenen Konstruktionen mit 87% einen Vorteil vor
Verbundkonstruktionen (78%) geben
Die Verbundbrücke - ob geteilt oder einteilig - sollte
definitiv zementiert werden;
resiliente
Verbindungen sind zu vermeiden.
Brücke,
Implantat,
Kombinationsbrücke |
 |
Verbundkrone
Verbundkonuskrone, engl.: compound crown; Sonderform einer
Doppelkrone, bei welcher die Innenkrone durch einen kleinen
Steg mit einer Nachbarzahnkrone (Verblendkrone,
Teleskopkrone) starr verbunden ist. Trotz technisch bedingter
Schlitzung der Außenkrone kommt es bei einem kleineren
Konuswinkel nicht zu einem Verlust der Haftkraft. |
 |
Verbundosteogenese
engl.: bio(re)aktiv osteogenesis; Bezeichnung für einen direkten,
physiko-chemischen Verbund zwischen dem Knochen und einem inserierten
Implantat; eine V. wird dabei über die Anpassung der chemischen,
physikalischen, biologischen und morphologischen Oberflächeneigenschaften des
Implantates an das Empfängergewebe mit dem Ziel einer klinisch erwünschten
Wechselwirkung erreicht. Diese Wirkung wird besonders durch biokeramische
Beschichtungen des Implantats (
TCP-Keramik) erreicht.
Osseointegration,
TPS-Implantat
Verdrehwinkel; engl.: twisting angle;
Deflektion
Verein für
Zahnhygiene e.V.
1957 gegründete gemeinnützige Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Mund- und
Zahngesundheit mit den Aufgaben:
die Öffentlichkeit über die Bedeutung der Zahn- und Mundgesundheit sowie über
die Möglichkeiten zu ihrer Erhaltung aufzuklären,
Kinder und Jugendliche zu verbesserter Zahnhygiene zu motivieren
und auf die Notwendigkeit regelmäßigen vorsorglichen Zahnarztbesuchs hinzuweisen
verantwortlich für den jährlich (am 25. September) stattfindenden
Tag
der Zahngesundheit.
Eine ausgezeichnete Adresse für Aufklärungs-, Lehr- und Lernmaterialien, welche
sich preislich an den Gestehungskosten orientieren. Anschrift: Verein für
Zahnhygiene e.V. , Liebigstr. 25 64293 Darmstadt.
Tholuck-Medaille
Vereisen, Vereisung, engl.: freezing, cryogenic block;
Kälteanästhesie
Vereiterung
engl.: suppuration; eine zunächst ohne eine Infektion bestehender abnormaler
Zustand - z.B. eine Zahnwunde - welcher dann durch
Bakterien infiziert wird (
Alveolitis). In der Laiensprache häufig mit jeglicher
Entzündung bzw. einem
Abszess gleichgesetzt.
Eiter
vererblich; engl.: hereditary;
genetisch
Verfärbungen
von Zähnen, Zahnverfärbungen,
extrinsische Oberflächenveränderungen, engl.: defects in tooth
color, discoloration, staining; fälschlicherweise auch als
Zahnstein bezeichnet. Es handelt sich dabei um
Beläge, welche durch versch. Anziehungskräfte (van der Waals-Kräfte
(zwischenmolekulare Kräfte), elektrostatische Aufladung,
Wasserstoffbrücken) der auf der Zahnoberfläche befindlichen
Verunreinigungen (Plaque,
Zahnstein,
Pellicle), durch Farbstoffe (Chromogene) aus Nahrungs- und
Genussmitteln, Getränke und Medikamente, Metalle sowie Bakterien (Melanodontie)
gebunden werden.
V. können durch äußere Auflagerungen (s.o.) bedingt sein (
extrinsische Verfärbungen) oder auf während der Zahnentwicklung
stattfindende Einflüsse bzw. aus dem Zahn heraus stammenden
Gegebenheiten (
intrinsische Verfärbungen; z.B. durch
Tetrazycline, Folge einer
Wurzelkanalbehandlung) zurückzuführen sein.
Metalle bzw. deren Salze ergeben folgende
charakteristische Einlagerungen (Zahn/Zahnfleisch):
| Metall(-salz) |
Ursprung |
Farbe |
| Antimon (II) |
beruflich |
orange bis gelbbraun |
| Cadmium |
beruflich |
gelblich / gold |
| Eisen (III) |
Medikamente |
(grau-)schwarz |
| Kalium |
Desinfektion |
violett / schwarz |
| Kupfer |
Spüllösung, beruflich |
grün |
| Nickel |
beruflich |
grün |
| Silber |
Desinfektionslösung
Medikament |
graubraun /
grauschwarz |
| Zinn |
Spüllösung/ Zahncreme
(Zinnfluorid) |
goldbraun |
Eine - den chemischen Gegebenheiten
entsprechende - Einteilung (N1 bis N3) stammt von Nathoo:
» N1-Typ: Die Farbstoffe (Chromogene) reagieren direkt
mit der Zahnoberfläche (z.B. Genussmittel (z.B. Kaffe), Gemüse- und
Obstsäfte (z.B. Heidelbeeren) sowie Gewürze (z.B. Curry)). Die Farbe des
Chromogens ist mit der Zahnverfärbung identisch.
» N2-Typ: Nach der Einlagerung in das
Schmelzoberhäutchen (Pellicle)
erfahren die Substanzen eine Farbveränderung. Meist beruht dieser Effekt
auf einer chemischen Modifikation der
Proteine
durch Säuren und Divergentien.
» N3-Typ: Transformation primär farbloser Substanzen im
Sinne einer chem. Reaktion häufig in Form der Maillard-Reaktion
(Reaktion von Kohlenhydraten mit Lebensmittelproteinen; auch als
nicht-enzymatische Bräunungsreaktion bekannt, wie z.B. das Braunwerden
einer Apfelscheibe); typischer Vertreter in der
ZHK ist das
Chlorhexidin.
Amalgamtätowierung,
Antimonzähne,
Belag,
Betelkauen,
Komposite,
Lobene Stain Index,
Melanodontie,
Plaque,
Plaquehemmung,
Professionelle Zahnreinigung (PZR),
Raucherbelag,
Schwermetallsaum,
Weißmacher-Zahnpasten,
Zahnbelag,
Zahnstein |

typischer
Raucherbelag
|
Verformung;
Deformation
Verfügbarkeit,
biologische;
Substantivität
Vergolden, engl.: gold plating; Überziehen eines meist
metallischen Gegenstandes mit einer dünnen Goldschicht;
Diffusionsvergoldung,
Galvanostegie
Vergüten
Vergütung, Aushärten, Verhärten, engl.: annealing,
tempering;
1.) Maßnahmen zur Steigerung der Festigkeit einer
Legierung durch Beseitigung von übersättigten Mischkristallen. Durch
Weiterführung der unterbrochenen Entmischung mittels Wärme (z.B. bei 400 °C über
15 min) werden bessere mechanische Eigenschaften erreicht. Ebenfalls spricht man
von einer V., wenn im Mund direkt gefertigte
Komposite-Inlays zur Verbesserung der Härte und Volumenveränderung außerhalb
des Mundes im heißen Wasser oder Lichtofen nachvergütet werden.
2.) Maßnahmen zur Verbesserung der Oberfläche eines Werkstücks. In der
ZHK wird dieses besonders durch eine sorgfältige
Politur erreicht
Verhalten
nach einer Zahnentfernung, engl.: behavior after
tooth extraction: siehe Merkblatt
Verjährung
engl.: limitation. Bei
Honorar- und Auslagenansprüchen bei privatzahnärztlichen Leistungen gilt ab
2002 eine regelmäßige Verjährungsfrist von drei Jahren (bisher zwei Jahre),
beginnend mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der
Zahlungspflichtige hiervon Kenntnis erhalten hat. Die Zeit der
Gewährleistungsansprüche gegenüber Zahntechnikern stieg von sechs Monaten
auf zwei Jahre an, ebenso gegenüber Lieferanten.
Für den Fall von
Schmerzensgeld und/oder
Schadenersatz verjähren die Ansprüche gegen den behandelnden Zahnarzt erst
in 30 Jahren nach dem
angeblichen Fehler.
Verkalkung, Kalkinfiltration, engl.: calcification;
Ablagerung von Kalksalzen;
Mineralisation,
Obliteration
Verkehrsfähigkeit
Verkehrstüchtigkeit, Fahrtüchtigkeit (nach zahnärztlichen Maßnahmen), engl.:
traffic ability, driving capability (after dental treatments); im Gegensatz zu
Alkohol gibt es keine eindeutigen Grenzwerte für
Medikamente im Straßenverkehr. Nach neueren Untersuchungen sind bei jedem 4.
Verkehrsunfall Medikamente im Spiel. So warnten z.B. Mediziner auf einem
ADAC-Fachsymposium für Verkehrsmedizin über die V. bei
lokalen Betäubungen während zahnärztlichen
Behandlungen oder anderen ambulanten Operationen. Diese könnten zu einer
starken Beeinträchtigung der V. führen und raten daher, sich erst 24 Stunden,
auch nach kleineren ambulanten medizinischen Eingriffen, hinter das Steuer zu
setzen. Andere Untersuchungen belegen eindeutig, dass im Normalfall nur eine
geringe Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit über einen derart langen Zeitraum
eintritt - im Gegenteil: Die Erwartungsangst VOR einer zahnärztlichen
Behandlung führt unter Umständen zu einer erheblichen Desorientierung im
Straßenverkehr.
Aus zahnärztlicher Sicht ist folgendes zu beachten:
- Die Reaktionsfähigkeit ist nach einer (Voll-)Narkose
oder nach der Verabreichung zentral dämpfender Arzneimittel (z.B. zur
Ruhigstellung vor einer zahnärztlichen Behandlung) in der Regel für 24 Std.
eingeschränkt - das Führen eines Verkehrsmittel ist nicht verantwortlich!
- Zahnärztliche lokale Betäubungen
("Spritze"
Lokalanästhesie) sind bei reparativen Maßnahmen heute die Regel bei
einem Eingriff. Im Gegensatz zu Alkohol enthalten diese
Medikamente keine euphorisierenden Bestandteile und so dürfte der
"Überschätzungseffekt" nicht eintreten. Tatsache ist aber auch, dass je nach
Schwere des Eingriffs eine herabgesetzte körperliche und geistige
Konzentration eintreten kann und individuell das zahnärztliche Trauma
("Behandlungsstress") verschieden verarbeitet wird. Deshalb gehen
vorsichtige Empfehlungen von einer Verkehrsuntüchtigkeit bis zu 24 Stunden
aus, ohne dies jemals wissenschaftlich belegen zu können. Gerichte
akzeptieren das Argument der Betäubungsspritze oder des zahnärztlichen
Eingriffs als Entschuldigung für ein Verkehrsfehlverhalten nicht.
Realistische Empfehlungen besagen:
nach zahnärztlichen Prophylaxeleistungen (z.B. Untersuchungen,
Zahnsteinentfernungen usw.) bestehen keine Bedenken zu einer sofortigen V.
nach zahnärztlichen Routinebehandlungen (z.B. Legen einer
Füllungen, Anfertigung von kleinerem
Zahnersatz usw.) sollte ein gewisser Abstand (ca. eine halbe Std.) zur
Behandlung genommen werden, um sich wieder uneingeschränkt auf den Verkehr
konzentrieren zu können
größere zahnärztliche Behandlungen (z.B. Weisheitszahnoperationen,
Parodontalchirurgische Eingriffe, Implantateinbringungen usw.), einer damit
verbundenen größeren Zufuhr von Betäubungsmitteln und einer
Behandlungsstressbelastung bedingen eine Reduktion der geistigen und
körperlichen Leistungsfähigkeit - auch noch nach Stunden. Auf den
Praxisbesuch mit dem eigenen Fahrzeug am Steuer sollte ganz verzichtet
werden!
die oben genannten Empfehlungen müssen individuell nicht zutreffen, da der
Stress während einer Behandlung sehr unterschiedlich auftreten kann und
verarbeitet wird. Auf der sicheren Seite ist man immer, wenn ein
öffentliches Verkehrsmittel benutzt wird oder eine Begleitperson VOR und
NACH der Behandlung das Steuer übernimmt. Rückfragen in der Zahnarztpraxis
zur V. sollten im Zweifelsfall immer erfolgen
-
Medikamente zur Schmerzlinderung
werden zwar in der zahnärztlichen Praxis nur in geringem Umfang
verschrieben, bergen aber grundsätzlich die Gefahr einer (individuellen)
Beeinträchtigung. Dies kann auch für "harmlose", rezeptfreie Stoffe gelten,
wenn sie in entsprechend hoher Dosierung eingenommen werden. Hierbei
unbedingt den Beipackzettel beachten und im Zweifelsfall den (Zahn-)Arzt
oder Apotheker fragen.
Antibiotika gelten als unproblematisch, sieht man von (seltenen)
schweren
allergischen Reaktionen ab, welche aber in der Regel bald nach Einnahme des
Präparates eintreten. Von pflanzlichen Präparaten ("Naturheilmittel") oder
homöopathischen Stoffen ist nur selten eine Beeinträchtigung zu
erwarten.
Verknöcherung, engl.: ossification;
Ossifikation
verkürzte
Zahnreihe, VZR, engl.: shortened dental arch (SDA);
Zahnreihe
Verlagerung
Ektopie,
Zahnverlagerung,
ektopischer Zahn, engl.: translocation, transposition; Fehllage
eines
Zahnkeims oder fertig ausgebildeten Zahns. Dabei kann die Zahnachse
im dreidimensionalen Raum alle Lagen einnehmen. Relativ häufig bei
Weisheitszähnen und oberen
Eckzähnen anzutreffen. Ist schon der Zahnkeim verlagert, tritt
häufig eine
Retention zusätzlich auf, d.h., der Zahn bleibt im Kiefer liegen.
Aberration,
Okklusalaufnahme,
parallaktisch verschobene Projektion,
Weisheitszahn,
Zahnektopie,
Zahnkeimverlagerung |

V. des oberen Eckzahns
|
Vermessen, engl.: surveying;
Modellvermessung,
Parallelometer
Verordnung, Verschreibung; eng.: prescription;
Rezept
Verrenkungsbruch;
Luxationsfraktur
Verriegelungsoperation
restriktiver chirurg. Eingriff bei einer
habituellen Luxation des Kiefergelenks: das
Tuberculum wird entweder durch eine Auflagerungsosteoplastik (nach Rehrmann)
oder Herunterklappen des
osteotomierten
Jochbogens (nach Le Clerc) erhöht und bietet dem
Condylus so
keine Möglichkeit mehr, über die Gelenkpfanne hinaus zu gleiten.
Verschattung
engl.: shading; Begriff aus der
Röntgenologie; im engen Bezug zur
Opazität eines Stoffes stehend. So wird beispielsweise eine
Metallkrone auf einem
Röntgenfilm sehr viel heller als die Umgebung abgebildet, da Metall
wenig Röntgenstrahlung durchlässt (=
radiopak ist), wird die Filmschicht kaum geschwärzt, man spricht
aber fachlich korrekt von einer V. . Dieser irreführende Begriff ist
historisch bedingt und stammt noch aus einer Zeit, wo die Röntgenbefunde
als Positiv-Bilder betrachtet wurden; heute wird klinisch in der Regel die
negative Form eines Röntgenbildes ausgewertet. Das Gegenteil einer V.
ist die Transparenz oder Aufhellung.
Aufhellung,
Opazität,
Restschatten,
Röntgenfilm |

|
Verschiebelappen
Verschiebeplastik, Transpositionsplastik, engl.: advancement flap,
sliding, French flap; vielfältige chirurgische Eingriffe zur Deckung von
Haut- oder Schleimhautdefekten mit eigenem Körpergewebe aus
unmittelbarer Nachbarschaft. So in der
ZHK z.B. gebräuchlich zur
Deckung einer offenen Kieferhöhle oder (parodontalchirurgisch)
zur Überdeckung freiliegender Zahnhälse (= koronale Verschiebeplastik).
Mukoperiostlappen,
Osteotomie,
Periost,
Periostschlitzung,
Rezession,
Schwenklappen,
Spaltlappen,
Stiellappen,
Trapezlappen, VY-Plastik,
Z-Plastik. |

V. zur Deckung einer
Rezession |
Verschlucken, von Fremdkörpern, engl.: ingestion of a foreign
body, swallow (down);
Fremdkörperaspiration
Verschlusszement
provisorischer Zement, engl.: seal cement;
"weiche", relativ leicht wieder zu entfernende Materialien zum vorübergehenden
Verschließen einer
Kavität oder
Einlage;
Befestigungszement,
Cavit,
Fletscher-Zement
Verschlusszyste
Okklusionszyste, Einschlusszyste, postoperative Kieferhöhlenzyste, engl.:
postoperative maxillary cyst; Schleimzyste (Mukozele)
der
Kieferhöhle, die entweder durch Abschottung der KH, die sich mit
Schleim/Flüssigkeit füllt, entsteht (operationsbedingter Verschluss des
natürlichen Ausführungsgangs der Kieferhöhle), oder durch den Verschluss des
Ausführungsganges einer Speicheldrüse nach Radikal-Operation der Kieferhöhle
bedingt sein kann. Gilt als Spätkomplikation operativer Eingriffe (unter Umständen erst
nach über 20 Jahren auftretend) an pneumatisierten Räumen des Gesichtsschädels.
Zyste
Versenkbohrer
Stufenbohrer, Stirnbohrer, engl.: countersink burr o. drill; spezielle
zylindrische
Bohrerform, bei welcher nur die Stirnseite mit einem schneidfähigen Material
belegt ist. Anwendung hauptsächlich bei der
Stufenpräparation ("Versenken" unter den
Gingivarand)
oder zum "Versenken" von
Wurzelkanalstiften
Versichertenkarte,
engl.: (electronic) patient card;
Chip-Karte,
Elektronische Gesundheitskarte
Versicherungsvertragsgesetz
VVG, ab 2008 gültig; umfangreiche Reform des bis dato geltenden Rechtes; die
Grundlage für die Neugestaltung des VVG ist der Bericht einer Kommission, die
sich 4 Jahre mit der Reform befasst hat. Oberstes Ziel des Kommissionsberichts
unter der Überschrift eines „verbraucherfreundlichen und modernen
Versicherungsrechts“ war es, das für die
GKV prägende Element „Wirtschaftlichkeitsgebot“
auch in der
Privaten Krankenversicherung (PKV) zu verankern. Neben den Regelungen zur
Privaten Krankenversicherung zielt das VVG vor allem auf die
Lebensversicherungen und die Sachversicherungen. Für den (zahn)medizinischen
Bereich ergeben sich folgende "Dienstleistungsrechte" der Versicherer gegenüber
ihren Kunden:
Die Beratung über Leistungen in der Zahnmedizin sowie über die Anbieter
(Zahnärzte) solcher Leistungen
Die Beratung über die Berechtigung von Entgeltansprüchen der Erbringer von
Leistungen - das heißt „Kostenberatung"
Die Abwehr unberechtigter Entgeltansprüche der Erbringer von Leistungen (bis hin
zur Vertretung vor Gericht)
Die Unterstützung der versicherten Personen bei der Durchsetzung von Ansprüchen
wegen fehlerhafter Erbringung der Leistungen und der sich hieraus ergebenden
Folgen
Die unmittelbare Abrechnung der Leistungen mit deren Erbringern (z.B. Ärzten und
Zahnärzten)
Mängelgutachten ("Mängelrüge"),
Öffnungsklausel
Versiegelung
Kurzbz. f. Versiegelung von Zahnoberflächen, engl.: sealing; zur
Kariesvorbeugung und zur Beseitigung schmerzhafter
Abrasions- und
Erosionsfolgen eingesetzte Behandlungsmethoden. Bekannteste Anwendung ist
die
Fissurenversiegelung. Die V. kann durch
Fluoridlacke und - gelees,
Dentinadhäsive und Versiegelungskunststoffe (z.B. Seal&Protect) erfolgen.
überempfindliche Zähne
Versorgungsauftrag,
engl.: service guarantee?; häufig mit dem
Sicherstellungsauftrag gleichgestellte Bezeichnung für eine Verpflichtung
(aber auch Berechtigung von
zugelassenen Personen) zur (zahn-)ärztlichen Versorgung sozialversicherter
Patienten.
Während der Sicherstellungsauftrag bisher (2006) ausschließlich bei bei den
Kassen(zahn-)ärztlichen Vereinigungen liegt - d.h. diese gewährleisten, dass
eine medizinische Versorgung in ihrem Gebiet sichergestellt ist - bestimmt der
V., mit welcher Qualifikation und mit welchem Umfang diese Sicherstellung zu
erfolgen hat. Bis auf die vage Beschreibung nach dem
Wirtschaftlichkeitsgebot bestehen nach Gesetz keine klare Definitionen: §
140b "Verträge zu
integrierten Versorgungsformen" des
Sozialgesetzbuches sagt z.B.: "... Gegenstand des Versorgungsauftrags an die
Vertragspartner der Krankenkassen nach den Absätzen 1 und 2 dürfen nur solche
Leistungen sein, über deren Eignung als Leistung der Krankenversicherung der
Gemeinsame Bundesausschuss nach § 91 im Rahmen der Beschlüsse nach § 92 Abs. 1
Satz 2 Nr. 5 und der Ausschuss nach § 137c Abs. 2 im Rahmen der Beschlüsse nach
§ 137c Abs. 1 keine ablehnende Entscheidung getroffen hat. ..."
Integrierte Versorgung
Versorgungsforschung
engl.: (health) services research; wissenschaftliche Untersuchung der
(medizinischen) Versorgung von Einzelnen und der Bevölkerung mit
gesundheitsrelevanten Produkten und Dienstleistungen unter Alltagsbedingungen -
im Gegensatz zu der mehr
präventionsorientierten
Compliance-
oder Public-Health-Forschung.
Versorgungsstrukturgesetz;
GKV-Versorgungsstrukturgesetz
Versorgungswerk
Altersversorgungswerk, engl.: pension fund o. insurance; vornehmlich bei den
verkammerten
Freien Berufen bestehende Sicherung der Kammerangehörigen (Selbstständige,
Angestellte) im Alter und bei Erwerbsunfähigkeit sowie die Sicherung der
Hinterbliebenen an Stelle einer staatlichen Einrichtung. V. erhalten keinerlei
staatliche Zuschüsse, sondern finanzieren sich aus Mitgliedsbeiträgen und
Kapitalanlagen der V. . Die wesentliche Aufgabe des V. besteht darin, bei
vorzeitiger Berufsunfähigkeit, im Alter und nach dem Tode des Mitgliedes für
seine Familie eine ausreichende Versorgung zu gewährleisten. Auf die Leistungen
des Versorgungswerkes besteht ein Rechtsanspruch. Der Anspruch auf
Versorgungsleistungen ist unabhängig von einer Wartezeit; die Beiträge werden
neben einem Sockelbetrag in der Regel einkommens-/umsatz-bezogen erhoben. Es besteht
im zahnärztlichen Bereich eine Pflichtmitgliedschaft; eine Befreiung zugunsten
staatlicher Einrichtungen ist unter besonderen Umständen möglich, wird aber
wegen der schlechteren Rendite derartiger Institutionen wenig genutzt.
Geschichtlich gehen die V. auf die bayrische Ärzteversorgung (1923) zurück,
welche als Folge der damaligen Wirtschaftskrise eingerichtet wurde. V. heutiger
Prägung entstanden erst in den 50er Jahren des letzten Jhds., da die
Freiberufler
nicht in die "dynamische Rentenversorgung" das Staates passten; heute sind die
Intuitionen des Staates eher umgekehrt.
In 2010 gab es in D 89 V. unterschiedlicher Strukturierung (z.B.:
Kapitaldeckung, Plandeckungsverfahren) für die Angehörigen
Freier Berufe.
Die wirtschaftliche Lage der V. wird als gut und zukunftssicher angesehen.
Verstärkerfolie
engl.: intensifying foil;
Röntgenstrahlen haben den Nachteil, dass sie hochenergetisch sind und daher
von einem normalen Film kaum absorbiert, sondern "durchgelassen" werden - die
Folge sind hohe Strahlendosen, um zu einem brauchbaren diagnostischen Bild zu
kommen. V. sind mit einem Fluoreszenzstoff versehen, welcher die
hochenergetische Strahlung in sichtbares Licht umwandelt, welches vom Film gut
absorbiert wird. Das Nutzsignal erfährt dabei eine erhebliche Verstärkung (der
Verstärkungsfaktor kann bis etwa 60mal so hoch sein), dass die
Röntgendosis
bei gleicher Bildqualität um ein Vielfaches niedriger angesetzt werden kann. Die
Schwärzung des
Röntgenfilms geht dadurch insgesamt nur zu 5% auf die Röntgenstrahlen direkt
zurück, 95% sind Anteil fluoreszierender Wirkung der V.
Röntgenfilm,
Röntgengerät,
versteckter Zucker
engl.: hidden sugar;
Zucker wird als billiger Rohstoff und "Geschmacksaufwerter"
auch in solchen Lebens- und Genussmitteln eingesetzt, in denen man ihn
nicht bzw. ihn nicht in so hohem Ausmaß vermutet. So isst jeder
Bundesbürger durchschnittlich pro Jahr rund 25 kg "versteckten" Zucker.
Diese Menge nimmt er unbewusst durch Getränke, Eis, Konfitüren,
Obstkonserven, Backwaren und pharmazeutische Produkte zu sich. Zum
Vergleich: "nur" etwa 11 kg Zucker werden bewusst gegessen. Beispiele
für versteckten Zucker:
- Senf 9 - 19
%
- Tomaten-Ketchup 19 - 25 %
- Trockenfrüchte 58 - 89 %
- Kakao-Instantpulver 70 - 80 %
|
|
|
Zucker in Gramm |
|
5 |
Bonbons |
10 g |
|
1/2 |
l Cola-Getränk |
52 g |
|
5 |
Gummibärchen |
12 g |
|
1 |
Becher Fruchtjoghurt |
17 g |
|
1 |
Teelöffel Marmelade |
7 g |
|
1 |
EL Ketchup |
4 g |
|
1 |
Rippe Schokolade |
10 g |
|
1 |
Stück Gugelhupf |
15 g |
|
1/4 |
l Kakao-Getränk |
12 g |
Nach dem deutschen Lebensmittelgesetz heißt
"zuckerfrei" lediglich, dass in diesem Produkt kein
Haushaltszucker enthalten ist; wohl aber können andere vergärbare -
und damit
potentiell Karies auslösende -
Kohlenhydrate darin enthalten sein.
Aktion zahnfreundlich,
kariogen,
Zucker,
Zuckeraustauschstoffe,
Zuckerersatzstoffe |

1l Cola-Limonade

100g Bonbons
|
Versteifung, engl.: stiffening;
Ankylose
vertikal, engl.: verticular, perpendicular; lotrecht,
senkrecht, parallel zur Körperlängsachse;
Zahnflächen
Vertikaldimension
VD, in der neueren Literatur gebr. Ausdr. für
Bisshöhe, engl.: vertical dimension; Untergesichtshöhe bei Einnehmen der
statischen Okklusion oder in
Ruhelage;
Bisslage,
Kieferrelationsbestimmung,
Shimbashi Norm
Verträglichkeit, von zahnärztlichen Materialien, engl.: tolerance of
dental materials;
Biokompatibilität
Vertragszahnarzt
Vertragszahnärztin, früher: Kassenzahnarzt, engl.: dental panel doctor,
sick fund dentist; Bezeichnung für einen Zahnarzt(in), der (überwiegend)
in der Versorgung
gesetzlich versicherter Patienten tätig ist und dafür eine
Zulassung erhalten hat. Die V. in Deutschland haben im Jahr 2009
rund 60 Mio. Patienten behandelt. Das entspricht ca. 200 Mio.
Patientenkontakten.
Ein V. muss Mitglied in einem Landesverband der
KZBV sein, um mit den Krankenkassen die Behandlung von
Gesetzlich Versicherten abzurechnen. Dieser muss seinen Patienten
”in üblichem Umfang” bzw. ”regelmäßig zu den üblichen Sprechzeiten” zur
Verfügung stehen und diese auch behandeln (
Kontrahierungszwang). Bei der Ausübung von Nebentätigkeiten als
Vertragszahnarzt gibt es sehr enge Grenzen, die im Wesentlichen in der
§ 20 Zahnärzte-Zulassungsverordnung (ZV-Z) festgeschrieben
sind. Demnach ist ein Zahnarzt für die Teilnahme an der Kassenversorgung
"nicht geeignet", wenn er "wegen eines Beschäftigungsverhältnisses oder
wegen anderer nichtehrenamtlicher Tätigkeiten für die Versorgung der
Versicherten persönlich nicht in erforderlichem Maße zur Verfügung
steht". Das Bundessozialgericht (BSG) konkretisierte im Jahr 2002 in
zwei grundlegenden Urteilen (Az.: B 6 KA 20/01 R und B 6 KA 23/01 R),
was unter "nicht in erforderlichem Maße" zu verstehen ist. Nach Meinung
der Richter ist die vertragszahnärztliche Tätigkeit als Hauptberuf
("wesentliche berufliche Prägung") zu qualifizieren. Nebentätigkeiten -
auch nicht zahnärztliche - dürften maximal ca. 13 Wochenstunden
umfassen. Weiter sagt der § 20, 2 der Zahnärzte-ZV aus, dass eine
Nebentätigkeit von ihrem Wesen her mit dem Beruf eines V. vereinbar sein
muss. So könnte bspw. die abhängige Tätigkeit eines Zahnarztes in einem
gewerblichen Labor diesem Paragraphen entgegenstehen.
Ein neues Vertragsarztrechtsänderungsgesetz (VÄndG, VÄG) mit erheblichen
Liberalisierungen gilt ab 1. Januar 2007.
Die Altersgrenze von 55 Jahren für die Erstzulassung von
Vertragszahnärzten entfällt; die Höchstaltersgrenze von 68 Jahren kann
aufgehoben werden, wenn in einem bestimmten Gebiet eines
Zulassungsbezirks eine Unterversorgung eingetreten ist oder eine solche
droht. Damit könnten regionale Versorgungsprobleme abgemildert werden.
Die vertragszahnärztliche Tätigkeit darf auch außerhalb des
Vertragszahnarztsitzes an weiteren Orten – auch jenseits des originären
KZV-Bereichs
– wahrgenommen werden (
"Zweigpraxis").
Inwieweit hierbei Steuerprobleme auftreten können (Gewerbesteuer,
da die Befreiung davon auf dem Prinzip der
Freiberuflichkeit beruht), nämlich dann, wenn in der Zweigpraxis ein
oder mehrere
angestellte Zahnärzte beschäftigt werden, bedarf noch einer Klärung,
da der Praxischef auch hier "leitend und verantwortlich" tätig sein
muss, um den § 18 Einkommensteuergesetz zu erfüllen.
Zugelassen werden sollen örtliche und überörtliche Bildungen von
Berufsausübungsgemeinschaften.
Weiter wurde der Begriff der
"ausgelagerten
Praxisräume" eingeführt.
Einschränkungen bei
fachübergreifenden Berufsausübungsgemeinschaften sind aufgehoben.
Zahnärzte aus einer
Einzelpraxis können mit anderen Kollegen an anderen Orten
Teilkooperationen eingehen. Damit wird Zahnärzten, die sich
spezialisiert haben, ermöglicht, sich als Teilgemeinschaftspartner in
mehrere Praxen, zum Beispiel zum Erbringen implantologisch-chirurgischer
oder auch parodontalchirurgischer Leistungen einzubringen und auch auf
dem Praxisschild zu erscheinen. Die überörtliche
Berufsausübungsgemeinschaft kann auch damit werben.
Medizinischer Versorgungszentren (MVZ) müssen weiterhin „fachübergreifend"
sein. Dies ist nach der Gesetzesbegründung zweifelsohne dann der Fall,
wenn Ärzte mit verschiedenen Facharzt- oder Schwerpunktbezeichnungen im
MVZ tätig sind.
Der Vertragszahnarzt kann seine Tätigkeit im Rahmen einer
Teilzulassung auf die Hälfte (andere Beschränkungen als die Hälfte
kennt das Gesetz nicht) einer hauptberuflichen Tätigkeit beschränken. Er
wird damit frei, in anderen Praxen oder in Kliniken oder auch als
angestellter Zahnarzt im Krankenhaus tätig zu bleiben.
Ab dem 01.01.2012 müssen die Zahnarztpraxen die Abrechnungen der
gesetzlich versicherten Patienten der
KZV
komplett elektronisch übermitteln. Dies bedeutet auch, dass die in den
Laborrechnungen enthaltenen Material- und Laborkosten als
Bestandteil der zahnärztlichen Abrechnung elektronisch an die KZV zu
übermitteln sind.
Laut KZBV Jahrbuch 2005 (statistische Basisdaten zur
vertragszahnärztlichen Versorgung) stieg die Zahl der deutschen V. auf
55.567. Diese arbeiteten durchschnittlich 47,9 Stunden (West und Ost)
pro Woche und erwirtschafteten einen Gesamtumsatz von rund 21 Milliarden
Euro. Beschäftigt wurden 223.000 Arbeitnehmer, davon ca. 40.000 AZUBIS.
Altersgrenze,
ausgelagerte Praxisräume,
Angestellter Zahnarzt,
Behandlungspflicht,
Berufsausübungsgemeinschaft, Budget,
Degression,
EDV in der
Zahnarztpraxis,
Einkommen,
Ermächtigung,
Fortbildung,
GKV-Versorgungsgesetz,
GKV-WSG
(Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der Gesetzlichen
Krankenversicherung),
Honorarzahnarzt,
IGel-Leistungen,
Kassenabrechnung,
Kooperationsarten in einer Zahnarztpraxis,
Kündigungsschutz,
Praxisvorschriften,
Prüfungsausschuss,
Residenzpflicht,
Selbstverwaltung,
Sicherstellungsauftrag,
Tagesprofil,
Teilgemeinschaftspraxis, Teilzulassung,
Therapiefreiheit,
Umsatzsteuer,
Vertreter,
Vorbereitungszeit,
Wirtschaftlichkeitsgebot,
Zahnarztregister,
Zulassung. |

Zahnarztdichte, BRD, 2007

an der vertragszahnärztlichen Versorgung teilnehmende Zahnärzte
Deutschland (1992 - 2009)

Veränderung: berufstätige Zahnärztinnen
1988-2009

Zahl der niedergelassenen
Zahnärzte / Ausgaben der GKV pro Mitglied an
die Zahnärzte

Arbeitszeiten 2009

Zahnärzte _ Anteile
an den GKV Ausgaben (2009)

GKV-Ausgaben 1997 u. 2009
für zahnärztliche Behandlungen

Realwert des zahnärztlichen
Einnahmen-Überschusses, Alte Bundesländer (1976 - 2009) |

Aufteilung der Betriebs-ausgaben 2009

Verteilung der Einkommen 2009

Steigerung des Finanzierungsbedarfs zahnärztliche Einzelpraxis bei einer
Neugründung 1985 - 2009

Steigerung des
Finanzierungsbedarf zahnärztliche Einzelpraxis bei einer Praxisübernahme
1985 - 2009

Finanzierungsvolumen einer Neugründung
2006/2007.
Vergleich ausgesuchter
medizin. Praxen

Zahnärztezahlen 2009 - nach Art der Berufsausübung |
Vertrauenszahnarzt
engl.: dental consultant, insurance company dentist; 1930 eingeführte
historische Berufsbezeichnung für von den
Gesetzlichen Krankenkassen haupt- o. nebenamtlich angestellten
Zahnärzten mit überwiegend überwachender Funktion; heute durch den
Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) abgelöst.
Vertreter
Vertretung, engl.: locum, (medical) substitute; Kurzbez. für einen
Praxisvertreter.
Zahnarzt, welcher in Abwesenheit des
Praxisinhabers dessen Tätigkeit übernimmt. Ein V. kann nur befristet
eingestellt werden und nur dann, wenn der Praxisinhaber wegen Urlaub, Krankheit,
Fortbildung oder anderen Gründen vorübergehend nicht selbst tätig sein kann oder
durch Tod gänzlich ausfällt. Die Vertretungszeit darf nicht länger als 3 Monate
innerhalb eines Jahres betragen. Besonders bei Tod eines
Praxisinhabers sind allerdings
"Individualentscheidungen" durch die
KZV
möglich.
Honorarzahnarzt
Verwandtenklausel
engl.: relationship clause?: höchstrichterlich bestätigter Leistungsausschluss (§
5 Abs. 1 g MBKK 76)
privater Versicherungen und
Beihilfestellen durch
liquidationsberechtigte Ehegatten, Eltern oder Kinder. Begründet wird die V.
mit einer praktisch nicht kontrollierbaren Möglichkeit der Manipulation in
diesem engen Verwandtschaftsverhältnis. Die begrenzte Einschränkung der freien
Arztwahl sei daher aus übergeordneten Gesichtspunkten hinzunehmen. Die V.
bezieht sich nicht auf nachweisbare Fremdkosten; so fallen z.B. die
Laborkosten bei
Zahnersatz nicht unter diese Regelung.
Verweilgebühr,
engl.: staying fee;
Termin, nicht eingehaltener
vestibulär, engl.: vestibular; zum
Mundvorhof hin, nach außen hin; bei Zahnflächen als Oberbegriff von
bukkal bzw.
labial;
labiobukkal,
oral,
Zahnflächen
Vestibulum (oris), engl.: vestibule;
Mundvorhof
Vestibulumplastik
Mundvorhofplastik,
Alveolarextensionsplastik, engl.: vestibuloplasty;
präprothetische, chirurgische Maßnahme zur Verbesserung des Prothesenlager;
in der Regel bei Vollprothesen. Dieses -
durch die
Implantologie zunehmend seltenere - Verfahren besteht im Prinzip darin, dass
die
Umschlagsfalte chirurgisch "tiefer" gelegt wird (relative Erhöhung des
Alveolarfortsatzes), um so eine größere Haftfläche für die Prothese zu
erhalten. Der dadurch frei liegende Kieferknochen wird entweder der "freien
Heilung" überlassen oder kann durch ein körpereigenes freies oder gestieltes
Schleimhauttransplantat überdeckt werden.
Alveolarkammatrophie,
Alveolarkammplastik,
Edlan-Mejchar Operation,
Infrakrestalplatik,
Tuberplastik
Via falsa
Fausse route, Wurzelperforation,
"Wurzelkanaldurchbohrung", wörtlich: "falscher Weg", engl.: do.; eine
beim
Aufbereiten des Zahnwurzelkanals entstehende seitliche Perforation
durch die Zahnwurzel hindurch, meist im Zusammenhang mit dem Setzen
einer
Stiftverankerung oder bei abgekrümmten Wurzeln bzw. schwer
zugänglichen Wurzelkanälen. Dabei durchstößt das Aufbereitungsinstrument
die Zahnwurzel und gelangt in den umgebenden Kieferknochen. Meist kommt
es dann in der Folge zur Infektion und einer Entzündungsreaktion des die
Wurzel umgebenden Gewebes; eine Erhaltung des gesamten Zahnes ist nur
noch bedingt möglich.
Ein auf Dauer erfolgreicher Verschluss der Perforation wird von
verschiedenen Faktoren beeinflusst: Größe und Lokalisation der V. f.,
die Zeit zwischen Eintritt und Behebung des Defekts, der Grad der
bakteriellen Verunreinigung sowie die Verschlusskapazität und
Biokompatibilität des Versiegelungs- bzw.
Wurzelfüllmaterials (z.B.: Versuch der Reparatur mit
Proroot MTA™ ).
Seltener gebräuchlich ist der Ausdruck "Via falsa" bei einer Eröffnung
der Kieferhöhle (
Kieferhöhlenperforation) als
Extraktionsfolge.
Batt-Spitze,
Beutelrock Bohrer,
Ellbogen Effekt,
Mineral Trioxid Aggregat,
Nadelaufnahme,
Obliteration,
Stiftsysteme,
Wurzelkanal,
Wurzelkanalbehandlung |


|
 |
Vibrationszone
engl.: palatal vibrating
area; Gebiet zwischen der
Ah-Linie und der
Nasenblaslinie. Schwingungen dieses Gebietes erzeugen z.B. die beim
Schnarchen typischen Geräusche.
Gaumensegel
Vielpunktkontakt, maximaler
Position des Unterkiefers zum Oberkiefers
beim Schluss der Zahnreihen ("Zusammenbeißen"), in welcher die maximale
Kontaktbeziehung der Antagonisten besteht;
Antagonist,
Okklusion
Vier-Phasen-Biss;
Kauakt
Vier-Hand-Technik
engl.: four-handed dentistry; Schlagwortbezeichnung für das Zusammenwirken von
Zahnarzt und dessen Assistenz während einer
zahnärztlichen Behandlung.
Absaugen
Vierkantbogen
engl.: square arch (wire); bei der
Multiband-Apparatur eingesetzte bogenförmige Drähte mit einem quadratischen
oder rechteckigen Querschnitt. Dadurch, dass derartige Drähte fest in den
Brackets
geführt werden, sind besonders körperliche oder
Torque Bewegungen des Zahnes möglich.
Zahnbewegungen
Vincent Symptom
engl.: Vicent's symptom; funktionelle Störung (Hypästhesie
o.
Parästhesie bis hin zur kompletten
Anästhesie) im Versorgungsgebiet des Nervus alveolaris inferior (li. oder
re. Unterlippe); nach
Unterkieferfrakturen mit verbundener Ruptur des Nervs im
Mandibularkanal auftretend; gelegentlich auch bei
Unterkiefervereiterungen, Unterkiefertumoren oder nach
zahnärztlich-chirurgischen Eingriffen bzw.
endodontischen Behandlungen (Überstopfen des
Wurzelfüllmaterials in den Mandibularkanal) auftretend.
Nervschädigung,
Pietrantoni Syndrom
Vipeholm-Studie
engl.: study of Vipeholm; Einfluss niedermolekularer Kohlenhydrate auf die
Kariesentwicklung in Abhängigkeit von der Frequenz der Aufnahme und der
Klebrigkeit der Zwischenmahlzeit. In den vierziger Jahren des letzten Jhds. an
den Insassen eines schwedischen Heimes für geistig Behinderte durchgeführte und
ethisch kontrovers diskutierte 5-Jahres-Studie über die Verabreichung von
zuckerhaltiger Kost und deren Auswirkungen im Bezug auf eine
Kariesentstehung. Kernergebnisse der Untersuchung waren, dass nicht die
Absolutmenge des täglich aufgenommenen
Zuckers für den Zuwachs an Karies, sondern vielmehr die Häufigkeit ("Naschen
zwischendurch") und die Klebrigkeit der Speisen (z.B. Stärkeprodukte wie
Kartoffelchips) entscheidend ist.
Viren
Virus, kleinste Krankheitserreger, engl.: viruses; "eine in Protein verpackte
schlechte Nachricht". Sehr kleine Krankheitserreger, welche sich nur in lebenden
Zellen entwickeln können. Unterscheidung nach ihrer genetischen Botschaft in
DNS- und RNS-Viren; die alte Virusklassifikation nach Organbefall wurde
verlassen.
Zahlreiche der uns bekannten Viren wie Grippevirus, HIV-Virus, SARS-Virus oder
Ebolavirus, sind mit einer stabilen Membranhülle umgeben. Diese Hülle umschließt
und schützt das virale Genom (Erbgut), das die Information für die nächste
Virusgeneration enthält. Da sich Viren allerdings nicht aus eigener Kraft
vermehren können, müssen sie parasitieren: Sie benutzen die
Reproduktionsmöglichkeiten von Zellen höherer Organismen. Dazu müssen sie ihr
Genom in das Innere einer Wirtszellen einschleusen. Dabei sind zwei Hindernisse
zu überwinden: Zum einen die der Membran, die die attackierte Wirtszelle nach
außen begrenzt, zum anderen die der eigenen viralen Hüllmembran. Die Viren
benutzen dazu winzige, nur etwa ein Zehntausendstel mm lange Eiweißmoleküle
("Spikes"), die wie die Widerhaken einer Klette zu Tausenden aus ihrer
Membranoberfläche ragen. Diese Spikes ketten das Virus nicht nur an der
Wirtszelle fest, sie enthalten gleichzeitig auch das molekulare Werkzeug, die
Membranen zu durchdringen. Auf ein Signal der Wirtszelle hin, das eigentlich der
Abwehr des Angreifers dienen soll, aktivieren sich die Spikes und brechen die
Membranen auf: Virale Hüllmembran und Wirtszellmembran verschmelzen miteinander
und das virale Genom tritt vom Virus in die Zelle über - die Wirtszelle ist
infiziert. Die molekularen Details dieses Vorganges, der, wie man inzwischen
weiß, untrennbar mit einer Strukturänderung der Spikes verbunden ist, sind
allerdings noch nicht verstanden.
Bakterien,
Mikroben,
Procalcitonin-Test, Virustatika
Virulenz
engl.: virulence; Ausdruck der "Infektionskraft" (Pathogenität) eines
Erregers. Für eine hohe V. bedarf es den Fähigkeiten, in gesundes
Körpergewebe einzudringen, sich dort gut zu vermehren und den befallenen
Organismus zu schädigen oder teilweise zu zerstören.
Infektion
Virustatika
Virostatika, Mittel zur Behandlung von
Viruserkrankungen, engl.: virustatics,
virustatic agents; Medikamente zur Behandlung von Vireninfektionen; beeinflussen
in der Regel ähnlich einem Zytostatikum die Eiweißsynthese in der Wirtszelle.
Bekanntester Vertreter in der
ZHK ist das (meist lokal) bei
Herpes-Erkrankungen (Herpes labialis) angewandte Aciclovir (Zovirax™),
welches in der Wirtszelle durch ein Enzym, das von den Herpesviren gebildet
wird, in eine aktive Wirkform überführt wird; es hemmt dann die virale
Nukleinsäuresynthese; keine Wirkung auf rezidivierende
Aphthen. In hoher Dosierung auch Anwendung bei Zoster-bedingten
Trigeminusneuralgien.
viruzid, engl.: virucide; Viren inaktivierend bzw.
zerstörend
Viskosität
"Zähflüssigkeit", Zähigkeit von flüssigen oder gasförmigen Körpern, engl.:
viscosity; im Gegensatz zur Plastizität (Formbarkeit) bzw. Sprödigkeit bei
festen Körpern. V. bezeichnet die innere Reibung, welche durch
zwischenmolekulare Kräfte erzeugt wird. Bei den meisten Stoffen nimmt die V. bei
einer Erwärmung ab (das Fließverhalten verbessert sich). In der
ZHK von Bedeutung für die Fließfähigkeit von
Abdruckmassen oder dem "Fließverhalten" von Füllungsmaterialien (
Komposites).
Der Kehrwert der V. ist die Fluidität (fluidity).
Thixotropie
VistaProof ™
; auf Laserfluoreszenz beruhende Technik zur
Kariesdiagnostik;
Vitalamputation
VitA, Pulpaamputation,
Teilentfernung eines (lebenden)
Zahnnervs,
Pulpotomie,
engl.: vital amputation; dabei wird unter
örtlicher Betäubung die erkrankte Kronenpulpa entfernt mit dem Ziel
der Lebenderhaltung der verbleibenden Wurzelpulpa. Unterteilung in:
- Vitalverfahren (= vitale
Pulpotomie)
unter Einsatz von
Calciumhydroxid und einer dadurch bedingten
Tertiärdentinbildung. Angestrebt wird eine völlige Überdeckung
der Pulpa-Wurzelstümpfe durch körpereigenes
Dentin. Dieses Verfahren erfordert eine sehr enger
Indikationsstellung und ist nur bei Sicherstellung einer absolut
entzündungsfreien Wurzelpulpa erfolgreich; siehe auch autologes
Dentinimplantat
modifiziertes
Vitalverfahren (= therapeutische Pulpotomie)
unter Anwendung von
Formokresol bei einer irreversiblen
Pulpitis. Dieses von BUCKLEY 1904 als „Formalintrikresol
für erkrankte Pulpen“ beschriebene Amputationsmittel (Formaldehyd 35
% - 19 ml, Trikresol - 35 ml, Glycerin - 15 ml, Aqua dest. -31 ml;
in 1:5 Verdünnung) hat eine
bakterizide Wirkung und bewirkt eine Fixation und
Desinfektion der entzündeten Wurzelpulpa, so dass die Indikation
hier weiter gefasst werden kann als beim Vitalverfahren.
Anwendung nur noch im
Milchzahngebiss oder bei Jugendlichen, bei welchen das
Wurzelwachstum der bleibenden Zähne noch nicht abgeschlossen ist. Die
Heilungsaussichten hängen vom Grad der
Entzündung des Nervs ab und sind bei Kindern u. Jugendlichen
günstiger als bei Erwachsenen. Gelegentliche Anwendung auch, wenn aus
ökonomischen Gründen eine
Wurzelkanalbehandlung akut nicht in Frage kommt und Schmerzen
beseitigt werden sollen - ohne dabei den Weg der
Extraktion zu beschreiten.
Behandlung von Milchzähnen,
Dentinimplantat,
Formokresol,
Mortalamputation,
Pulpotomie,
Überkappung,
Vitalexstirpation |

Entfernung der Kronen-Pulpa
|
Vitalerhaltung
engl.: preservation of the vitality; Fern- und Wunschziel jeder
Pulpitistherapie, da ein "lebender Zahn" ungleich wertvoller für den
Organismus ist als ein
endodontisch behandelter. Derartige Therapien sind nur dann
erfolgversprechend, wenn der Zahnnerv noch nicht irreversibel geschädigt worden
ist (
Pulpitis). Im Rahmen einer
Caries profunda Therapie wird meist mit
Calciumhydroxid-haltigen Präparaten versucht, die Entzündung positiv
abklingen zu lassen. Der Einsatz von Kombinationen aus
Antibiotika und
Corticosteroiden (z.B.
Ledermix™)wird kontrovers diskutiert.
Folgende 6 Punkte können helfen, die Diagnostik "reversible oder irreversible
Schädigung des Zahnnervs" zu untermauern und eine entsprechende Therapie (Vitalerhaltung
oder
Entfernung des Zahnnervs) einzuleiten:
Was löst den Schmerz aus?
bei „kalt, süß, sauer“, liegt eine reversible, bei „Wärme“ eine irreversible
Pulpitis vor.
Wie lange hält der Schmerz an?
Bei „ungefähr so lange, wie der Reiz besteht“ ist die Pulpitis reversibel, bei
„Schmerz überdauert den Reiz“ irreversibel.
Tritt Schmerz spontan auf?
Nie = reversible Pulpitis, JA = irreversible Pulpitis.
Ist der Schlaf nachts wegen Zahnschmerzen gestört?
Falls JA = irreversible Pulpitis.
Lindert Kälte den Schmerz?
Falls JA = irreversible Pulpitis in den meisten Fällen.
Wie lange bestehen die Schmerzen schon?
Bei „1–3 Tage“ liegt eine reversible, bei längerem Schmerz oder Schmerzen
gefolgt von schmerzfreien Intervallen liegt in der Regel eine irreversible Pulpitis
vor.
Vitalitätsprüfung
Sensibilitätsprüfung,(-probe) engl.: vitality (o. sensibility) test, pulp
testing; Überprüfung der
Zahnpulpa ("Nerv") auf ihre Vitalität (Leben) als ein wichtiges Kriterium
bei der Untersuchung des Zahnes. So können z.B. schon auf Grund dieser relativ
einfachen Anwendung diagnostische Aussagen gemacht werden: Bspw. kann ein vital
reagierender Zahn keine
Eiterung an der Wurzelspitze aufweisen, ebenso, wie ein
devitaler Zahn
keine Schmerzreaktionen auf chemische oder thermische Reize auslösen kann.
Vom Prinzip her gibt es drei versch. Möglichkeiten, die Vitalität eines Zahnes
zu überprüfen:
- Reaktion auf Temperatur
(Kältereize, selten Reizung mit Wärme), sog.
"Kältetest":
früher mit Kohlensäureschnee durchgeführt. Dieses Verfahren ist relativ
umständlich im Handling; zusätzlich kann die tiefe Temperatur dieses Gases
(- 76° C) heftige Schmerzen verursachen. Heute mit Kältesprays (etwa - 30°
C), mit den ein Wattekügelchen präpariert wird, durchgeführt. Dieses
Verfahren gilt als Standard, da es an allen Zähnen (auch Kronen und großen
Füllungen) durchgeführt werden kann. Einzig ist eine graduelle Reizung nicht
möglich.
Reaktionen auf Wärme werden allgemein wegen einer Verletzungsgefahr
(umliegende Gewebe bei unsachgemäßer Anwendung; der Zahnnerv wird durch
zuviel Wärme stark geschädigt) abgelehnt.
- elektrische Reizung durch schwachen Strom,
elektrischer Pulpentester, sog. "Elektrotest (mit einem Pulpaprüfer)":
gepulster Gleichstrom im mA-Bereich lässt je nach angelegter Stromstärke den
Zahnnerv unterschiedlich stark reagieren (= graduelle Reaktion).
Voraussetzung ist eine trockene Zahnoberfläche und keine Metalle (Kronen,
Füllungen), die an oder unter das
Zahnfleisch reichen, da dann der Strom den direkten Weg nimmt. Bedenken
wegen Interferenzen mit
Herzschrittmachern moderner Bauart oder Defibrillatoren bestehen nicht
mehr.
- Reaktion auf Anbohren
(Probe-Trepanation,
"Bohrprobe"),:
nur wenn beide vorgenannten Verfahren (einzeln o. in Kombination) keine
sichere Aussage zulassen, wird ein
Bohrer (ohne örtliche
Betäubung) Richtung
Zahnnerv geführt (Setzen einer sog. "Testkavität") und beobachtet, ob
eine schmerzhafte Reaktion auftritt.
- Noch im Versuchsstadium sind Laser-Testungen der
intrapulpalen Mikrozirkulation.
Laser-Doppler-Messmethode,
Lasereinsatz in der Zahnheilkunde
Caries profunda,
Chlorethyl,
devital,
Herzschrittmacher,
Perkussionstest,
Pulpa,
Temperaturempfindlichkeit,
Überkappung,
Zahn
Vitallium
™
nichtedelmetallische Chrom-Cobald-Molybdän-Legierung
für das Anfertigen eines
Modellgusses. 1932 entwickelt (Fa. Austenal, Chicago), gilt V. als erster
brauchbarer
Nichtedelmetallwerkstoff der Neuzeit
Vitamine
Bezeichnung für eine Stoffgruppe von chemisch sehr unterschiedlichen Substanzen,
die in der Regel von Pflanzen oder Bakterien produziert werden. Sie sind für den
Stoffwechsel des Menschen unentbehrlich (essenziell), sie zeigen bereits in
kleinsten Dosierungen (1 mg und weniger) biologische Aktivitäten (
Skorbut). Da
sie vom menschlichen Organismus nicht oder nur gering synthetisiert werden
können, muss eine ständige Zufuhr mit der Nahrung erfolgen, um nicht
Vitaminmangelerkrankungen auszulösen. Einige V. können vom menschlichen Körper
aus Vorstufen, den Provitaminen, in einem letzten Syntheseschritt selbst
hergestellt werden (z.B. die Vitamine A1 und A2 aus b-Karotin, die Vitamine D2
und D3 aus Ergosterin bzw. Dehydrocholesterin und die Nikotinsäure aus
Tryptophan).
Für Männer und Frauen zwischen 25 und 51 Jahren gelten folgende
Referenzwerte/Tag:
- Vitamin A 0,8 bis 1 mg RÄ (Retinol-Äquivalent)
- Vitamin C 100 mg
- Vitamin D 5 µg
- Vitamin E 13 mg TÄ (Tocopherol-Äquivalent)
- Vitamin K 60 bis 70 µg
- Vitamin B6 1,5 mg
- Vitamin B12 3 µg
-
Folsäure 400 µg FÄ
(Folsäure-Äquivalent)
- Thiamin 1,1 bis 1,2 mg
- Riboflavin 1,3 mg
- Niazin 13 bis 15 mg
VMK, Abk. v. Vita-Metall-Keramik;
Metallkeramik
vollbezahnt
vollständige Bezahnung, engl.: with full dentition; vollständig bezahntes Gebiss
mit 20 Zähnen im
Milchgebiss und 32 im
bleibenden Gebiss; wobei im letzteren auch eine Bezahnung mit nur 28 Zähnen
(Weisheitszähne
werden nicht mitgezählt) als "vollbezahnt" gelten kann.
Gebissreduktion,
unbezahnt
Vollgusskrone
vollständig aus Metall bestehende Kronenart, engl.: cast crown;
Herstellung in einem
zahntechnischen Labor im Gussverfahren (goldhaltige
Legierung,
NEM-Legierung).
Eine der dauerhaftesten und risikoärmsten Kronenarten. Aus kosmetischen
Gründen Verwendung in den meisten Industrieländern nur noch im
nicht-sichtbaren Bereich der
Molaren (Backenzähne).
Krone
|

der Einsatz von Gold im sichtbaren Bereich gilt
heute nicht mehr als "Schönheitsideal"
|
volljustierbar, "voll-einstellbar",
engl.: fully adjustable;
Artikulator
Vollkeramik
"Ganzkeramik", Schlagwortbezeichnung für: ausschließlich aus Keramik
bestehend, besser: vollkeramische
Restauration, engl.: complete o. full ceramics.
Vollkeramische Kronen und
Brücken erfreuen sich wegen der ausgezeichneten Ästhetik und
Körperfreundlichkeit zusehends großer Beliebtheit. Dentalkeramiken
verfügen über eine begrenzte elastische Verformbarkeit, deren
Elastizitätsmodul zwischen 50 GPa (Silikatkeramik) und 300 GPa
(Aluminiumoxid) angesiedelt ist. Industriell hergestellte Keramikkörper,
die auf
CAD/CAM-Anlagen zu Restaurationen ausgeschliffen werden, haben
aufgrund der homogeneren Kristallstruktur eine höhere
Dauerbiegefestigkeit als die entsprechenden
Sinterkeramiken, die im Labor verarbeitet werden. Zusätzliche
Festigkeit erhalten vollkeramische Restaurationen durch den Einsatz der
Adhäsivtechnik bei der Eingliederung.
Aus Gründen der Materialqualität werden deshalb zunehmend industriell
vorgefertigte
Keramiken im
CAD/CAM-Verfahren eingesetzt. Eines der ersten verbreiteten Systeme
waren
Cerec und das Anfang der 90er eingeführte
Celay-System. Die Anwendung von V. erstreckt sich hauptsächlich auf
Inlays,
Kronen, Veneers und
Onlays.
Brückenkonstruktion werden zwar immer wieder von Seiten der Hersteller
propagiert, jedoch fehlt hier noch jegliche positive Langzeiterfahrung
(über 5 Jahre und mehr, Stand 2006). Hauptschwachpunkt ist nach
bisherigen Kenntnissen der Übergangsbereich zwischen
Brückenpfeiler und Brückenzwischenglied, wo es spannungsbedingt zu
Brüchen und Abplatzungen kommt.
Hohe Beißkraft beziehungsweise
Bruxismus ist dabei einer der wichtigen Gründe für das Versagen
vollkeramischer Rekonstruktionen (Abplatzungen von Schichtkeramik oder
Fraktur von Kronen und Brücken).
Abdrucklose Praxis,
CAD/CAM,
CEREC,Cercon,
Chipping,
Frontzahnchips,
Keramik,
Metallkeramik, Veneer
|

© der Grafik: Vita
Gegenüberstellung einer konventionellen Brücke (oben) und einer aus V.

©
der Grafik:
Dr. Edelhoff/AG Keramik
Durchlichtaufnahme von Voll-Keramikkronen vs.
VMK-Kronen
|
Vollkeramikkrone,
Jacketkrone
Vollnarkose,
Narkose
Vollprothese
Totalprothese, "Totale", "Gebiss", engl.: full denture, full set,
complete replacements for teeth; Ersatz aller natürlichen Zähne durch
einen herausnehmbaren
Zahnersatz.
Der saugende Halt von V. (
Prothesenhalt) wird im Wesentlichen durch zwei Faktoren bestimmt:
die Adhäsion des
Speichels an der
Prothesenbasis und am
Prothesenlager und
die Kohäsion des Speichels im Kapillarspalt zwischen der Basis und der
den Kiefer bedeckenden Schleimhaut
Zahnlose Patienten verbinden mit ihrer Versorgung durch eine V. recht
hohe Erwartungen. Müheloses Kauen und Sprechen sowie gutes Aussehen
stehen dabei auf der Wunschliste ganz oben. Im Gegensatz zu anderen
Zahnersatzarten ist eine V. besonders für motorisch eingeschränkte
Patienten und deren Hilfspersonal (z.B. in Heimen) leicht zu pflegen
sowie ein- und auszugliedern.
Die Totalprothetik gehört zu den schwierigsten Fachbereichen der
Prothetik und sie wird zunehmend schwieriger und anspruchsvoller.
Denn die
Zahnlosigkeit verschiebt sich immer mehr in eine
höhere Altersgruppe, wo mit einer geringeren Adaptation der
Patienten gerechnet werden muss. Gleichzeitig nimmt die Erfahrung der
Zahnärzte in der Versorgung des zahnlosen Patienten durch die
Verminderung der Zahl an notwendigen V. ab.
Untersucht worden ist, dass 11 % der Totalprothesenträger
Haftcremes verwenden und 5 % ihren Ersatz beim Essen herausnehmen.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass V. oftmals länger getragen
werden, als dies medizinisch vertretbar wäre: Besonders die
Abrasion
der heute gängigen Kunststoff-Ersatzzähne und der altersbedingte
Kieferschwund lasen es als geboten erscheinen, nach spätestens 10 Jahren
eine Erneuerung oder eine
labormäßige Anpassung (Unterfütterung,
Erneuerung der Zähne) vorzunehmen.
Abschlussrand,
Adhäsionsprothese,
All-Oral-Verfahren,
Alveolarkammatrophie,
Ästhetikschablone,
Alameter,
A-Linie,
Alveolarkammplastik,
Bissnahme,
Camper-Ebene,
Cheilion
(Mundwinkelpunkt),
Christensensche Phänomen,
Coverdenture,
CPC-Linie,
Eckzahnlinie,
Extensionsabdruck,
Foveola palatina (Gaumengrübchen),
Frontzahnlinie (Lachlinie),
Funktionsabdruck,
Funktionszähne,
Gaumen,
Gerber,
Greisenkiefer,
Haftmittel,
Halteelement,
Inaktivitätsatrophie,
Interalveolärlinie,
Kalottenartikulation,
Kammlinie,
Kauabdruck,
Kaukraft,
kaustabile Zone,
Kennlinien,
Kompensationskurve,
Kompressionsabdruck,
Körperbautypen,
Kunstzahn,
Lippenbändchen,
Ludwigs Prothese,
Magnetkräfte,
Mittellinie,
Muco-Seal® Abformung,
Nasenbasislinie,
Okklusionsebene,
Okklusionskonzepte,
Papillameter,
präprothetische Chirurgie,
Proglissement,
Prothese,
Prothesenbasis,
Prothesenhalt,
Prothesenlager,
Prothesenreinigung,
Prothesenstomatitis,
Prothesenunverträglichkeit,
Ruheposition,
Sauger,
schleimhautgelagert,
Schlotterkamm,
Schluckabdruck,
senkbare Prothese,
Spee-Kurve,
Sprechabstand,
Stereognosie,
Sublingualrolle,
Tripodisierung,
Unterzungenflügel,
Vibrationszone,
Wachsaufstellung,
Würgereiz,
Zahnaufstellung,
Zahnbreite,
Zahnform,
ZahnProthetiker,
Zungenäquator
Festzuschüsse
ab 2005
|

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Volpe-Manhold Index
VMI,
Zahnsteinindex, engl.: Volpe Manhold calculus index; eingesetzt zur
Bewertung von
supragingivalem Zahnstein an den Innenseiten der unteren Frontzähne (6 Zähne
werden an 3 lingualen Stellen untersucht).
Volumentomographie,
DVT
Vorabdruck
Vorabformung, engl.: precast; Bezeichnung für einen
einfachen
Kieferabdruck, auf dessen Grundlage ein spezieller
Abdrucklöffel (z.B.
Funktionslöffel,
individueller Löffel) in einem zahntechnischen Labor gearbeitet wird.
Ebenfalls als Bezeichnung für den ersten Abdruck mit einer steifen Abdruckmasse
bei einem
Korrekturabdruck
Vorbehandlung
engl.: preparative treatment; im Sinne von vorbereitenden Maßnahmen zur
Einleitung der eigentlichen Behandlung. Dazu zählt z.B. in der
Parodontologie die
Initialbehandlung, da so erst nach Abklingen der akuten Beschwerden eine
regelrechte Befunderhebung und Behandlungsplanung möglich ist.
Vorbereitungszeit
engl.: "make-ready time", preparation time; Begriff aus dem
Vertragszahnarztrecht: Zwischen
Approbation und
selbstständiger Versorgung
gesetzlich versicherter Patienten muss eine mindestens zweijährige V.
liegen, welche in einer Vertragspraxis
abgeleistet werden sollte. Tätigkeiten in anderen Einrichtungen (Kliniken,
Bundeswehr, Ausland usw.) werden nur z.T. anerkannt; eine mindestens 3-monatige
V. in einer Vertragspraxis ist auch in diesen Fällen immer erforderlich;
Ausnahme: Personen mit einer EG-Approbation, welche nach geltendem Recht (2011)
keine V. benötigen.

Während der V. haftet der
Praxisinhaber
für
Behandlungsfehler des Assistenten. Bei vorsätzlichem oder fahrlässigem
Verhalten ist ein Rückgriff auf diesen möglich.
Angestellter Zahnarzt,
Budget,
Degression,
Konkurrenzschutzklausel,
Wert einer Zahnarztpraxis,
Zahnarztregister,
Zulassung
Vorbiss,
Progenie
Vorhakensonde; historisch gebräuchliche, 3-fach gebogene, spitze
Sonde für den
Approximalraum als
Kariesdiagnostikum.
Vorkontakt
Frühkontakt, Hyperkontakt, engl: premature contact; vorzeitiger Kontakt eines
Zahnes oder einer Zahngruppe beim Zusammenbiss oder bei Unterkieferbewegungen
aus der Okklusion
heraus, mit meist erheblichen schädigenden Auswirkungen auf den
Zahnhalteapparat. Unterscheidung in:
Einschleifen (von Zähnen),
Gleithindernis,
Okklusion,
Okklusionsstörung,
Überbelastung
Vorsorgeuntersuchungen für
Schwangere und Kinder;
FU-Positionen
Vorwall
engl.: key, matrix; Schlagwortbezeichnung für einen aus
Kunststoff (meist einer Knet-Silikonmasse; früher Gips) über die Außenfläche von
Zahngruppen gewonnenen Abdruck. Diese Negativform kann unterschiedliche
Verwendung bei der Anfertigung/Reparatur von Zahnersatz finden.
Voxel
u.a. in der
Computertomographie verwendeter zusammengesetzter Begriff (aus volumetric
und pixel) für ein dreidimensionales Pixel. Das dreidimensional erzeugte Bild
(der dreidimensionale Datensatz) besteht demnach aus Voxeldaten.
VSC, Abk. von volatile sulfur compounds, messbare (Mund-)Geruchsstoffe;
Halimeter,
Halitosis
VTO
engl.: Abk. von Visualized Treatment Objective =
sichtbar gemachtes Behandlungsziel. Mit dieser Technik werden dem Patienten zu
erwartende Änderungen bei einer
kieferorthopädischen Behandlung veranschaulicht. Die Voraussage wird an
einem seitlichen
Fernröntgenbild unter Durchzeichnung der anatomischen Strukturen mit
Berücksichtigung der Therapie- und Wachstumsfaktoren dargestellt.
Die Wachstums- und somit Behandlungsvorhersage beruhen auf den Erkenntnissen von
Ricketts und sind ein wichtiger Faktor der kieferorthopädischen
Behandlungsplanung bei der sog. Bioprogressiven Therapie nach
Ricketts.
VY-Plastik
auch V-Y-Plastik, engl.: VY-flap, VY-plasty; chirurgische
Verschiebeplastik, in der
ZHK z.B. bei der
Lippenbändchenexzision angewandt: ein Defekt wird durch einen
V-förmigen Schleimhaut-Nahlappen von seinem Rande her gedeckt. Der
Hautanteil des Lappens wird allseits umschnitten und bezieht seine
Blutversorgung über einen
subkutanen
Lappenstiel. Einen solchen allseits umschnittenen Lappen nennt man
"Insellappen". Nach Verschieben des V-förmigen Lappens in den Defekt
kann auch die Entnahmestelle primär verschlossen werden, wobei ein Y
entsteht.
Lappenoperation,
Z-Plastik
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Aktualisierung der Artikel 2012