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Zahnarzt Medizin Wissen

Zahn Medizin Wissen - von -Behandlung der Zähne _bis_ Therapie von Zahnbehandlungen
 

es wird der Versuch unternommen, typische und häufige Behandlungsformen in einer zahnärztlichen Praxis allgemeinverständlich zu erläutern und Fragen dazu zu beantworten.

Suchen Sie bei unklaren und heftigen Beschwerden unbedingt einen Arzt auf! Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass diese Webseite, kein Ersatz für einen Arztbesuch ist. Auf die Ausführungen im Disclaimer wird zusätzlich hingewiesen.

 

Zahnbehandlung Zahnarzt


Die konservierende Behandlung beim Zahnarzt beschäftigt sich mit der Zahnerhaltung, vielfach durch Therapien wie Kariesbeseitigung und Wurzelkanalbehandlung.

 konservierenden Zahnbehandlung Therapie

Die Zahnheilkunde beinhaltet die Mundheilkunde und Kieferheilkunde, in der Zahnmedizin die Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Erkrankungen im Zahnbereich, Mundbereich und Kieferbereich.

Zahnarzt Behandlung der Zähne

Die Behandlung beim Zahnarzt nimmt Bezug auf die Erhaltung der Zähne (Zahnerhalt) durch die Krankheitsverhütung und Therapie wie der Füllungstherapie oder Fissurenversiegelung.

Beim Zahnarzt geht es um die Behandlung der Zähne und nicht nur um die Zahnprothetik, denn die ganzheitliche Zahnmedizin beschäftigt sich auch mit der Allgemeinmedizin oder auch "Biologisch ganzheitlichen Zahnmedizin". Der Zahnarzt befasst sich mit verschiedenen Fachdisziplinen wie Kariologie, Endodontie (Endodontologie), Parodontologie, Zahnärztliche Chirurgie, Zahnfleischchirurgie, Zahnärztliche Prothetik, Kieferorthopädie, Kieferregulierung, Zahnregulierung, Zahnspangenbehandlung oder Traumatologie. Wenn Zahnarzt und die Zahnarzt-Spezialisten gut zusammenarbeiten wie der Zahnspezialist für „Bioästhetische Zahnbehandlung“, die „Kosmetisch-ästhetische Gesichtschirurgie" und die Implantologie worunter man die orale Implantation (Zahnimplantation) versteht, kann man als Zahnpatient beruhigt sein. Die Stomatologie und Dermatologie ist ein klassisches Gebiet der Medizin, bei dem ein interdisziplinäres Arbeiten notwendig ist, denn die Mundhöhle befindet sich an einer Schnittstelle, bei der vielfach verschiedene medizinische und zahnmedizinische Spezialisten beteiligt sind. Stomatologie wie auch Oralchirurgie sowie deren Aufgaben und Eingriffe sind, Diagnose sowie chirurgische Therapie von Zahnerkrankungen, Erkrankungen vom Zahnhalteapparat, der Kiefer als knöcherner Schädelteil und der Mundschleimhaut.

Behandlung durch Zahnarzt-Spezialisten

Für Zahnspezialisten gibt es viele verschiedene Namen wo die Grundausbildung für die Behandlung "Zahnarzt" vorhanden sein muss und in der Zahnheilkunde meist bezeichnet wird als Oralchirurgie, worunter meist der Mundchirurg, Kieferchirurg und Gesichtschirurg verstanden wird.

Der Zahnarzt beschäftigt sich vielfach mit der Parodontologie, im Besonderen mit Prävention, Behandlung und Nachsorge von Zahnbetterkrankungen beim Zahnhalteapparat (Parodontium), denn Parodontitis ist die häufigste dieser Erkrankungen die durch Mikrobiotische Diagnostik, Parodontitistherapie und Regenerative Therapie bekämpft wird. Die Parodontologie beschäftigt sich mit den Erkrankungen vom Zahnhalteapparat, im Volksmund Parodontose und im Fachjargon Parodontitis, das eine entzündliche Erkrankung vom Gewebe ist, die den Zahn umgibt und die häufigste Ursache für den Zahnverlust ist. Da der Parodont als Verankerung der Zähne (Gebiss) mit seinen Strukturen, zusammen mit dem Zentralnervensystem eine funktionelle Einheit bildet, braucht es für die Behandlung Zahnarzt-Spezialisten. Im Parodont befinden sich viele Nervenfasern, wo mechanische Rezeptoren über Impulse sehr viele Nachrichten an das Gehirn zum verarbeiten liefern, damit die Kaumuskulatur den Kaudruck regulieren kann. Über Rezeptoren entstehen Informationen wie Zahnschmerzen oder an welcher Stelle wie viel Druck beim Kauen entstehen muss, wobei auch die Art vom Druck wie seitlicher Druck oder senkrechter Druck registriert wird. Über das Gehirn können auch falsche Kaubewegungen ausgeglichen werden, denn es sind Informationen über die Kaubelastung vom Zahnhalteapparat vorhanden. Bei der Behandlung beim Zahnarzt wo Zahnersatz als Nachahmerprodukte vom Zahngebiss eingesetzt wird, ist eine gute Zusammenarbeit mit dem Zahntechniker oder Zahnprothetiker gefragt. Die Kieferorthopäden befassen sich mit der Korrektur von Zahnfehlstellungen oder Zahnstellungsabweichung und Kieferfehlstellungen sowie mit Fehlfunktionen vom Kauorgan und der Kiefergelenke, worunter auch der Kieferchirurg beteiligt sein kann, wenn es um Kieferprobleme geht. Gnathologie ist eine zahnärztliche Fachrichtung, die sich mit der Artikulation und Okklusion der Zahnreihen befasst und auch als Funktionsdiagnostik bezeichnet wird.

Therapie beim Zahnarzt

Zu der konservierenden Zahnbehandlung bzw. konservierender Therapie gehören alle Massnahmen die einen zahnerhaltenden Charakter haben.

Ein häufiges Schicksal ist der Verlust der Zähne durch entzündliche Veränderungen vom Zahnhalteapparat, doch stehen bei Parodontitis in der Zahnmedizin, Parodontitistherapien und Behandlungsformen zur Verfügung, die der Entwicklung von Zahnfleischtaschen und Kiefer-Knochenabbau (Knochenschwund Osteoporose) begegnen können. Die "Konservierende Zahnheilkunde" beschäftigt sich mit dem Zahnerhalt, meist durch Kariesbeseitigung oder auch durch die Wurzelkanalbehandlung. Die Therapie beim Zahnarzt bezeichnet die Massnahmen zur Behandlung von Zahnkrankheiten und Zahnverletzungen durch einen Zahnunfall. Die Therapeutik ist die Lehre von den Heilverfahren, die sich mit den verschiedenen Therapieformen, ihrer Wirkungsweise und deren Anwendungsmöglichkeiten beschäftigt. Ziel der Therapeuten ist die Ermöglichung oder Beschleunigung einer Heilung sowie die Beseitigung oder Linderung von Schmerzen. Die Ursachen für Zahnprobleme und "Akute Zahnschmerzen" sind vielfältig, Zahnschmerzen sind ein Alarmsignal und weisen immer darauf hin, dass etwas am Zahn, Zahnfleisch oder im Kiefer nicht gut sein kann. Möglichkeiten zur Zahnbehandlung und Behandlungsarten der Zahnerkrankungen werden dann vielfach als Therapieoptionen bezeichnet, denn Probleme mit den Zähnen können für viele Krankheiten die Ursache sein und so kann eine "Zahnentzündung" die nicht behandelt wird, zu einer Entzündung der Herzklappen führen. Mit Entzündung vom Zahn ist der Zahnnerv der den Schmerz weiterleitet gemeint, denn durch den "Eiterzahn" entstehen starke Zahnschmerzen und auch Schwellungen.


 

Konservierende Zahnbehandlung

Konservierende Zahnheilkunde wird auch als Konservierend-chirurgische Zahnbehandlung bezeichnet, was der Zahnerhaltung dient

Konservierende zahnbehandlung Zahn Therapie

Die konservierende Zahnbehandlung beschäftigt sich mit der Zahnerhaltung wozu die Kariologie, Füllungstherapie (Zahnfüllungen), Endodontie und Parodontologie gehört.

Zahnarzt für Zahnerhaltung

Der Zahnarzt ist fachlich spezialisiert für Zahnbehandlungen bei Krankheiten im Zahnbereich, Mundbereich und Kieferbereich.

Die konservierende Zahnbehandlung beschäftigt sich mit der Zahnerhaltung und bezieht sich auf die Ursachen, Entstehung und Behandlung. Die konservierende Zahnbehandlung bzw. Zahnheilkunde ist ein Fachgebiet in der Zahnmedizin die sich mit der Erhaltung der Zähne wie Füllungstherapie, Überkronen oder Wurzelkanalbehandlungen befasst.

Zahnbehandlung beim Zahnarzt 

Bei der konservierenden Zahnbehandlung sind zahnfarbene Komposit-Füllungen (Kunststofffüllungen) vielfach die Standardlösung für schöne Zähne.

Zahnbehandlung Zahnarzt Zahnarztspezialist

Der Zahnarzt für konservierende Zahnbehandlung ist spezialisiert für Therapien der Zahnkrankheiten im Zahnbereich, Mundhöhlenbereich und Kieferbereich.

Die konservierende Zahnbehandlung beim Zahnarzt ist eine zahnerhaltende Massnahme.

Der Zahnarzt beschäftigt sich bei der Zahnbehandlung mit dem ganzen Kauapparat, nicht nur mit Zähnen und Zahnfleisch, denn der Kauapparat ist eingebettet in die Funktionssysteme vom Kopfbereich, Halsbereich und Schulterbereich, wo sich Erkrankungen und Störungen in diesen Bereichen auf die Funktion vom Kauapparat auswirken können. Krankhafte Veränderungen der Mundhöhle können sich auf den restlichen Körper auswirken. Der Zahnarzt beschäftigt sich darum nicht ausschliesslich mit Zähnen, Zahnhalteapparat (Zahnbett) und Zahnfleisch, sondern berücksichtigt auch angrenzende funktionelle Gebiete, denn viele Krankheiten wie KrebsBlutkrankheiten oder Infektionen zeigen sich auch in Symptomen der Mundhöhle.


 

Erhaltung der Zähne


Zahnerhaltung wird auch als konservierende Zahnheilkunde bezeichnet.

Erhaltung der Zähne Zahnerhaltung Therapie

Die Zahnerhaltung kann in Parodontologie, Kariologie und Endodontologie aufgeteilt werden.

Die Parodontologie befasst sich mit entzündlichen Erkrankungen von Zahnfleisch und Kieferknochen, die Kariologie beschäftigt sich mit Karies, eine Erkrankung der Zahnhartsubstanzen und die Endodontologie mit Erkrankungen der Pulpa (Zahnmark) bzw. dem Zahninneren und den damit entzündlichen Veränderungen vom Zahnnerv.

Zahnerhaltung

Zahnerhaltung ist ein Bereich der Zahnheilkunde, der sich mit dem Erhalt der Zähne (Zahnerhalt) durch Krankheitsverhütung und Therapie wie der Füllungstherapie befasst.

Zahnerhaltung die als konservierende Zahnheilkunde bezeichnet wird sind Zahnfüllungen, die zum Wiederherstellen der Zahnform und Stabilität der Zähne nach Entfernung der Zahn-Karies dienen. Moderne Füllungsmaterialien sind die Kunststofffüllungen oder Kompositfüllungen, die auf Acrylbasis hergestellt werden. Diese Füllungsmaterialien werden im Gegensatz zu herkömmlichen Füllungen wie Amalgamfüllungen (Plombe) nicht gestopft, sondern in einzelnen Lagen aufgetragen. Die einzelnen Lagen müssen mit einer Lampe ausgehärtet werden. Die Schichtstärke darf nicht zu gross gewählt werden, ansonsten die Gefahr besteht, dass die Ränder der Zahnfüllung beim aushärten schrumpfen. Dadurch können Spannungen auftreten, die zu Rissen an der Zahnfüllung führen können. Während der Zahnbehandlung dürfen die Kompositfüllungen nicht mit Feuchtigkeit wie Speichel in Berührung kommen. In den meisten Fällen wird darum während der Zahnbehandlung der Zahn mit einem Spanngummilappen (Kofferdamm) isoliert, welche mit Klammern am Zahn befestigt werden. Kompositfüllungen sind nach der Behandlung sofort voll belastbar dies im Gegensatz zur Amalgamfüllung (Zahn-Amalgam). Kompositfüllungen sind auch auf kurze Distanz nicht als Zahnfüllung zu erkennen. Die Lebensdauer einer Kompositfüllung beträgt bei guter Mundpflege bei ca. 12 bis 20 Jahren. Nicht empfehlenswert sind die Kompositfüllungen bei Backenzähnen im Seitenzahnbereich wegen der geringeren Stabilität bei grösseren Defekten.


 

Fissurenversiegelung Zähne


Die Fissurenversiegelung ist eine einfache, schmerzlose und wirksame Massnahme gegen Fissurenkaries.

Fissurenversiegelung, Grübchenversiegelung

Der Zahnarzt oder die Zahnärztin muss im Einzelfall entscheiden, ob eine Versiegelung der Fissuren notwendig ist.

Fissurenversiegelung ist eine Vorsorgemaßnahme, mit der die Gefahr von Zahnkaries (Okklusalkaries) der Kauflächen im Backenzahnbereich verringert wird.

Um Fissurenkaries zu verhindern werden die Zähne mit kunststoffhaltigen Lacken versiegelt (Versiegelung der Zähne), denn in den Tälern der Zähne kann sich Karies bilden. Backenzähne weisen Grübchen und Einschnitte (Fissur) auf, die im Zusammenspiel mit den "Gegenzähnen" das Zerkleinern von Nahrung ermöglichen. Mit der Zahnbürste können diese Stellen vielfach nur ungenügend gereinigt werden. Einen dauerhaft wirksamen Schutz dieser Spalten bzw. Zahnfurchen und Grübchen stellt die Fissurenversiegelung mit Kunststoff nach der Schmelz-Ätz-Technik dar und ist zusammen mit der Kariesprophylaxe eine Kariesvorbeugende Maßnahme. Dabei wird der Zahnschmelz mit Säure oberflächlich leicht angeraut und mit einer dünnen Kunststoffschicht überzogen. Die Beschichtung nutzt sich im Laufe der Zeit ab und sollte kontrolliert und bei Bedarf erneuert werden. Die Fissurenversiegelung bzw. Grübchenversiegelung ist eine Prophylaktische Massnahme zur Kariesreduktion der bleibenden Molaren gegen Grübchenkaries. Kariesgefährdete Regionen (Fissuren) werden durch Photopolymerisierende Dimethacrylate unter Anwendung des Säureätzverfahrens (Säureätztechnik) verschlossen, so dass keine Bakterien vom Mund mehr eindringen können. Die Versiegelung ist bei Sechsjahrmolaren kurz nach ihren Durchbruch indiziert, bei Kindern mit erhöhtem Kariesbefall auch bei den 2. Molaren und Prämolaren. Ebenso können Milchmolaren bei stark zerklüftetem Kauflächenrelief versiegelt werden. Nicht nötig ist die Zahnversiegelung bei sehr flachen Fissuren und bei Zähnen, die über Jahre hinaus kariesfrei geblieben sind.

Versiegelung der Zähne (Fissurenversiegelung)

Wenn man die Backenzähne (Molaren) genau anschaut, kann man feststellen, dass diese Kauflächen nicht glatt sind und Fissuren aufweisen.

Backenzähne bestehen aus einem System feinster Rillen und Furchen (Fissuren), wo in diesen Nischen Speisereste und kariesauslösende Bakterien (Kariesbakterien) guten Schutz finden, da sie oft auch durch Zähneputzen nicht entfernt werden können, denn die Borsten der Zahnbürste sind zu dick, um an den Boden der Fissuren zu gelangen. Daher ist Fissurenkaries nach dem Durchbruch der Zähne, die häufigste Kariesform. Die Verschliessen der Fissuren mit einem speziellen Kunststoff erfolgt nach einer sorgfältigen Reinigung der Zahnoberfläche. Zunächst schützt der Zahnarzt den Zahn durch eine Trockenlegung vor Speichel. Anschließend werden die Fissuren und ihre unmittelbare Umgebung mit einer schwachen Säure vorbehandelt, was als Anätzen bezeichnet wird. Dadurch entsteht eine leicht raue Zahnoberfläche, an der das Versieglungsmaterial besser haftet. Nach sorgfältigem Absprühen mit Wasser und anschließendem trocknen ist der Zahnschmelz für die Fissurenversiegelung (Zähne versiegeln) vorbereitet. Anschließend wird das Versigelungsmittel, ein dünnflüssige Kunststoffmasse, mit einer biegsamen Spritze direkt in die Fissuren gefüllt und durch Lichteinwirkung gehärtet. Der aus gehärtete Kunststoff deckt die Fissuren vollständig ab, sodass die Kauflächen der Zähne für mehrere Jahre vor Karies geschützt sind. Wichtig ist, dass die Fissurenversiegelung regelmäßig durch den Zahnarzt kontrolliert wird. Wann bei einem Kind mit der Fissurenversiegelung begonnen werden sollte, kann der Zahnarzt am besten bei einer Untersuchung im 5. bis 6. Lebensjahr beurteilen. In der Regel erfolgt die Versiegelung der Zähne nach dem Durchbruch der ersten bleibenden Backenzähne. Der Zahndurchbruch (Dentition) sollte dabei so weit fortgeschritten sein, dass kein Zahnfleisch mehr die Kaufläche bedeckt. Die weiteren Versigelungen der Zähne werden dann jeweils beim Durchbruch neuer bleibender Backenzähne vorgenommen.


 

Konservierende Therapie


Die konservierende Therapie bezeichnet beim Zahnarzt die Maßnahmen zur Behandlung von Zahn-Krankheiten und Zahnverletzungen wie bei einem Zahnunfall.

Konservierende Therapie Mundchirurgie Zahn

Die konservierende Therapie beim Zahnarzt umfasst die Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Erkrankungen im Zahnbereich, Mundbereich und Kieferbereich.

Konservierenden Therapie beim Zahnarzt

Im Vordergrund bei der "Konservierenden Therapie" steht die Erhaltung der Zahnhartsubstanz.

Ziel vom Therapeuten resp. vom Zahnarzt ist die konservierende Zahnbehandlung oder eine Konservierend-chirurgische Zahnbehandlung, denn die Therapien ermöglichen eine Beschleunigung der Heilung, die Beseitigung oder Linderung der Symptome wie Zahnschmerzen oder Zahnfleischschmerzen und die Wiederherstellung der körperlichen oder auch psychischen Funktion. Eine konservierende Therapie bei den Zähnen ist die Füllungs-Therapie, worunter man die „Reparatur der Zähne" (kariöse Läsionen) mit einem Füllungsmaterial versteht. Mit Ausnahme von Amalgam und Gold sind die Materialien bei der Füllungstherapie weiss oder bei hochwertigen Composites individuell Zahnfarben. Zur Gruppe der "weißen Zahnfüllungen" gehören die aus einer Kunststoffmatrix und Füllstoffen (Keramik, Quarz) zusammengesetztes zahnfarbenes Füllungsmaterial. Direkt im Mund gelegte Kunststofffüllungen bzw. Composite Füllungen sind die rationellste rasche Art, Defekte im Frontzahnbereich zu versorgen, denn moderne Füllungswerkstoffe sind normal farbstabil. Da natürliche Zähne (Krone vom Zahn) aus mehreren verschiedenen Schichten bestehen, muss man diese aus unterschiedlichen Füllungsmaterialien exakt nach der Mehrschichtentechnik aufbauen. Daneben müssen bei der Füllungs-Therapie natürliche Zahnform und Zahnfunktion genau stimmen. Optimale Frontzahnfüllungen erfordern viel Fingerspitzengefühl, Erfahrung sowie genügend Zeit, was auch bei der zahntechnisch hergestellten Keramikversorgung wie bei Veneers notwendig ist. 

Konservierende Therapie beim Chirurg

Konservierende Therapie bei der Mundchirurgie, Kieferchirurgie und Gesichtschirurgie.

Bei der konservierenden Therapie kann auch die Mundchirurgie, Kieferchirurgie und Gesichtschirurgie (MKG) beteiligt sein, das ein medizinisches Spezialfachgebiet in Diagnostik, Therapie sowie Prävention ist und im Besonderen zuständig ist, wenn es um das Kauen (Kaufläche und Kaufunktion), Schlucken oder Sprechen geht. Die konservierende Therapie umfasst auch die Spezialgebiete wie Formveränderungen der Zähne, der Mundhöhle, der Kiefer und vom Gesicht sowie die ästhetische Rehabilitation bei Erkrankungen, Verletzungen, Knochenbrüchen und Fehlbildungen. Formveränderungen an den Zähnen können vom Zahnarzt direkt im Mund durch Abtragen von Zahnsubstanz und durch Auftragen von Kunststoffen bzw. Composite gemacht werden.

Konservierende Zahnbehandlung

Die wichtigsten Aspekte der Konservierenden Zahnbehandlung und Parodontologie sind Struktur und Funktion vom Gebiss, Bissanomalien, Zahntraumata, Zahnkaries, Parodontalerkrankungen und Prophylaxe.

Das Fachgebiet vom Zahnspezialisten beinhaltet rein kosmetische Operationen wie plastisch-ästhetische Operationen oder Tumoroperationen. Auch die allgemein-zahnärztliche Chirurgie, die Behandlung von Tumorerkrankungen, Erkrankungen der Kiefernerven und Gesichtsnerven sowie Fehlbildungen von Zähnen und Gesichtsteilen gehört in das Spektrum vom Kieferchirurg das auch Diagnostik und Therapie von Entzündungskrankheiten, Funktionsstörungen und Schmerzsyndromen im Kieferbereich (Kiefergelenksyndrom) und Gesichtsbereich sowie die Implantologie von Zahnimplantaten beinhaltet.


 

Füllungstherapie und Kariologie

Umgangssprachlich ist die Plombe die herausfallen kann eine Zahnfüllung bzw. eine Amalgamfüllung (Zahnplombe), das als Füllungstherapie für Zähne seit 1820 massenhaft verwendet wurde und heute noch vielerorts auf der Welt verwendet wird.

Füllungstherapie Kariologie Plombe Zahnfüllung

Es ist bekannt, dass Amalgam als Quecksilberverbindung für den Organismus schädlich sein kann, schwere Vergiftungen sind allerdings sehr selten, denn ein Grossteil vom Gift wird vom Körper nicht aufgenommen und wird direkt ausgeschieden, denn solange der Organismus gesund ist, besitzt er eine Selbstreinigungsfähigkeit.

Es kommt immer auf die Menge und Grösse der Zahnplomben sowie der Amalgammischung und de Oranismus an, ob eine Amalgmplombe gefährlich sein kann, denn Amalgam ist eine Legierung.

Früher mischten die Zahnärzte jede Amalgamlegierung selbst an, während heute Fertigmischungen verwendet werden.

Zahnfüllung

Kariologie und Füllungstherapie ist die Lehren von Ursachen, Entstehung und Behandlung der Karies.

Die Kariologie befasst sich mit den Erkrankungen der Zahnhartsubstanzen, also Zahnschmelz, Dentin und Wurzelzement sowie deren Prävention und Therapie, wobei zwischen angeborenen und erworbenen Erkrankungen der Zahnhartsubstanz unterschieden wird. Die Kariologie und die Füllungstherapie sind die Lehren von Ursachen, Entstehung und Behandlung der Karies, wobei alle Faktoren der Demineralisation berücksichtigt werden wie der Einfluss von Nahrungsmitteln auf die Entmineralisierung der Zähne. Bei der Karies als Therapie gilt es bei der Zahnbehandlung meist, die infizierte Zahnhartsubstanz zu entfernen und den Zahn mit einem Füllungsmaterial zu versorgen. Zahnkaries wir im Volksmund als Zahnfäule betitelt und ist eine Erkrankung vom Zahnhartgewebe, Zahnschmelz und Dentin. Bei der Zahnbehandlung der Karies gilt es meist, die infizierte Zahnhartsubstanz zu entfernen und den Zahn mit einer eine Zahnfüllung (Plombe) zu versorgen.

Füllungsmaterialien für die Therapie sind:
Gold
Composite
Keramik
Amalgam
Zahnzement
Komposite sind Füllungsmaterialien für die Zahnbehandlung, welche sich mittlerweile in der vierten Generation befinden und aus einer organischen Kunststoffmatrix bestehen, die mit anorganischen Füllkörpern versetzt ist. Die Anwendung der Füllungstherapie erfolgt vor allem im Frontzahnbereich wegen "weißer Zahnfüllung". Composites werden mit höherem Füllkörpergehalt vermehrt auch im Seitenzahnbereich verwendet. 


 

Endodontie


Endodontie
ist die praktische Anwendung von der Lehre der
Zahnpulpa (Zahnmark).

Endodontie Endodontologie Zahnmark Pulpa

Endodontie ist abgleitet von „Endodont“ was sinngemäss „im Zahn befindend“ bedeutet und zwischen Endodont (Zahnmark) und Parodont (Zahnhalteapparat) gibt es über Nerven und Blutgefässe verschiedene Verbindungen.

Wurzelbehandlungen (Endodontologie)

Die Endodontie befasst sich mit den Erkrankungen der Pulpa (Zahnmark) und deren Behandlungen. Endodontie bzw. Endodontologie ist ein Teilbereich der Zahnheilkunde, die sich mit Erkrankungen des Pulpa-Dentin-Komplexes und des Gewebes beschäftigt.

Bei der Endodontie wird versucht, dass die Zähne im Mund erhalten bleiben, auch dann, wenn sie bis in den Nervbereich erkrankt sind, was eine zeitaufwendige Wurzelkanalbehandlung notwendig macht, denn jeder natürliche Zahn ist einem Zahnersatz überlegen. Endodontologie ist die Lehre vom Zahnmark bzw. der Pulpa und, deren Erkrankungen sowie der Diagnostik und Therapie. Die häufigsten Zahnbehandlungen in der Endodontologie sind Wurzelkanalbehandlungen mit dem Ziel, Zähne langfristig zu erhalten, auch wenn die Zahnnerven abgestorben oder irreversibel entzündet sind. Wenn ein Zahn im Inneren geschädigt, entzündet oder abgestorben ist, sollte der Zahn wenn möglich immer wurzelbehandelt werden, damit sich die Entzündung von der Zahnwurzel nicht in den umliegenden Knochen ausbreiten kann, ansonsten es zum Zahnverlust kommen kann, ohne dass man Zahnschmerzen verspürt. Bei einer Wurzelbehandlung wird der Zahnnerv im Inneren vom Zahn entfernt und der verbleibende Hohlraum desinfiziert. Für den dauerhaften Erhalt vom Zahn werden die Kanäle gereinigt und mit einer bakteriendichten Füllung verschlossen. Die Schwierigkeit bei einer Wurzelkanalbehandlung liegt darin, dass der Nervenkanal vielfach stark gekrümmt und verzweigt ist, sodass nicht alle Verästelungen gereinigt sind und darin noch Bakterien verbleiben können, was später eine erneute Entzündung hervorrufen kann.


 

Parodontologie


Parodontologie
ist die Lehre vom Zahnbett resp. Zahnhalteapparat, der aus dem Zahnfleisch (Gingiva), dem Wurzelzement, der Wurzelhaut (Desmodont) mit kollagenen Fasern und dem Zahnfach besteht.

Parodontologie Behandlung Zahnhalteapparat

Aufgaben des Parodontologen sind die Prävention, Behandlung und Nachsorge von Erkrankungen des Zahnhalteapparates.

Parodontologe

Der Parodontologe ist ein Zahnspezialist auf dem Gebiet der Vorbeugung, der Diagnose und Therapie aller Erkrankungen der Gewebe, die den Zahn im Kiefer verankern.

Aufgaben des Parodontologen sind die Prävention, Behandlung und Nachsorge von Zahnhalteapparaterkrankungen. Die Parodontologie ist die Lehre vom Zahnhalteapparat und befasst sich mit den Erkrankungen vom Zahnbett und deren Behandlung. Unter den Erkrankungen in der Parodontologie versteht man, die als Parodontitis oder Parodontose bezeichneten entzündlichen oder degenerativen Veränderungen von Zahnfleisch und dem zahntragenden Kieferknochen, die unbehandelt zu vorzeitigem Zahnverlust führen können. Parodontologie ist die Lehre vom Zahnhalteapparat, seinen Erkrankungen und deren Behandlung. Parodontale Erkrankungen lassen sich in 2 Hauptgruppen einteilen, die Gingivitis bzw. Zahnfleischentzündung und die weiter fortgeschrittene Parodontitis bzw. Zahnhalteapparatentzündung. Die Parodontitis ist eine bakteriell bedingte Entzündung, die sich in einer Zerstörung des Zahnhalteapparates (Parodontium) zeigt. Das Ziel von der Parodontologie ist immer die Prävention und Behandlung bzw. eine notwendige Therapie, damit die Entzündungsfreiheit des Zahnhalteapparates sowie die dauerhafte Reduktion oder Eliminierung von Zahnfleischtaschen erreicht wird. Das Spektrum der Parodontologie reicht von der professionellen Zahnreinigung bis hin zu chirurgischen Eingriffen.


 

Zahnärztliche Chirurgie


Unter zahnärztlicher Chirurgie versteht man Operationen, die die Zähne, den Kiefer oder die Weichgewebe der Mundhöhle betreffen.

Zahnärztliche Chirurgie Parodontalchirurgie

Im Rahmen der zahnärztlichen Chirurgie arbeiten die Zahnärzte mit den Mundchirurgen, Kieferchirurgen und Gesichtschirurgen zusammen.

Chirurgie beim Zahnarzt

Chirurgische Eingriffe beim Zahnarzt können notwendig sein, wenn ein Teil des Zahnhalteapparats entzündet ist wie bei einer fortgeschrittenen Parodontitis oder wenn im Rahmen einer Prothesenanpassung das Prothesenlager verbessert werden muss.

Die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie wird von der zahnärztlichen Chirurgie abgegrenzt. Zur Oralchirurgie resp. Zahnärztlichen Chirurgie gehören alle chirurgischen Eingriffe wie die operative Zahnentfernung oder die Parodontalchirurgie sowie die Endodontie, die ein Teilgebiet der Zahnerhaltungskunde ist und sich mit den Weichgeweben im Inneren des Zahnes (Zahnmark) beschäftigt, also Wurzelspitzenresektionen etc. Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen sind auf Wiederherstellungen im gesamten Gesichtsbereich spezialisiert. Kieferchirurgen widmen sich allen Eingriffen im Mundbereich.

Chirurgie bei der zahnärztlichen Behandlung:

Wurzelspitzenresektion 
Amputation 
Exzision (Chirurgisches Entfernen von Gewebe)
 Ektomie (Entfernung von Organ)
 Hemisektion (Entfernung von Zahnwurzeln) 
Inzision (Durchtrennen von Haut und Weichgeweben mit einem Skalpell)
 Chirurgische Parodontaltherapie (Zahnfleischtaschen und Knochentaschen etc.)
 Osteotomie (Zahnärztlichen Chirurgie als Kieferosteotomie) etc. 

Chirurgische Zahnentfernung

Chirurgische Eingriffe beim Zahnarzt sind vielfach bei der Zahnentfernung bei den zweiten Zähnen notwendig, was unter lokaler Betäubung schmerzlos geschieht, denn ein bleibender Zahn nicht mehr zu retten, muss er chirurgisch entfernt werden. Bei Milchzähnen ist dies meist nicht notwendig, denn diese werden normal durch die bleibenden Zähne ausgestossen. Freilegen von Zähnen mit Durchbruchsstörung sind notwendig, meist bei oberen Eckzähnen, wenn diese nicht durchbrechen, weil diese nicht achsgerecht liegen oder die Lücke, in die sich die Zähne einstellen sollen, zu klein ist.

Zahnentfernung Weisheitszahn

Weisheitszähne müssen aber vielfach wegen Platzmangel entfernt werden, denn die Platzverhältnisse im Kiefer sind bei vielen Leuten nicht ausreichend, so dass auch Nachbarzähne Schaden nehmen können. Wie bei der normalen Zahnentfernung kann auch die Weisheitszahnentfernung unter Lokalbetäubung erfolgen, in einigen Fällen kann bei der Weisheitszahnentfernung aber ein Dämmerschlaf oder eine Vollnarkose angezeigt sein, denn Weisheitszähne haben grosse Zahnwurzeln. 

Verlagern von Lippenbändchen und Wangenbändchen

Das Lippenbändchen ist ein Gewebestrang, der von der Lippe zwischen die mittleren Schneidezähne zieht.

Jeder Mensch hat im Oberkiefer und im Unterkiefer das so genannte Lippenbändchen. Setzt das Bändchen hoch an, kann es verhindern, dass sich die Lücke zwischen den oberen Schneidezähnen schliesst. Bei einigen Leuten strahlt das Lippenbändchen zu weit in den Bereich vom Zahnzwischenraum, was vielfach im Oberkiefer der Fall ist, womit sich die mittleren Schneidezähne auseinander bewegen. Somit entsteht das Diastema, eine schmale Zahnlücke. Durch einen kleinen schmerzfreien Eingriff, der Frenektomie genannt wird, kann das Lippenbändchen an eine andere Stelle verlegt werden. Meistens wird dieser kleine Eingriff im Kindesalter durchgeführt. Wenn das Bändchen verlagert ist, schliesst sich die Lücke häufig von selbst, oder der Lückenschluss erfolgt durch eine kieferorthopädische Behandlung. 


 

Zahnfleischchirurgie


Gesundes Zahnfleisch
und ein harmonischer Zahnfleischverlauf bringen schöne Zähne optimal zur Geltung.

Zahnfleischchirurgie Zahnfleisch Ästhetik Zähne

Die Methoden der kosmetischen Zahnfleischchirurgie haben sich verfeinert und ermöglichen es, einen unschönen Zahnfleischverlauf durch die Minimalinvasiv-Methode (Minimal-invasive Chirurgie) zu korrigieren.

Massnahmen am Zahnfleisch

Bei der Ästhetik der Zähne spielt das Zahnfleisch eine bedeutende Rolle und damit auch die Zahnfleischchirurgie.

Chirurgische Massnahmen am Zahnfleisch können nötig sein, um tiefe Zahnfleischtaschen unter Sicht zu reinigen und bestehende Knochendefekte aufzufüllen oder einstrahlende Bändchen, die einen Zahnfleischrückgang hervorrufen, zu verlegen was unter schmerzfreier lokaler Betäubung geschieht. Bei starker Zahnfleisch-Rezession bzw. Rückgang vom Zahnfleisch wird durch die ästhetische Zahnfleischchirurgie vor der Versorgung mit Kronen zunächst mit einem Transplantat aus dem Gaumen gedeckt. Um freiliegende Zahnhälse mit Zahnfleisch zu decken, gibt es zwei Verfahren. Entweder wird das Zahnfleisch nach oben über den Zahnhals zur Zahnkrone gezogen und fixiert sowie zusätzlich Emdogain zur Förderung der Regeneration eingebracht oder es wird dem Gaumen Gewebe bzw. Bindegewebstransplanatat entnommen und in die unterversorgte Region verpflanzt, was bei sehr dünnem Mundgewebe notwendig ist. Manchmal stimmen auch die Proportionen zwischen Zähnen und Zahnfleisch nach dem allgemeinen ästhetischen Empfinden nicht, sodass die Zähne etwa als zu lang oder zu kurz empfunden werden. Vielfach sind die Ursachen kosmetischer Probleme nicht in der Form oder Farbe der Zähne zu suchen, sondern in Veränderung vom Zahnfleisch. Die Erfolgsaussichten aller Zahnfleisch-Korrekturen sind stark abhängig von der individuellen Ausgangssituation der Mundschleimhaut und von der Mundhygiene. Die „Plastische Zahnfleischchirurgie“ wird auch als „Rote Ästhetik“ bezeichnet. Das Zahnfleisch wird dabei transplantiert und wiederaufgebaut um die „rote Ästhetik”, ein harmonisch erscheinendes Zahnfleisch wieder herzustellen.


 

Zahnprothetik


Das Ziel der Zahnprothetik ist, dass einzelne fehlende Zähne möglichst rasch durch Zahnersatz ersetzt werden, denn für die Zahnprothetik sprechen nicht nur ästhetische Gründe, sondern auch gesundheitliche Aspekte für ein gutes und funktionelles Gebiss.

Zahn-Prothetik Zahnimplantate,  Zahnbrücken 

Die zahnärztliche Prothetik (Bioprothetik) ist innerhalb der Zahnheilkunde von grosser Bedeutung, denn die zahnärztliche Prothetik befasst sich mit der funktionsorientierte Gestaltung von Zahn-Restaurationen, die Funktionsdiagnostik vom Kausystem sowie die Funktionstherapie um Fehlfunktionen der Zähne und dem ganze Zahngebiss, der Kaumuskulatur und Kiefergelenken sowie den Zahnschmerzen und Schmerzen im Bereich vom Mund und dem Gesicht.

Die Zahnprothetik befasst sich mit dem ersetzen verlorener Zähne und dem Weichgewebe in der Mundhöhle mit Zahnprothesen, Zahnverkleidungen oder Kronenprothetik und Brückenprothetik.

Die Prothetik kann vom Zahnprothetiker mit den modernsten Materialien und Techniken als Zahnersatz festsitzend oder herausnehmbar gestaltet sein. Der Zahnprothetiker wählt Zahnfarbe, Zahnform und Stellung der Zähne, abgestimmt auf das individuelle Gesicht, wobei der Zahnpatient dabei immer miteinbezogen wird.

Zahnärztliche Prothetik

Die Aufgabe der zahnärztlichen Prothetik ist der Ersatz verlorengegangener natürlicher Zähne oder fehlender Kieferknochensubstanz durch künstliche Alternativen.

Bei der Zahnprothetik können Zähne, die durch einen Zahnunfall verloren gegangen sind oder beschädigt wurden, durch Zahnprothesen ersetzt werden. Der Zahnprothetiker beschäftigt sich mit zahnprothetischen Methoden und Zahnmaterialien und kombiniert High-Tech mit Zahn-Ästhetik. Durch Zahn-Karies, Parodontitis oder anderen Verletzungen kann es zum Zahnverlust kommen, sodass ein Zahnersatz notwendig wird. Diese fehlenden Zähne werden durch Zahnimplantate,  Zahnbrücken, Teilprothesen oder Vollprothesen ersetzt und ist das Behandlungsgebiet der Zahn-Prothetik. Zahnersatz kann auch bei Hypodontie bzw. „Nichtanlage von Zähnen“ erforderlich sein. Auch der Kieferknochen mit dem Alveolarfortsatz kann durch die Zahnprothetik teilweise ersetzt oder wiederhergestellt werden. Bei der Zahnprothetik werden die durch einen Unfall verlorenen oder stark beschädigten Zähne durch Zahnersatz bzw. durch einen bioästhetischen Zahnersatz wie die Zahnprothesen oder durch Zahnimplantate ersetzt, vor allem wegen den Beeinträchtigungen der Kiefergelenksfunktionen. Die Hemisektion ist eine Teilextraktion von einem mehrwurzeligen Zahn die zum Erhalt einer geschlossenen Zahnreihe oder zum Erhalt einer bestehenden prothetischen Zahnversorgung (Zahn-Prothetik) dient. Ein hemisezierter Zahn oder Zähne die wurzelamputiert sind, können bei entsprechender Indikation mit Kronen als Zahnersatz versorgt werden. Das Ziel der Hemisektion dient der Zahnerhaltung und ist der Erhalt vom verbleibenden Zahnanteil als zahnärztliche Prothetik der bioästhetischen Zahnheilkunde.

Zahnprothetiker

Zahnprothetiker sind weitergebildete Zahntechniker die als diplomierte Berufsleute meist eine eigene Praxis betreiben und Totalprothesen herstellen die sie als Zahnprothetiker dem Zahnpatienten selbst einpassen können.

Die Prothetik ist eine Wissenschaft die sich mit der Entwicklung und Herstellung von Prothesen beschäftigt, es ist ein Berufszweig der sich mit künstlichem Ersatz für verloren geganene Organe oder Körperteile befasst. Durch die Gesichtsästhetik und Zahnprothetik kann man die Attraktivität, Gesundheit und das Wohlbefinden unterstreichen, denn Attraktivität steigert die Persönlichkeit und die Lebensqualität. Die Prothetik ist bei Zahnärzten ein Fachgebiet, das sich mit oraler Rehabilitation bei fehlenden Zähnen sowie Kieferknochen befasst. Die Prothetik überschneidet sich mit der Epithetik, womit die Epithese als Defektprothese gemeint ist, die aus verschiedenen Materialien zum Ersatz von Gesichtsteilen oder der Kiefer eingesetzt wird und ein Prothetischer Ersatz für eine fehlende Gesichtspartie ist. Die Prothetik schliesst in enger Kooperation mit anderen medizinischen und zahnmedizinischen Fachbereichen für den Erhalt oraler Strukturen und Verbesserung der Lebensqualität eine langfristige Betreuung mit ein, was dem ganzen Organismus dient.


 

Kieferorthopädie


Kiefer und Gebiss ermöglichen durch ihren Aufbau und dem funktionellen Zusammenspiel als erster Schritt der Nahrungszerkleinerung und somit der Verdauung sowie gleichzeitig dem bedeutsamen Sprechvorgang.

Kieferorthopädie Kieferorthopäde Zahnfehlstellung

Die Kieferorthopädie befasst sich mit Zahnfehlstellung bzw. Kieferregulierung und Zahnregulierung, dass ein Teilgebiet der Zahnmedizin ist.

Kieferorthopäde

Die Kieferorthopäde befasst sich mit der Erkennung, Verhütung und Behandlung von Zahnfehlstellungen und Kieferfehlstellungen.

Bei den kieferorthopädischen Therapien bedient man sich unterschiedlicher Behandlungsformen und Behandlungsmittel, die umgangssprachlich als „Zahnspangenbehandlung“ oder „Zahnklammerbehandlung“ bezeichnet werden. Der Kieferorthopäde ist ein Fachzahnarzt für Kieferorthopädie, der sich vorwiegend mit der Verhütung, Erkennung und Behandlung von Zahnfehlstellungen und Kieferfehlstellungen, also mit Zahnregulierung und Kieferregulierung befasst. Die Kieferorthopädie ist das Teilgebiet der Zahnmedizin, das sich mit der Verhütung, Erkennung und Behandlung von Fehlstellungen der Kiefer und der Zähne bzw. Zahnfehlstellungen befasst.

Ziel der kieferorthopädischen Behandlung

♦ Harmonie, Ästhetik und Attraktivität 
♦ Gesunde und gerade Zähne 
♦ Gutes und richtiges Beissen und Kauen
♦ Gute Sprachlautbildung, Sprechlaute (Artikulation) 
♦ Vorbeugung von Karies 
♦ Zahnfleischerkrankungen vorbeugen
♦ Täglichen Zahnpflege erleichtern

Unter Artikulation versteht man in der Zahnmedizin bzw. Kieferorthopädie die Verschiebung der Zahnreihen gegeneinander unter Zahnkontakt durch Gleitbewegungen des Unterkiefers. Gleitbewegungen sind abhängig von der Zahnstellung, der Höckerform und der Gelenkbahn im Kiefergelenk ab.


 

Kieferregulierung


Schöne Zähne sind ein Spiegel der Persönlichkeit.

Alle Zahnspangen üben mechanischen Druck und Zug auf die Zähne aus und bewegen sie wieder in ihre richtige Position.

Kieferregulierung Kieferorthopädie Ästhetik Zahn

Für Zahnregulierungen stehen bei der Kieferorthopädie unter anderem herausnehmbare Zahnspangen und festsitzende Spangen zur Verfügung, wo die Behandlung je nach Befund und Reaktion der Zähne zwischen neun Monaten und mehreren Jahren dauern kann. 

Die Kieferorthopädie reguliert Zähne

Kieferregulierung wird in der Kieferorthopädie als Dento-Maxilläre Orthopädie bezeichnet, wobei es sich meist um Zahnfehlstellungen in einem zu kleinen Kiefer handelt.

Kieferregulierungen (Zahnspangen) korrigieren Fehlstellungen der Zähne.  Lücken zwischen den Zähnen können die Sprachlautbildung und den Gesamteindruck vom Gesicht stören. Kieferfehlbildungen die Engstand, Rückbiss, Vorbiss, Tiefbiss oder Kreuzbiss sind genetisch geprägt und sind keine eigenständigen Krankheitsbilder und verursachen durch gestörte Funktionen Probleme im Bereich der Nahrungsaufnahme, des Sprechens und des Schluckens. Fehlstellungen der Zähne oder Kiefer sind nicht nur ein ästhetisches Problem sonder auch ein Risiko für einen frühzeitigen Zahnverlust durch Karies oder Parodontitis. Die Kieferregulierung bei Zahnfehlstellungen ist wichtig für die gesamte Funktionalität des Kausystems, denn von der richtigen Stellung der Zähne im Kiefer ist die gesamte Funktionalität des Kausystems abhängig, so auch die Kommunikation mit der Umwelt als Aufgabe des Kauorgans, denn Kieferanomalien behindern die Harmonie zwischen Aussenwelt und Innenwelt massgeblich. Zahnfehlstellungen beeinträchtigen nicht nur die Verdauungsfunktion und das Sprechen sondern auch das Hören und Denken, denn eine Fehlfunktion im Mundraum kann regelmässig einen Stau im Bereich der Gewebszirkulation auslösen und kann den Lymphabfluss des Kopfes behindern. 


 

Zahnregulierung


Schöne, gerade stehende Zähne sind attraktiv und signalisieren Gesundheit und Lebensfreude.

Zahnstellung festsitzende Zahnspange regulieren

Die Kieferorthopädie (Orthodontie) ist ein Spezialgebiet der Zahnheilkunde, das sich mit den Fehlstellungen im Mundbereich, Kieferbereich und Gesichtsbereich befasst und dessen Erfolg sich auch auf die Psyche des Menschen auswirkt.

Orthodontie bedeutet Zahnregulierung

Eine Zahnregulierung bedeutet Zahnkorrektur oder Zähne gerade richten, so dass sie in gleichmässigen Abständen gerade im Kiefer stehen.

Eine Zahnregulierung mit Zahnspangen ist die beste Methode eine Fehlstellung der Zähne zu regulieren. Die Zahnspange ist eine zahnmedizinische Apparatur, mit der Zahnfehlstellungen und Kieferfehlstellungen korrigiert werden, denn Zahnfehlstellungen und Kieferanomalien wachsen sich nicht von alleine aus. Zahnspangen für die Zahnregulierung werden im Volksmund auch als "Hasenklammer" genannt, was vom Wort Hasenzahn stammt, bei dem es sich um eine Kieferfehlstellung handelt, wo der der Oberkiefer über den Unterkiefer hinausragt. Gemeinsam mit guter Zahnpflege verhilft die Zahnregulierung zu einer längeren Lebensdauer durch die Funktionstüchtigkeit vom Gebiss. Kieferorthopädie und Zahnregulierung ist ein Spezialgebiet der Zahnheilkunde und spielt in der Zahnmedizin eine immer wichtige Rolle, damit die Zähne gerade stehen, schön und ästhetisch aussehen und gut gereinigt werden können. Die Zahnregulierung wird nicht nur bei Kindern und Jugendlichen angewendet, sondern auch bei Erwachsenen, wobei Erwachsene eher für die Zahnkorrektur zu den unsichtbaren oder transparenten Zahnspangen greifen.

Notwendige Zahnregulierung

Durch die Zahnregulierung bei kieferorthopädischen Behandlung entsteht durch das geradestellen der Zähne ein neues Selbstbewusstsein, sodass man sich sozialen Umfeld wieder wohler fühlt.

Zähne regulieren bedeutet, die Zähne mit dosierten Kräften zu verschieben und neu auszurichten. Zahnregulierungen und Kieferregulierungen sind notwenig bei einem offenen Biss, denn mit einem offenen Biss können die Scheidezähne nicht abbeissen und es entstehen Sprachstörungen bei den S- und Z- Lauten. Stehen die Zähne des Oberkiefers vor und liegen die Unterkieferzähne tief dahinter, entsteht ein Überbiss. Die unteren Schneidezähne beissen in den Gaumen, erschweren das Abbeissen und führen zu Kieferfehlbelastungen.


 

Zahnspangenbehandlung


Die Zahnspangenbehandlung für ein strahlendes Lächeln.

Zahnregulierung Zahnspangenbehandlung Zahn

Eine schöne Zahn- und Kieferstellung führt zu Selbstbewusstsein und harmonisiert die Ausstrahlung.

Spangenbehandlung der Zähne

Ziel der Spangenbehandlung ist die Zahnregulierung mit der Zahnspange, denn Zahnspangenbehandlung bedeutet, vererbte Zahnfehlstellungen und durch Krankheiten verursachte Fehlstellungen der Zähne und des Kieferknochenapparates in ästhetischer und auch in funktioneller Hinsicht zu korrigieren.

Durch eine Zahnspangenbehandlung im Wachstumsalter kann man Zahnfehlstellungen und Kieferfehlbildungen wie Zahnengstand, Rückbiss, Vorbiss, Tiefbiss oder Kreuzbiss besser ausgleichen als in fortgeschrittenen Alter und so häufig Spätfolgen wie das Ziehen der Zähne oder Operationen an den Kiefern vorbeugen. Durch die Zahnspangenbehandlung wird eine ganzheitliche Verbesserung der Zahn- und Kiefergesundheit erzielt. Zahnregulierung durch Zahnspangen in der Kieferorthopädie bzw. Orthodontie ist ein Teilgebiet der Zahnheilkunde, Mundheilkunde und Kieferheilkunde. Je nach Art der Zahnfehlstellung stehen verschiedene Möglichkeiten der Zahnspangenbehandlung zur Auswahl. Mit Hilfe einer tagsüber herausnehmbaren Zahnspange wurde dies früher in zeitaufwendiger Weise vorgenommen, heute wird die eine Zahnregulierung fast ausschliesslich durch geklebte, fest verankerte Apparate erreicht. Für die Zahnspangenbehandlung können verschiedene Zahnspangen verwendet werden, denn es gibt feste, herausnehmbare, unsichtbare und transparente Zahnspangen. Die festen Zahnspangen (Brackets) werden für die Regulierung direkt auf die Zähne geklebt und mit Drähten verbunden. Die unsichtbaren Zahnspangen werden zur Zahnregulierung an die Zahninnenseiten geklebt, und sind somit nicht sichtbar. Transparente Spangen sind Zahnschienen (Alignerschienen), die über die Zähne gelegt werden. Metallspangen sind am stabilsten und für die Zahnregulierung am besten geeignet, denn Kunststoffspangen können leicht zerbrechen oder porös werden. Festsitzende Zahnspangen können aus Metall, Keramik oder Kunststoff sein. 


 

Traumatologie


Die Traumatologie ist die Wissenschaft von den Verletzungen und Wunden sowie deren Entstehung und befasst sich mit der Therapie.

Traumatologie Zahnverletzungen Traumatologe

Die Traumatologie setzt sich in Form der Unfallchirurgie als Teilgebietsbezeichnung der Chirurgie mit der Versorgung unfallverletzter Patienten (Zahnunfall) auseinander.

Traumatologie ist die Lehre von den Verletzungen und Wunden der Zähne und den umgebenden Geweben.

Die Traumatologie umfasst die vorwiegend operative Behandlung von Unfallverletzten im Kieferbereich und Gesichtsbereich wozu Verletzungen der Zähne, des Zahnhalteapparates, der Kiefer, der Schädelbasis, der Jochbeine und des knöchernen Bodens der Augenhöhle und Weichteilverletzungen zählen. Die Traumatologie setzt sich mit Zahnpatienten auseinander die unfallbedingte Verletzungen erlitten haben und als fachgerecht versorgt werden müssen, ansonsten es zu bleibenden Asymmetrien des Gesichts und zu funktionellen Störungen wie der Einschränkung der Kaufunktion, kommen kann. Die Traumatologie umfasst hauptsächlich die operative Behandlung von Unfallverletzungen im Kieferbereich und Gesichtsbereich wie Verletzungen der Zähne, des Zahnhalteapparates, der Kiefer oder Weichteilverletzungen etc. Die Traumatologie ist zuständig für die Behandlung kleinerer und grösserer Zahnverletzungen und auch mit der Behandlung des Polytraumas.


 

Freiliegende Zahnhälse


Schmerzen aufgrund von freiliegenden Zahnhälsen lassen sich behandeln.

Freiliegende Zahnhälse Zähne Behandlung Zahn

Wenn der Zahnhals freiliegt können Zähne (freiliegendendes Dentin) auf kaltes, heisses, süsses oder saures mit einem schmerzhaften Ziehen reagieren.

Zur Behandlung von überempfindlichen Zahnhälsen und freiliegenden Zahnhälsen gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Normalerweise ist der Zahn durch den widerstandsfähigen Zahnschmelz bis zum Zahnfleischrand perfekt geschützt. Wenn sich das Zahnfleisch jedoch zurückgezogen hat, entblösst es den empfindlichen Zahnhals, sodass das Dentin an dieser Stelle von tausenden winziger Kanälchen durchzogen, die von der Oberfläche bis ins Zahnmark reichen, schmerzen auslösen können. Über die sensiblen Dentinkanälchen (Dentintubuli) erreichen bei freiliegenden Zahnhälsen chemische und thermische Reize den Nerv und lösen die Überempfindlichkeit oder den Schmerz aus. Dentintubuli sind kleine Kanäle im Zahn, welche die Oberfläche des Zahnes mit den Nerven im Inneren verbinden. Die Hypersensibilität der Zähne wird durch die freiliegenden Öffnungen der Dentintubuli bzw. Zahnbeinröhrchen verursacht, die externe Reize an die Pulpa weiterleiten, denn in den Dentintubuli befinden sich Odontoblastenfortsätze, die alle eine Verbindung zum Zahnnerv und zum Zahnhalteapparat haben. Bei undichten Füllungen, Kronen oder freiliegenden Zahnhälsen können die Zähne überempfindlich reagieren. Ist der Zahnhals nicht mehr vom Zahnfleisch bedeckt oder ist die schützende Schmelzschicht zu dünn, können Reize ungehindert zu den Nerven vordringen. Schmerzen aufgrund von freiliegenden Zahnhälsen lassen sich vom Zahnarzt behandeln. Der Zahnarzt kann einen Fluoridlack auftragen, die Wirkung ist aber meist nicht von langer Dauer, weshalb für freiliegende Zahnhälse meist spezielle Kunststoffe bzw. Dentin-Kleber verwendet werden. 


 

Zahn-Heilkunde


Die Zahnheilkunde befasst sich in der Zahnmedizin mit Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Erkrankungen im Zahnbereich, Mundbereich und Kieferbereich.

Zahn-Heilkunde Ganzheitliche Zahnkunde Zähne

Der Kauapparat ist eingebettet in die Funktionssysteme der Bereiche Kopf, Hals und Schulter, weshalb sich Erkrankungen und Störungen in diesen Bereichen auf die Funktion des Kauapparates auswirken können.

Zahnheilkunde

Die Zahnheilkunde ist ein eigenständiger Bereich der Medizin, der sich mit der Erkennung, Vorbeugung und Behandlung von Zahnkrankheiten, Mundkrankheiten und Kieferkrankheiten beschäftigt.

Die wesentlichen Teilbereiche der Zahnheilkunde sind Zahnerhaltung, Zahnfleischschwund, zahnärztliche Chirurgie, künstlicher Zahnersatz und Werkstoffkunde sowie Kieferorthopädie. Krankhafte Veränderungen der Mundhöhle wirken sich oft auch auf den restlichen Körper aus. Darum beschäftigt sich die Zahnheilkunde bzw. der Zahnmediziner nicht ausschliesslich mit Zähnen und Zahnfleisch, sondern berücksichtigt darüber auch angrenzende funktionelle Gebiete. Viele Krankheiten wie Blutkrankheiten, Krebs oder Infektionen zeigen Symptome in der Mundhöhle.

Ganzheitliche Zahnheilkunde

Der Kauapparat ist eingebettet in die Funktionssysteme vom Kopfbereich, Halsbereich und Schulterbereich. Erkrankungen und Störungen können sich in diesen Bereichen auf die Funktion des Kauapparates auswirken oder krankhafte Veränderungen der Mundhöhle bewirken, was sich oft auch auf den restlichen Körper auswirkt. Zahnmediziner beschäftigen sich darum nicht nur mit Zähnen und Zahnfleisch, sondern darüber hinaus auch mit den angrenzenden funktionellen Gebieten. Umgekehrt zeigen viele Krankheiten, z.B. Blutkrankheiten, Krebs oder Infektionen, Symptome auf der Zunge und in der Mundhöhle.


 

Konservierende Zahnheilkunde


Die konservierende Zahnbehandlung sichert den Erhalt der Zähne, vielfach durch Kariesbekämpfung und Wurzelkanalbehandlung.

Konservierende zahnheilkunde schöne Zähne

Durch die Gesichtsästhetik mit schönen weissen Zähnen kann man die Attraktivität, Gesundheit und das Wohlbefinden unterstreichen, denn Attraktivität steigert die Lebensqualität und die Persönlichkeit.

Zahnerhaltenden Massnahmen

Zahnerhaltenden Massnahmen werden in der Zahnheilkunde als konservierende Therapie bezeichnet.

Umgangssprachlich bezeichnet der Begriff Heilkunde die Gesamtheit der menschlichen Kenntnisse und Fähigkeiten über die Heilung von Krankheiten und wird in der Zahnmedizin vielfach als alternative Heilkunde bzw. Alternative Zahnheilkunde, Alternativmedizin, oder Erfahrungsheilkunde sowie Volksheilkunde bezeichnet. Die konservierende Zahnheilkunde beschäftigt sich mit der Zahnerhaltung und wird darum auch als Konservierende Zahnbehandlung genannt. Bei der konservierenden Zahnbehandlung gibt es verschiedene Möglichkeiten, Zähne zu versorgen, wobei die ästhetischen Ansprüche und die Erwartungen eine grosse Rolle spielen. Amalgam das früher vielfach verwendet wurde, findet heute kaum mehr Anwendung, denn als Alternative stehen Kunststofffüllungen, Keramikinlays oder Goldinlays sowie für grössere Defekte Teilkronen aus Gold oder Vollkeramik zur Verfügung.

Kariologie und Füllungstherapie
Endodontie
Parodontologie
Zahn-Prothetik
Kieferorthopädie
Zahnärztliche Chirurgie
Traumatologie


 

Zahnheilkunde Allgemein


Die Zahnheilkunde beschäftigt sich mit der Erkennung, Vorbeugung und Behandlung von Zahnkrankheiten, Mundkrankheiten und Kieferkrankheiten und ist ein eigenständiger Bereich der Medizin.

Allgemeine Zahnheilkunde Allgemein Behandlung 

Zahnheilkunde wurde in gewisser Art bereits 2800 v. Chr. bis 1800 v. Chr. im Gebiet der Indus-Kultur durch behandeln der Zähne betrieben.

Allgemeine Zahnheilkunde

Die allgemeine Zahnheilkunde besteht aus Zahnerhaltung, Parodontologie, Prothetik und Chirurgie.

Die Zahnmedizin ist fachlich spezialisiert auf Zahnerkrankung, Mundbereich und Kieferbereich. Der Kauapparat ist eingebettet in die Funktionssysteme des Kopf-Hals-Schulter-Bereichs. Zähne können krank machen und in diesem Bereich Störungen auf die Funktion des Kauapparates auslösen, die sich auf den ganzen Körper auswirken. Krankhafte Veränderungen der Mundhöhle haben oft auf den restlichen Körper Auswirkungen, weshalb auch die ganzheitliche Zahnheilkunde ihre Berechtigung hat. Die wesentlichen Teilbereiche in der Zahnheilkunde sind nebst Zahnerhaltung, Zahnfleischschwund, zahnärztliche Chirurgie, Kieferorthopädie, künstlicher Zahnersatz und Werkstoffkunde.

Ästhetische Zahnheilkunde

Wird eine Zahnbehandlung ausschliesslich der Schönheit wegen vorgenommen und nicht aus medizinischen gründen, spricht man von ästhetischer Zahnmedizin. Dies ist eine Kunst für sich und erfordert ein besonderes Können. Eine ausgeprägte Spezialisierung und Weiterbildung der Zahnärzte, Zahntechniker, Mundchirurgen, Kieferchirurgen (Parodontologie) und Gesichtschirurgen sind Voraussetzung. Dazu braucht es ein sehr gutes ästhetisches Gespür und langjährige Erfahrung in Bezug auf Zahnstellung, Zahnform, Zahnfarbe und Licht. Nur so kann ein perfekt natürlich wirkendes Ergebnis erzielt werden, sprich gesunde weisse Zähne.

Fortschritte in der Ästhetischen Zahnheilkunde

Neue Ansätze in der Zahnheilkunde und grosse Fortschritte in der Materialentwicklung ermöglichen es, eine zeitgemässe Therapiemethode für Einzelzahnlücken mit gesunden Nachbarzähnen im Schneidezahnbereich anzubieten, wenn Implantate nicht angezeigt sind. Bei dieser Lösung handelt es sich um vollkeramische Brücken, die im Mund speziell verklebt werden. Hierdurch können die Nachbarzähne maximal geschont werden, da sie nur minimal angeschliffen werden müssen. Dies sind Innovationen, die dem Menschen zu gute kommen d.h. Schöne Zähne, ein Gewinn an Lebensqualität.


 

Zahnheilkunde Ganzheitlich


Die Ganzheitliche Zahnmedizin hat Diagnoseverfahren und Therapieverfahren entwickelt, die dem ganzheitlich ausgebildeten Zahnarzt erlauben, Zusammenhänge zu erkennen und aufzudecken.

Zahnmedizin Ganzheitliche Zahnheilkunde Zähne 

Der ganzheitlich arbeitende Zahnarzt beschäftigt sich mit Therapien aus der Zahnheilkunde, die einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Gesundheit des Zahnpatienten bedeuten und auf die Wechselwirkungen zwischen Zähnen und Organismus besonders Rücksicht nimmt, denn gesundheitliche Probleme haben ihre Ursache oft nicht am Ort der Störung.

Ganzheitliche Zahnmedizin

Zwischen Zahnerkrankungen, Munderkrankungen und Allgemeinerkrankungen bestehen vielfältige Verbindungen.

Die Symptome und Erkrankungen  im Bereich der Mundhöhle haben Auswirkungen auf andere Körperbereiche. Die ganzheitliche Zahnheilkunde "Biologisch-ästhetische Zahnmedizin" ist eine ganzheitliche Anschauung betreffend dem ganzen Körper. Die ganzheitlicher Zahnmedizin beschäftigt sich deshalb nicht ausschliesslich mit Zähnen und Zahnerkrankung, sondern berücksichtigt den gesamten Körper. Ganzheitliches Denken hat nichts mit Esoterik zu tun, sondern mit handfesten Symptomzusammenhängen zwischen Zähnen und Organen. Zähne im Einklang mit dem gesamten Körper bzw. Organismus vital, schön und funktionsfähig zu erhalten ist die Philosophie der ganzheitlichen Zahnmedizin die auch als biologische Zahnmedizin bezeichnet wird. Die ganzheitliche Zahnmedizin enttarnen und eliminieren Störfelder, ersetzt schonend und sicher Amalgam und leitet Quecksilber und andere Umweltgifte aus. Die biologische Zahnmedizin fertigt nur biokompatibler metallfreier Zahnersatz und setzt titanfreie Keramikimplantate Ganzheitliche Zahnheilkunde bedeutet Zahnmedizin nach den Regeln der Schulmedizin unter Berücksichtigung der bekannten energetischen Beziehungen zum übrigen Organismus zu betreiben. Die ganzheitliche Zahnheilkunde hat aber auch nichts mit "Alternativer Zahnheilkunde" oder "Komplementär-Zahnmedizin" als Ergänzung zur Schul-Zahnmedizin zu tun. Zähne stehen mit dem Organismus in enger Beziehung. Ein falscher Biss kann zum Bandscheibenvorfall führen oder ein fehlbelastetes Kiefergelenk zu Tinnitus und Schwindel.

Ganzheitliche Zahnheilkunde

biologische Zahnmedizin Zahnarzt ZahnmedizinDie ganzheitliche Zahnheilkunde bzw. der ganzheitlich denkende Zahnarzt weiss, dass jeder Zahn "als Teil des Körpers" eng mit den Meridianen verbunden ist.

Die Meridiane ziehen sich durch den ganzen Körper und haben Beziehungen zu Zähnen bzw. den Zahnpositionen. Die Akupunkturmeridiane sind die ältesten Informationswege des Menschen. Liegt ein Störfeld auf einem Meridian, so wird der Energiefluss dieses Meridians gestört. Diese Störung führt zu Erkrankungen und meridianspezifischen Symptomen. Mann weiss, dass z.B. Allergien, chronische Bronchitis, Asthma und Neurodermitis oft mit einer Störung des Lungen- und Dickdarmmeridians zusammenhängen. Nieren- und Blasenprobleme haben als Entgiftungsorgane eine Beziehung zu den Frontzähnen, die Leber und Gallenprobleme zu den Eckzähnen usw.

 


 

Ästhetische Zahnheilkunde


Die Ästhetische Zahnheilkunde hat einen grossen Einfluss auf das Wohlbefinden des Zahnpatienten, denn hässliche Zähne oder Zahnlücken können einen Menschen entstellen. Die Zähne tragen einen grossen Anteil zum Gesichtsausdruck bei, denn gerade beim Sprechen und Lächeln tragen Zähne zur Sympathie bei und verleiht unserer Persönlichkeit Ausdruck. 

Zahnästhetik Ästhetische Zahnheilkunde Zähne

Der Gesichtsausdruck ist ein Zusammenspiel und abhängig von vielen Komponenten wie das Gesicht selbst, der Mund, die Lippen, die Gesichtsmuskulatur und die Zähne mit dem Zahnbogen, denn die Harmonie des Gesichtsausdruckes wird vielfach schon durch Unregelmässigkeiten der Zahnbögen gestört.

Zahnheilkunde

Die ästhetische Zahnheilkunde beschäftigt sich mit der Korrektur des ästhetischen Aussehens der Zähne und des Gesichts.

Zur ästhetischen Zahnbehandlung zählen Zahnfehlstellungen, Zahnverfärbungen, alte Füllungen und Zahnkronen, zu grosse Zahnzwischenräume oder ein ungünstiger Zahnfleischverlauf. Dank moderner Technologien und Materialien gibt es breite Möglichkeiten der Veränderung bzw. Korrektur von Zahnfarbe und Zahnform. Die Zahnästhetik hat auch Einfluss auf den beruflichen Erfolg, denn schöne Zähne stehen immer mehr als Synonym für Gesundheit, Attraktivität und Erfolg. Die "Ästhetische Zahnheilkunde" bzw. der Zahnarzt kann in Bezug auf die Ästhetik der Zähne viele Verbesserungen vornehmen. Durch eine individuelle und gute Beratung kann der Zahnarzt durch eine gezielte Zahnästhetik ein optimales Resultat erzielen, so dass ein schönes, strahlend weisses Lächeln erreicht werden kann.

Zahnästhetik

Der Zahn-Ästhetik wird in der heutigen Gesellschaft immer mehr Bedeutung beigemessen.

In der Zahnheilkunde gibt es neue Ansätze und grosse Fortschritte in der Materialentwicklung die es ermöglichen, eine zeitgemässe Therapiemethode für Einzelzahnlücken mit gesunden Nachbarzähnen im Schneidezahnbereich anzubieten, wenn Implantate nicht angezeigt sind. Bei dieser Lösung handelt es sich um vollkeramische Brücken, die im Mund speziell verklebt werden. Hierdurch können die Nachbarzähne maximal geschont werden, da sie nur minimal angeschliffen werden müssen. Dies sind Innovationen, die dem Menschen zu gute kommen d.h. Schöne Zähne, ein Gewinn an Lebensqualität.


 

Zahnarzt sorgt für Zahn-Prothetik


Durch Zahn-Karies, Parodontitis oder Verletzungen (Zahnunfall) kann es zum Zahnverlust kommen, sodass die fehlenden Zähne durch Zahnbrücken, Vollprothesen oder Teilprothesen ersetzt werden müssen, was das Behandlungsgebiet der Zahnprothetik ist.

Ästhetik Zahnarzt Zahn-Prothetik Zahnästhetik

Bei der Zahnprothetik legt man grossen Wert auf eine hohe Zahn-Ästhetik, so dass sich Zahnprothesen optisch kaum von echten Zähnen unterscheiden lassen.

Zahnprothetik

Zahnprothetik ist Oberbegriff für alle Methoden von Zahnersatz als Ersatz für verloren gegangener Zähne.

Als Oberbegriff für alle Methoden des Ersatzes bei Zahnverlust oder fehlender Kieferknochensubstanz steht Prothetik für mehr als das eigentliche Ersetzen der Zähne bzw. ZahnersatzZahnprothetik umfasst die ganzheitliche Betrachtung der Problematik und deren Behandlungsmöglichkeiten, denn durch die Zahnästhetik und Gesichtsästhetik kann man die Attraktivität, Gesundheit und das Wohlbefinden unterstreichen, denn Attraktivität steigert die Lebensqualität und die Persönlichkeit. Bei der Zahnerhaltung sollen mittelfristige und langfristige Erhaltungsfähigkeit genauestens abgeschätzt werden sowie die Verträglichkeit und Kontraindikationen sorgfältig geprüft und ästhetische Aspekte berücksichtigt werden. Für jeden Zahnpatienten muss beim Zahnarzt eine persönlich abgestimmte und individuelle Beratung stattfinden. Mit einer persönlichen Besprechung beim Zahnarzt können so dauerhafte Beschwerden im Mundbereich, Kieferbereich und Gesichtsbereich von Anfang an vermieden werden. Darum steht bei der zahnärztlichen Prothetik die langfristige Betreuungsstrategie des Patienten im Vordergrund, ganz im Sinne einer lang anhaltenden Mundgesundheit bezogenen Lebensqualität. Nicht nur das Fehlen eines Zahnes stellt ein Problem dar, denn es kann auch Einfluss auf die daneben stehenden Zähne und auch auf den gesamten Zahnapparat haben. Entstandene Ungleichgewichte beeinträchtigen die Mundgesundheit und unter Umständen ein ansonsten gut Funktionierende Kiefergelenke. Die prothetische Zahnheilkunde betrachtet darum alle Faktoren ganzheitlich und setzt gezielt und auf die jeweilige Person abgestimmt an. Deshalb ist eine rechtzeitige Besprechung der Behandlungsmöglichkeiten die Bedingung für eine langfristige Gesundheitserhaltung. Eine sorgfältiger Diagnose und Beratung kann auf Dauer die Zahngesundheit erhalten.


 

Dentalheilkunde


Ein schöner Mund besteht neben wohlgeformten Lippen auch aus ansehnlich schönen Zähnen, die ein Ausdruck von Jugend, Gesundheit und Erfolg sind.

Dentalheilkunde Beautydent Zahn Dent Zähne

Schöne Zähne und ein damit einher gehendes hübsches Lächeln erleichtern den Kontakt zu Mitmenschen und geben Selbstsicherheit, denn schöne Zähne signalisieren unserer Umgebung Gesundheit, Wohlbefinden, Kraft und Attraktivität.

Dentalheilkunde oder Beautydent

Die biologische ganzheitliche Dentalmedizin (Bioästhetik) integriert die komplexen Zusammenhänge von Zahnerkrankungen und behandelt meist mehr als nur Symptome, denn so verhindert man, dass Symptome nicht nur unterdrückt werden und dadurch gesundheitlichen Störungen erneut auftreten.

Dentalmedizin ist eine andere Bezeichnung für Zahnmedizin und so bedeutet Dentalheilkunde auch Zahnheilkunde. Zur Dentalbehandlung gehören alle zahnärztlichen Behandlungen und natürlich auch die Zahnästhetik. Wird eine Behandlung beim Zahnarzt nicht aus medizinischen, sondern ausschliesslich der Schönheit wegen vorgenommen, spricht man von ästhetischer Zahnmedizin oder auch von bioästhetischer Zahnmedizin. Schönheit geniest in unserer Gesellschaft ein hoher Stellenwert und so sind Zähne sind nicht nur das Esswerkzeug und Sprechwerkzeug, denn Zähne sind im Zahnbogen wichtig für den optischen Gesamteindruck, welcher man bei anderen Menschen hinterlassen kann.


 

Verträglichkeit vom Material


An Dentalwerkstoffe werden hohe Anforderungen gestellt, denn sie werden in einen lebenden Organismus eingesetzt, in dem sie sich völlig neutral und ohne Folgeschäden für die Mundgewebe oder den ganzen Organismus, verhalten müssen.

Dentalwerkstoffe Zahnbehandlung Zahnarzt  

Mundbeständigkeit ist für dentale Werkstoffe ist wichtig, denn es zeigt sich ob ein Werkstoff biologisch verträglich bzw. biokompatibel ist, was davon abhängt, wie viele und welche Substanzen er freisetzt werden.

Dentalwerkstoffe Materialverträglichkeit

Der Epikutantest ist grundsätzlich ein effizientes Mittel zur Entscheidungsfindung bezüglich der Wahl eines dentalen Werkstoffes.

Die Auswahl von Dentalmaterial ist unter anderem vom Befund, der Verträglichkeit, den ästhetischen Vorstellungen und persönlichen Präferenzen jedes Zahnpatienten abhängig. Es ist die Überprüfung von Materialunverträglichkeit durch Hauttests. Die Biokompatibilität hängt nicht nur von der Qualität des Werkstoffes selbst, sondern auch von der korrekten Verarbeitung in der Zahnarztpraxis oder im zahntechnischen Labor ab. Es stellt die grosse Vielzahl der am Markt verfügbaren dentalen Werkstoffe den Zahnarzt vor die Qual der Wahl, denn Eisen, Gold, Kobalt, Chrom, Kupfer, Molybdän, Nickel, Palladium, Platin, Silber, Titan, Wolfram, Zinn, Zink, Rhenium, Indium, Gallium, Tantal, Rhodium, alles Metalle, die in Legierungen verarbeitet werden.  Bei Prothesen kommen die einzelnen Bestandteile an Kunststoffen wie Methylmethacrylat, Hydrochinone, Benzoylperoxid etc. hinzu. Die Auswahl des geeigneten Dentalwekstoffen muss stets in Abstimmung zwischen Patient und Zahnarzt auf der Basis des abgesicherten Erkenntnisstandes und daraus abgeleiteten Empfehlungen erfolgen.

Materialunverträglichkeit bei Dentalwerkstoffen

Welches Dentalmaterial für welchen Zahnpatienten das Beste ist, lässt sich nicht pauschal beantworten, denn je nach individueller Situation fällt die Einordnung unterschiedlich aus.

In die Mundhöhle werden bei Materialunverträglichkeit fast immer Substanzen freigesetzt, die auf verschiedenen Wegen in andere Organe gelangen können, weshalb nur biokompatible Materialien im Mund zu verwenden sind (Materialtestung). Verträglichkeit und mögliche Nebenwirkungen zahnärztlicher Dentallegierungen stehen im Mittelpunkt, denn es können unterschiedliche Erkrankungen wie Allergien, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Rheuma, Tumore etc. entstehen. Diese werden mit den Dentalwerkstoffen in Verbindung gebracht, obwohl von der Dentalindustrie die Biokompatibilität herausgestellt wird. Unter Biokompatibilität versteht man die Fähigkeit des Materials, sich im menschlichen Organismus, insbesonders in der Mundhöhle, unter den verschiedenen Bedingungen neutral zu verhalten, so dass keine unerwünschten Nebenwirkungen auftreten. Jedes zahnärztliche Material, ob Keramik, Metall oder Kunststoff, die körperfremde Substanz kann trotz strenger Biokompatibilitätsprüfungen und der Erfüllung von DIN-Normen, Abwehrreaktionen hervorrufen.


 

Reaktionen Unverträglichkeit


Ob ein Werkstoff biologisch verträglich ist, hängt davon ab, wie viele und welche Substanzen freigesetzt werden.

Sensibilisierungsreaktionen Zahnmaterial Zähne

Bei metallischen Werkstoffen muss berücksichtigt werden, dass diese durch die Wechselwirkung mit dem Speichel elektrisch positiv geladene Metallionen freisetzen, was der Zahnpatient als störend empfinden kann.

Unverträglichkeit Zahnmaterial, Reaktionen

Um Unverträglichkeitsreaktionen im Vorfeld ausschliessen zu können, gehört die individuelle Materialaustestung zum Standard der ganzheitlich orientierten Zahnmedizin, denn einen idealen Dentalwerkstoff für jedes Bedürfnis gibt es nicht.

Allergien können als Fehlleistungen des Immunsystems bezeichne werden. Symptome wie Allergien, Müdigkeit oder chronische Abwehrschwächen zeugen von Unverträglichkeitsreaktionen auf Dentalmaterialien. Unverträglichkeitsreaktionen werden in der Umweltzahnmedizin als Resultat einer toxischen und oder auch allergisierenden Einwirkung von zumeist iatrogen inkorporierten Fremdmaterialien wie z.B. zahntechnischen Legierungsmetallen oder Kunststoffen betrachtet. Patientenspezifisch liegt in der Regel eine Überforderung der körpereigenen Abwehr sowie Stressregulationssysteme und der körpereigenen Entgiftungskapazität vor, im Besonderen bei konstitutionell bedingten Schwächen. Die Blockierung der Eigenregulation des Patienten ist das übergeordnete Kennzeichen einer Metallbelastung.

Die Symptomatik einer chronischtoxischen Metallbelastung kann sich auf verschiedenen Ebenen manifestieren und können isoliert oder kombiniert auf folgenden Ebenen vorliegen:
Psychisch: Gedächtnisverlust, Unfruchtbarkeit,  Parkinson, Alzheimer
Immunologisch: Gestörter Säurehaushalte, Basenhaushalte, Immunerkrankungen, Krebs.
Organisch: Nierenfunktion, Leberbelastung, Herz und Atemwegserkrankungen.
Vegetativ: Burn-Out-Syndrom, Schweissausbrüche, Blutdruckschwankungen, Herzrhythmusstörungen

Sensibilisierungsreaktionen

Bei besonders empfindlichen Menschen können Sensibilisierungsreaktionen gegen Edelmetalle, Kunststoffe oder auch Wurzelfüllungen vorliegen.

Mit herkömmlichen Allergie-Tests kommt man diesen nicht auf die Spur. Es handelt sich zumeist nicht um Allergien im klassischen Sinne, sondern um systemische Entzündungsreaktionen, die sich nur selten oder nie im Mund zeigen. Sie treten oft an anderen Stellen im Organismus auf, sodass sie vorerst nicht mit den Zähnen in Zusammenhang gebracht werden. Sensibilisierungsreaktionen aufzuspüren und zu sanieren ist Aufgabe der Umweltzahnärzte in Zusammenarbeit mit Immunologen und Umweltmedizinern.


 

Herd - Erkrankung


Herderkrankung
ist ein krankhafter "Herd" im Körper und kann durch Streuen von Bakteriengiften an einer anderen Körperstelle eine schwere Allgemeinerkrankung verursachen.

Herd Erkrankung Erkrankungsherd Krankheit

Eine Herderkrankung wird vielfach durch die ganzheitliche Zahnmedizin diagnostiziert. In der Zahnmedizin sind für die Herderkrankung vielfach vereiterte Zähne, Wurzelreste und entzündete Zahnfleischtaschen verantwortlich. Narben, entzündete Mandeln, chronische Entzündungen in den Nasennebenhöhlen und Darmerkrankungen können als Herd wirken. Tote und wurzelkanalbehandelte Zähne können andere Organe oder Organsysteme erheblich stören bzw. es können Krankheiten durch kranke Zähne entstehen, was man Zahnherd oder Störfeld nennt.

Herde im Zahnbereich und Kieferbereich

♦ Tote und wurzelgefüllte Zähne
♦ Verlagerte Zähne
♦ Wurzelreste, Fremdkörper oder chronische Entzündungen im Knochen
♦ Chronische Entzündungen des Zahnnervs

Herderkrankung

Herde sind Störquellen im Organismus, die von Fremdkörpern, Wurzelresten, Wurzelfüllungen, Implantaten oder unverträglichen zahnärztlichen Materialien ausgehen können und führen zu Störungen im gesamten Organismus, teils auf bestimmte Organe gerichtet, oft unkoordiniert über den ganzen Körper.

Von einer Herderkrankung spricht man, wenn die vorgefundenen Symptome anfänglich nicht auf den eigentlichen Auslöser einer Erkrankung schliessen lassen, da beide vielfach weit auseinander liegen und Ursachen für wiederkehrende oder chronische Krankheitsbilder schwierig zu finden sind.

Herde der Erkrankungen

Herde sind im Normalfall nicht am Ort vom Schmerzes zu finden
 Herde müssen nicht an das Vorhandensein von Bakterien gebunden sein.
 Herde können meist nicht durch Laboruntersuchungen gefunden werden 
Herde zeigen meist am Ort der Beschwerden keine ersichtlichen Veränderungen
 Herde zeigen vielfach wechselnde Beschwerdebilder.

Schmerzen der Herderkrankung

Ein kränkelnder, gesundheitlich angeschlagener Mensch, kann bereits bei einem Herd sehr stark leiden und weitere Erkrankungszeichen zeigen.

Häufig sind Schmerzen am Herd reaktionslos, zeigen aber ihre Wirkungen an weiter entfernt liegenden Körperbereichen. So kann z.B. ein wurzelbehandelter oberer Schneidezahn Nierenschmerzen und Blasenschmerzen hervorrufen. Eine Extraktion des schuldigen Zahnes beseitigt oft langjährige Schmerzen. Gesund bleiben heisst, auf Reize reagieren, denn je nach dem, ob der Reiz richtig oder falsch von den Organen des Körpers beantwortet wird, wird der betreffende Organismus gesund bleiben oder krank werden. Gesund sein und bleiben bedeutet, auf Reize richtig reagieren. Herde sind in der Lage, diese Reizbeantwortung zu stören und fehlzuleiten. Damit wird die Regulationsfähigkeit des Organismus herabgesetzt und periphere Störungen treten auf. Ehemalige Zahnschmerzen können auch so verlagert sein.

Herderkrankungen

Die Herderkrankung ist eine von einer bakteriellen Infektion an entfernte Organe auftretende Zweitkrankheit.

Schmerzen Herderkrankung Bakteriengifte Zahn

Im Bereich der Ganzheitsmedizin ist bekannt, dass von erkrankten Zähnen Störungen an entfernter liegenden Stellen des Körpers ausgelöst resp. unterhalten werden können.

Rheumatische Beschwerden, die als Folge einer Wurzelbehandlung auftreten können nach Entfernung dieses Zahnes verschwinden, was sich Herderkrankung nennt. Wie aus dem Wort hervorgeht, spielt ein "Herd" eine entscheidende Rolle, denn darunter versteht man eine örtlich begrenzte, durch Bakterien verursachte Krankheit, häufig im Mundbereich, Kieferbereich und Halsbereich. Von einem solchen Entzündungsherd gelangen Bakterien oder die von ihnen produzierten Giftstoffe mit dem Blutstrom in andere, zum Teil weit entfernte Organe und lösen dort erneut ein entzündliches Krankheitsgeschehen aus. Auf diese Art kann eine Mandelentzündung, Nierenentzündung, oder Gehirnabszess usw. eine höchst gefährliche Eiteransammlung im Gehirn, verursachen. Eine Herdinfektion, Fokalinfektion, ist eine Erkrankung, die von einem chronischen Krankheitsherd durch dauernde oder schubweise Ausschwemmung von Bakterien Krankheiten auslöst. 


 

Zahn - Störfeld


Herde sind Störquellen im Organismus, die von Fremdkörpern, Wurzelresten, Wurzelfüllungen, Implantaten oder aber auch unverträglichen zahnärztlichen Materialien ausgehen können.

Zahn Störfeld Zahnwurzel Wurzelfüllung Zähne

Es gibt keine sicheren Messmethoden um eine Schwermetallvergiftung durch Quecksilber vorherzusagen oder zu messen.

Zahnstörfeld

Zahnstörfeld, das übersehene Gesundheitsrisiko

Erkrankte Zähne können Störungen an entfernt liegenden Stellen des Körpers auslösen. Rheumatische Beschwerden, die als Folge einer Wurzelbehandlung auftreten und nach Entfernung dieses Zahnes verschwinden, nennt man Herderkrankung. Es fällt teilweise schwer, diese Erscheinungen nachzuvollziehen, da jeder Fall individuell zu sehen ist und Vergleichsstudien wegen unterschiedlicher Ausgangssituationen nicht möglich sind. Der Begriff 'Herderkrankung' wird auch in der Schulmedizin immer wieder diskutiert, da man die unleugbaren Erfolge der Herdtherapie nicht ignorieren kann. Auswirkungen der Herderkrankung (Herdinfektion) sind sehr unterschiedlich, das macht ihre Diagnostik und Therapie so schwierig: Sie variieren je nach Konstitution und Gesundheitszustand des Patienten. Ein gesunder Mensch kann einen oder mehrere Herde verkraften ohne dass er darunter leidet.

Herde und Herddiagnostik

Herde oder Störfelder sind Symptome, denn Erkrankungen können an ganz andern Stellen des Körpers Auswirkungen haben als dort, wo sich der Herd befindet.

tote Zähne Zahnherde Herddiagnostik Herde

Der Herd ist eine krankhafte lokale Veränderung im weichen Bindegewebe mit nicht abbaufähigem Material, mit der sich Abwehrreaktionen in ständiger aktiver Auseinandersetzung befinden.

Zahnherde


Zahnherde gehören neben den Mandeln und Narbenstörfeldern zu den häufigsten Herden im ganzen Körper.

Aufgabe der Herd-Diagnostik ist es, die Beziehungen zwischen der schmerzenden Stelle und der Ursache zu erkennen, wozu eine ausführliche Anamnese und Untersuchung erforderlich ist. Für die Herddiagnostik gilt, Herde sind meist nicht an das Vorhandensein von Bakterien gebunden, zeigen oft wechselnde Beschwerdebilder und sind in der Regel nicht am Ort des Schmerzes aufzufinden. Herde sind vielfach nicht durch Laboruntersuchungen üblicher Art aufzudecken und zeigen am Ort der Krankheitszeichen oder der Beschwerden keine sichtbaren Veränderungen. Eine Panorama-Röntgenaufnahme gibt meistens einen guten Überblick über den ganzen Kieferbereich, wo evt. Störfelder möglich sind. Es können verlagerte Weisheitszähne, verdächtige Knochenstellen, Kieferhöhlenverschattungen, wurzelbehandelte Zähne und vieles mehr entdeckt werden. Ein Vitalitätstest aller Zähne gehört ebenfalls zur klinischen Zahnherdabklärung. Zahnherdtests sollten von einem ganzheitlichen Zahnarzt durchgeführt werden, denn er hat Kenntnisse von der Zahnmedizin und Komplementärmedizin. Sollte sich der Verdacht einer Herderkrankung bestätigen, sind die Herde zu entfernen. Im zahnärztlichen Bereich bedeutet dies in der Regel die Extraktion des schuldigen Zahnes, die Revision eines Leerkiefers oder die Entfernung von Fremdkörpern wie z.B. von Amalgamfüllungen.


 

Zahnherde


Da über die Mundhöhle die meisten Stoffe mit den inneren Organen in Kontakt kommen, liegt die Ursache für eine Herderkrankung vielfach im Mundbereich, den Zähne können Krankheiten auslösen.

Zahnherde verlagerte Weisheitszähne tote Zähne 

Wenn vorgefundene Symptome vorerst nicht auf den eigentlichen Auslöser einer Erkrankung schliessen lassen, liegen diese beiden möglicherweise weit auseinander, sodass man von einer Herderkrankung spricht. Die wirkliche Ursache für die zumeist chronischen oder wiederkehrenden Krankheitsbilder der Herderkrankung sind oft nicht leicht zu finden.

Zahnherde sind:

Entzündungen im Inneren des Zahnes bzw. des Zahnmarks (Pulpitis), die zum Absterben des Zahnmarks führen können.
 Entzündungen an der Wurzelspitze und im umliegenden Kieferknochen, 
Eine Zahnbettentzündung (Parodontitis).

Wenn Bakterien von diesen Zahnherden im Mundraum über die Blutbahn in den Körper gelangen können, ist die Möglichkeit gross, dass sie an weit entfernten Organen Schaden anrichten, so kann eine unbehandelte Parodontitis das Risiko für Frühgeburten erhöhen. Wenn eine Entzündung an der Wurzelspitze nicht ausheilt, Bakterien in den Wurzelkanälen verblieben sind oder die Wurzelfüllung die Kanäle nicht dicht abgeschlossen sind, können auch wurzelkanalbehandelte Zähne als fokale Infektionen wirken.

Zahnherd als Störungsfaktor

Vielfach sind Zahnherde verlagerte Weisheitszähne, Extraktionsstellen oder tote Zähne mit oder ohne Wurzelkanalbehandlung.

Ein erkrankter Zahn kann ein Herd für andere Erkrankungen sein, besonders bei einer entzündung. Die Störfeldanalyse befasst sich mit der Diagnose dieser Herde. Ein Herd ist in der alternativen Heilkunde und Zahnheilkunde der „Ganzheitlichen Zahnmedizin“ ein Bereich in einem erkrankten Zahn, der auch über eine Entfernung andere Krankheitszustände im gesamten menschlichen Körper bedingt wie bei einem wurzelbehandelter Zahn, der in anderen Körperregionen rheumatische Beschwerden auslöst. Ein toter Zahn (devitaler Zahn) als laienhafter Ausdruck für einen Zahn, dessen Inneres, das Zahnmark (Pulpa), nicht mehr vital ist oder im Rahmen einer Wurzelkanalbehandlung entfernt wurde. Das Dentin besitzt keine Sensibilität und Reaktion, die Pulpa ist gleichfalls tot. Längst ist bekannt, dass Herde oder Störfelder bzw. Symptome und Erkrankungen an ganz andern Stellen des Körpers wirken können als dort, wo sich der Herd befindet. Wenn diese Zahnherde behandelt und damit ausgeschaltet werden, verschwinden die Symptome vielfach für kurze oder lange Zeit, meist aber für immer, was man als Sekundenphänomen bezeichnet. Durch eine Panorama-Röntgenaufnahme können verdächtige Knochenstellen, Kieferhöhlenverschattungen, wurzelbehandelte Zähne, verlagerte Weisheitszähne usw. entdeckt werden. An verdächtigen Stellen können Einzelzahn-Röntgenaufnahmen oder Bissflügelaufnahmen gemacht werden, um die Diagnose zu verfeinern. Die Bissflügelaufnahme ist eine Röntgentechnik anhand derer man Karies und teilweise auch Kieferknochenabbau nachweisen kann. Auch gehört zu jeder klinischen Zahnherdabklärung ein Vitalitätstest aller Zähne. Auch sollte eine parodontale Abklärung durchgeführt werden, denn infizierte Zahnfleischtaschen können wie tote Zähne als Herde wirken.


 

Herd–Diagnostik


Ein Herd ist ein Ort, der nicht nur krank ist, sondern auch krank macht.

Herd Diagnostik Zahnbereich Kieferbereich Zahn

Aufgabe der speziellen Herd-Diagnose ist es, die Beziehungen zwischen der schmerzenden Stelle und der Ursache zu erkennen. Dazu ist zunächst eine ausführliche Anamnese und eine sorgfältige Untersuchung erforderlich.

Für die Herddiagnostik sind Besonderheiten zu beachten;

Herde sind:
Meist nicht an das Vorhandensein von Bakterien gebunden.
Im Normalfall nicht am Ort des Schmerzes aufzufinden.
Häufig nicht durch Laboruntersuchungen üblicher Art aufzudecken.

Herde zeigen:
Häufig am Ort der Beschwerden keine sichtbaren Veränderungen.
 Vielfach wechselnde Beschwerdebilder.

Herde aus dem Zahn - Kieferbereich sind hauptsächlich:
Tote und wurzelgefüllte Zähne
Verlagerte Zähne (Weisheitszahnprobleme)
Leerkieferstellen mit Wurzelresten
Fremdkörper oder chronische Kieferknochenentzündung
Chronische Pulpitiden

Herde gibt es nicht nur im Zahnbereich und Kieferbereich, denn auch entzündete Mandeln, Nasennebenhöhlen, Darmerkrankungen und Narben können als Herde wirken. Im Rahmen einer Herdtherapie sollten auch die vorhandenen Amalgamfüllungen entfernt werden.

Störfeldanalyse

Mit der Diagnose und Behandlung solcher Herde befasst sich die Störfeldanalyse und Störfeldsanierung, ebenfalls Herdanalyse und Herdsanierung genannt.

Das Störfeld ist ein Begriff der ursprünglich als "Strahlungen" bezeichnet wird und durch Phänomene aus der Umgebung ausgesendet wird. Dazu gehören Wasseradern und elektromagnetische Felder, welche im Gelände unter anderem durch Wünschelrutengänger gesucht werden. Unterschiedliche Zahnherde können ebenfalls solche Störfelder verursachen, die sich durch Beeinflussung eines Energiesystems direkt auf den menschlichen Organismus auswirken. Die Energie fliesst dabei durch bestimmte Leitungsbahnen, die Meridiane, die auch in der traditionellen chinesischen Medizin beschrieben wird. Häufig werden abgestorbene Zähne, wie sie nach Wurzelbehandlungen und Wurzelspitzenresektion auftreten, als Herde angesehen. Auch nach dem Ziehen von Zähnen können sich Störfelder entwickeln, wenn erkrankte Anteile im Kiefer übrig geblieben sind. Ein anderer Angriffspunkt für eine Herdsanierung sind Zahnfüllungen aus Amalgam. Entzündungen im Zahnbereich, aber auch an verschiedenen anderen Teilen des Körpers, stellen ebenfalls Störfelder dar. Meist sind die Herde allerdings nicht schmerzhaft.

Therapie der Herdsanierung

Die Therapie bei der Herdsanierung geschieht durch das ausschalten der Störfelder.

Durch die Herdsanierung sollen auch die geschwächten Selbstheilungskräfte des Patienten wieder verbessert werden. Eine Herdsanierung erreicht man durch verschiedene Aktionen, je nachdem, wo das jeweilige Störfeld sitzt. Wenn bei der Störfeldanalyse ein Fremdkörper als Ursache in Frage kommt, wird dieser entfernt. Ein Zahn, der eine Wurzelbehandlung erhalten hat, wird bei der Herdsanierung gezogen, denn eine Wurzelbehandlung selbst genügt als Herdsanierung nicht. Entzündungen im Kieferbereich oder an weitren Stellen werden im Rahmen der Herdsanierung bekämpft bzw. Zähne entfernt. Dabei sollte nach der Lehre der Herdsanierung nur mit naturheilkundlichen oder homöopathischen Arzneien eine Begleittherapie vorgenommen werden. Eine erfolgreiche Behandlung durch Herdsanierung kann nicht gewährleistet werden und wird darum in der Schulmedizin nicht anerkannt. Bei Vorliegen einer Erkrankung sollte eine möglicherweise notwendige Zahnbehandlung nach schulmedizinischen Richtlinien nicht unterlassen werden. Nach Wissenschaftliche Meinung sollten Wurzelbehandelte Zähne besser im Kiefer belassen werden, da aus funktioneller Sicht auch ein abgestorbener Zahn bzw. toter Zahn noch gute Dienste leisten kann. In der Ganzheitsmedizin resp. Komplementärmedizin ist bekannt, dass von erkrankten Zähnen Störungen an entfernter liegenden Stellen des Körpers ausgelöst bzw. unterhalten werden können. Rheumatische Beschwerden, die als Folge einer Wurzelbehandlung auftreten, können nach Entfernung dieses Zahnes verschwinden. Es ist schwierig, diese Erscheinungen nachzuvollziehen, denn jeder Fall ist individuell anzusehen und Vergleichsstudien sind wegen unterschiedlicher Ausgangssituationen nicht möglich. Dennoch wird der Begriff "Herderkrankung" auch in der Schulmedizin immer wieder diskutiert, da man die Erfolge der Herdtherapie nicht leugnen und ignorieren kann.


 

Herdsanierung Zahnbereich


Durch die Herdsanierung werden auch die geschwächten Selbstheilungskräfte des Menschen wieder verbessert.

Zähne Herdsanierung Zahnbereich Kieferbereich  

Von einer Herderkrankung spricht man, wenn die vorgefundenen Symptome zunächst nicht auf den eigentlichen Auslöser einer Erkrankung schliessen lassen, denn beide liegen möglicherweise weit auseinander.

Herdsanierung im Zahnbereich und Kieferbereich

Die ganzheitliche Zahnmedizin definiert den "Herd" als Krankhafte, lokale Veränderung im weichen Bindegewebe, mit der sich die lokalen und allgemeinen Abwehrreaktionen in ständiger Auseinandersetzung befinden.

Mit dem Zusammenbruch der lokalen Abwehrschranke durch innere und äussere Faktoren beginnt die Fernwirkung des Fokus Herd bzw. Zahnherd auf den Organismus und damit die allgemeine Herderkrankung. Zahnherde gehören neben den Mandeln und Narbenstörfeldern zu den häufigsten Herden im ganzen Körper. Meist sind es verlagerte Weisheitszähne, Extraktionsstellen oder marktote Zähne mit oder ohne Wurzelbehandlung. An infizierte Zahnfleischtaschen können wie bei toten Zähnen Herde wirken, weshalb eine Abklärung im Zahnbereich und Kieferbereich notwendig ist. An verdächtigen Stellen sollten Einzelzahn-Röntgenaufnahmen gemacht werden.


 

 Erfolg der Herdsanierung


Der Erfolg einer Herdsanierung ist auch von der Mitarbeit des Patienten z.B. durch Ernährung abhängig.

operativ Zahn entfernen Erfolg Herdsanierung

Eine Herdsanierung wie operativ entfernen vom Zahn, entzündetes Gewebe oder Fremdkörper im Kiefer entfernen etc. ist nie ohne Risiko, denn niemand kann den erwarteten Erfolg mit Sicherheit vorhersagen oder garantieren.

Wenn der unmittelbare Erfolg ausbleibt, sollte es dem Patienten bewusst sein, dass die Beseitigung von Herden für seinen Organismus eine gewaltige Entlastung bedeutet. Diese Entlastung kann dann häufig der erste Schritt zu einer echten Wiederherstellung der Selbstheilungskräfte seines Organismus sein und schliesslich zu einer dauerhaften Gesundung führen. Bei einem Zahnherd kommt es nur nach dem technisch korrekten Zahnziehen mit Herdausfräsen zu einer wesentlichen Befundbesserung und ab dem 3. Tag zu starken Beschwerden der Herdorgane, die sich langsam bessern. Alte Herde müssen mehrmals im Abstand von ca. 6 Monaten operativ eröffnet und nachgereinigt werden, wenn die Organbeschwerden wieder unerträglich werden.


 

Herd-Infektion


Herdinfektionen
(Fokalinfektion) sind nach einer bakteriellen Infektion auftretende Zweitkrankheiten an entfernten Organen.

Herd-Infektion Herdinfektionen Fokalinfektion

Wie aus der Krankheitsbezeichnung hervorgeht, spielt ein "Herd" eine entscheidende Rolle. Darunter versteht man eine örtlich begrenzte und durch Bakterien verursachte Krankheit, häufig im Mundbereich, Kieferbereich und Halsbereich. Von einem solchen Entzündungsherd gelangen Bakterien oder die von ihnen produzierten Giftstoffe (Toxine) mit dem Blutstrom in andere, zum Teil weit entfernte Organe und lösen dort erneut ein entzündliches Krankheitsgeschehen aus. Auf diese Weise kann eine Mandelentzündung, Nierenentzündung, oder Gehirnabszess etc. eine höchst gefährliche Eiteransammlung im Gehirn, verursachen.

Körper ist verbunden und vernetzt mit den Zähnen

Der ganze Körper ist über Energiebahnen mit den Zähnen verbunden.

Störungen der Organsysteme im Körper können Probleme bei den Zähnen auslösen, denn in unserem Körper ist nahezu alles miteinander vernetzt. Umgekehrt können Zähne verschiedene chronische Krankheiten im Körper auslösen, denn die Zähne sind über ihre Wurzeln mit den Energiebahnen des gesamten Körpers verbunden. Kranke oder abgestorbene Zähne können somit im Körper Schäden anrichten wie Rheumaschmerzen, Rückenschmerzen, Allergien, Blasenleiden, Migräne und Herz-Kreislauf-Störungen oder auch Ohrenproblemen und Augenprobleme. Die Mundhygiene beeinflusst also den ganzen Körper. Anhand des Belages der Zunge kann man aber auch Krankheiten erkennen, denn der Belag der Zunge verändert sich je nach Gesundheitszustand. Zunge und Mundhöhle sind ein Spiegelbild innerer Vorgänge des Gesamtorganismus.  Fühlt man sich dauernd schlapp und schwach, sind oft Zahnherde der Grund wie entzündete vitale Zähne, tote Zähne, Kieferknochen-Entzündungen und Wurzelbruchstücke im zahnlosen Kiefer. 


 

Herd-Geschehen


Von einem Herdgeschehen, auch fokale Infektion, Fokus oder Streuherd genannt wird gesprochen, wenn eine Entzündung im Mundraum durch eine Erkrankung eines Zahnes oder eine wiederkehrende Mandelentzündung eine weitere Krankheit des Körpers hervorruft oder beeinflusst.

Zahnherd Kopfschmerzen Herdgeschehen Herd

Wenn ein Krankheitsherd der Ausgangspunkt einer Infektion ist, so kann von einem Infektionsherd gesprochen werden. Von einer Herderkrankung wird gesprochen, wenn durch einen Krankheitsherd eine Folgeerkrankung ausgelöst wurde. Erkrankungen durch Herde im Zahnbereich sind Zahnherde.

Herdgeschehen

Erkrankungen des Körpers, die durch Zahnherde bedingt sein können und möglicherweise auf eine Herdsanierung ansprechen, können ganz unterschiedlich sein, sind aber meist chronische Krankheitsbilder.

Beim Herdgeschehen hadelt es sich um Rheuma, Kopfschmerzen, Gicht, Gelenkbeschwerden, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Hautkrankheiten sowie Erkrankungen des Nervensystems wie Alzheimererkrankung, Parkinsonerkrankung oder Multiple Sklerose. Das Immunsystem wird durch Störfelder ungünstig beeinflusst. Übersicht von Erkrankungen durch mögliche Zahnherde (Gifte und Eiterkeime) chronische Entzündungen im Mundbereich können die eigene Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigen. Auch einzelne Zähne haben Verbindungen zu Körperteilen, so stehen z.B. die Schneidezähne im Kontakt zur Niere und Blase, zur Stirnhöhle, zum Knie, Kreuzsteissbein, Fuss und bestimmten Wirbeln und Rückenmarksegmenten.

Das Konzept vom Herdgeschehen bzw. Herdinfektion stammt aus der ganzheitlichen Medizin.

Unter Fokus oder Krankheitsherd wird eine lokal begrenzte, pathologische Veränderung im Körper, die den Gesamtorganismus wie eine Infektion oder einen Tumor schädigen kann verstanden. Der eigentliche Entzündungsherd zeigt bei der Herdinfektion keine oder kaum Symptome, wogegen an entfernter Stelle des Entzündungsherds Schmerzen oder andere Beschwerden auftreten. Abgestorbene und nicht behandelte Zähne können die Ursache für Entzündungen oder Schmerzen sein, die sich nicht eindeutig orten lassen. Die Suche nach dem auslösenden Zahn beginnt oft, wenn eine Blutuntersuchung Anzeichen für eine Entzündung liefert und sonst im Körper nichts erkrankt ist. Andere Warnsignale für eine versteckte Entzündung sind Schmerzen und Druckgefühle beim Vorbeugen des Kopfes sowie häufige Abgeschlagenheit.


 

Meridiansystem / Meridianpunkte


Meridianpunkte

Mit Hilfe der Meridianpunkte, die über den ganzen Körper verteilt und in direktem Zusammenhang mit der Anordnung der Zähne stehen, können die Krankheitsherde im Mundraum ausfindig gemacht werden. Je peripherer die Punkte liegen, desto stärker ist ihre Wirkung allgemein regulierend und bezogen auf das Organsystem.

Meridiansystem

Die Meridiane sind nach Auffassung der traditionellen chinesischen Medizin die Leitbahnen, durch die die Lebensenergie Ki hindurch fliest. In der Akupunktur und Akupressur werden einzelne Punkte der Meridiane genadelt bzw. gedrückt. Im Shiatsu werden in der Regel zur Harmonisierung bzw. zur Stimulierung des Energieflusses die Meridiane im Ganzen behandelt. Es gibt 14 Hauptmeridiane mit 361 Meridianpunkten, die aufgereiht an bestimmten Stellen des jeweiligen Meridians angeordnet sind.


 

Zahnherde erkennen

Bei der Diagnose von Herdkrankheiten ist zwischen akuten und chronischen Erkrankungen zu unterscheiden.

Symtome Zahnherde erkennen Erkrankungen 

Akute Erkrankungen treten plötzlich mit starken Krankheitssymptomen auf, denn oft besteht ein zeitlicher Zusammenhang zwischen Zahnbehandlung und Gelenkschmerzen. Chronische Erkrankungen entstehen langsam, sodass ihre Diagnose schwieriger ist.

Diagnose von Herdkrankheiten

Der Zusammenhang zwischen dem schmerzenden Bezirk und dem auslösenden Bereich ist vielfach nicht einfach erkennbar, denn Herderkrankungen sind Störungen, deren Ursache nicht am Ort der Störung zu suchen ist.

Entscheidend für die Rolle der Zähne als Krankheitsherd ist der Umstand, dass diese auf verschiedene Weise mit dem übrigen Organismus in Verbindung stehen. Es besteht die anatomisch leicht nachzuweisende Verbindung über Strukturen wie das Blutsystem, Lymphsystem und Nervensystem. Auch über die Meridiane kann der Wirkungsort einer Herderkrankung an einer vom Ursprungsort weit abweichenden Stelle liegen.

Anzeichen für Zahnherde

 
Zähne Wurzelfüllung tragen, sind tote Zähne.
Chronische Krankheiten, für die sich keine Ursachen finden lassen
Abgeschlagenheit und Anfälligkeit auf Infekte
Gleichzeitige Schmerzen von Zähnen und Organen

 Übersicht von Erkrankungen durch mögliche Zahnherde (Gifte und Eiterkeime)

Krankheit  Zahnnummer (Zahnschema
Allergien  16, 26, 36, 46
Amyotrophe Lateralsklerose 18, 28, 38, 48, 11, 12, 21, 22, 31
Arterien, Venen 36, 37, 46, 47
Asthma 16, 26
Bauchspeicheldrüse 14, 24, 34, 44
Brust 16, 17, 26, 27, 34, 35, 44, 45
Brust-/Lendenwirbelsäule 18, 28, 34, 35, 44, 45
Colitis 36, 46
Diabetes mellitus 14, 24, 34, 44
Dickdarm/Dünndarm 18, 28, 36, 37, 38, 46, 47, 48, 14, 15, 24, 25
Drüsen 14, 24
Ellenbogen 18, 28, 36, 37, 38, 46, 47, 48
Energie 38, 48
Fuss, Zehen 14, 15, 24, 25, 46, 47, 36, 37, 31, 32
Gallenblase 13, 23, 33, 43
Gehirn 11, 12, 21, 22, 31, 32, 41, 42
Hände (aussen) 36, 37, 46, 47, 14, 15, 24, 25
Hände (innen) 18, 28, 38, 48
Herz 18, 28, 38, 48
Hirnherd 11, 12, 21, 22, 31, 32, 41, 42
Hormone 14, 24, 34, 44
Hüfte 13, 23, 33, 43
Hypophysen-Hinterlappen 13, 23
Hypophysen-Vorderlappen 18, 28
Immunsystem 16,17, 26, 27, 36, 37, 46, 47
Keimdrüsen 43, 44, 33, 34
Kieferhöhle 16, 17, 26, 27, 34, 35, 44, 45
Knie (hinten) 31, 32, 33, 41, 42, 43
Knie (vorn) 16, 17, 26, 27, 34, 35, 44, 45
Krebs Alle, bes. 36, 46
Kreuz 31, 32, 41, 42
Leber 13, 23, 33, 43
Lunge 14, 15, 24, 25, 46, 47, 36, 37
Lymphgefässe 34, 35, 44, 45
Magen 16, 17, 26, 27, 34, 35, 44, 45
Milz 26, 27, 34, 35
Multiple Sklerose 18, 28, 38, 48, 11, 12, 21, 22
Nasennebenhöhlen 14, 15, 24, 25
Nebenniere 41, 42, 31, 32
Nebenschilddrüse 16, 17, 26, 27
Niere 11, 12, 21, 22
Ohren 18, 28, 38, 48
Psyche 18, 28, 38, 48
Rheuma 15, 25, 35, 45
Schulter Alle
Stirnhöhle 11, 12, 14, 15, 21, 22, 24, 25
Stirnnebenhöhlen 36, 37, 46, 47
Wirbel und Gelenke Alle
Wirbelsäule 11, 18, 21, 28, 31, 38, 41, 48
Zentrales Nervensystem 18, 28, 38, 48, 11, 12, 31, 41

 


 

Metallbelastung mit Quecksilber


Toxischer Zahnersatz kann die Gesundheit untergraben, so Amalgam oder Spargold bzw. eine "Spargoldlegierungen".

Metallbelastung, Quecksilber, Amalgam, Amalgan

Die Zahnfüllungen aus Amalgam enthalten ca. 50 Prozent Quecksilber, das sich aus der Legierung freisetzen kann.

Amalgame

Metallbelastung mit Quecksilber kann die männliche und weibliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen.

Vielfach erfolgt die Freisetzung von Amalgam in Form von Quecksilbergas, das hauptsächlich über die Lunge in den Körper aufgenommen wird. Amalgam ist eine Legierung aus Quecksilber und anderen Metallen wie Kupfer, Zinn und Silber.

Vielfach kommt es durch Amalgamfüllungen nicht direkt zu einer Vergiftung, denn die Beschwerden sind meist unspezifisch.

Amalgame, männliche, weibliche Fruchtbarkeit

 

Amalgame für Zahnfüllungen ist der älteste Füllungswerkstoff der seit über 100 Jahren in der Zahnmedizin regelmässig verwendet wird, denn Amalgam als Zahnfüllung wurde erstmals bereits 1528 erwähnt. Wissenschaftlich sind bis heute lediglich die Amalgamallergie und örtliche Veränderungen der Mundschleimhaut anerkannt.

Korrodierte Amalgamfüllung

Bei grossen und stark korrodierten Amalgamfüllungen kann es zu einer perioralen Dermatitis kommen, was eine  entzündliche Veränderung der Haut im zentralen Gesichtsbereich ist.

Es treten Papeln und Pustel auf und die Haut ist dadurch stark gerötet. Die männliche und weibliche Fruchtbarkeit kann durch die Metallbelastung mit Quecksilber beeinträchtigt sein. Die zunehmende Umweltbelastung durch Umweltgifte gerät im Zusammenhang mit Fruchtbarkeit und Unfruchtbarkeit Amalgam immer häufiger in die Schlagzeilen.

Der Nachweis, dass Quecksilber einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit hat, konnte bisher nicht bewiesen werden.

Hauptbestandteil von der Legierung Amalgam ist Quecksilber, ein Metall, das aus dem losen und damit chemisch höchst instabilen Gemenge des Amalgams bereits bei Körpertemperatur permanent abdampfen kann oder im aggressiven Milieu des Mundes gelöst werden kann.

Amalgame für Zahnfüllungen Füllungswerkstoff

Metallische Werkstoffe unterliegen im meist aggressiven Milieu des Mundes einer Korrosion bzw. einem Masseverlust.

Metalle im Mund

Durch die „Batteriewirkung“ von Metallen im Mund entstehen metallische Ionen, die in den Organismus gelangen und dort systemische Wirkungen hervorrufen können.

Die Batteriewirkung ist abhängig vom Masseverlust eines Metalls, das von der Ausbildung einer elektrischen Doppelschicht entsprechend der elektrochemischen Spannungsreihe im Elektrolyten Speichel abhängt, was vergleichbar ist mit dem Lochfrass in Wasserleitungen („Materialverlust“).

Die Batteriewirkung hängt ab vom Milieu im Mund, von der Qualität des Werkstoffs und der Verarbeitungsqualität im Dental-Labor.

Metallische Werkstoffe im Mund, Batteriewirkung

Eine natürliche Ausscheidung des Amalgams im Organismus erfolgt nur in geringem Masse, das Quecksilber verteilt sich wie die anderen im Amalgam befindlichen Schwermetalle über den gesamten Organismus und lagern sich im Bindegewebe, Niere, Leber, Gehirn und Nerven ab.


 

Dentallegierungen

Dentallegierungen Zahnlegierungen Zahntechnik


Dentallegierungen und Biokompatibilität

Dentalmaterialien können die Gesundheit schädigen.

Als biokompatibel bezeichnet man Werkstoffe die keinen negativen Einfluss auf Menschen (Lebewesen) in ihrer Umgebung haben (kompatibel = verträglich). Beim Zahnersatz dürfen nur biokompatible Materialien (Dentallegierungen) verwendet werden, die im Körper keine Reaktionen auslösen. Aufgrund der Materialeigenschaften sowie deren Verarbeitungskriterien eignen sich in der Zahnmedizin nur Metalle (mit Ausnahme von Titan) in Form von Legierungen. Wichtig ist, das Legierungen chemisch nicht angegriffen werden und korrodieren, sodass sie sich in Ihre Bestandteile auflösen. Edelmetalle wie Gold und Platin oder auch Titan sind sehr beständig gegen Laugen, Säuren und Feuchtigkeit. Siehe auch Edelmetall-Legierung oder Edelstahl. Besonders wichtig ist die Biokompatibilität bei Zahnimplantaten, da diese sich für einen langen Zeitraum in direktem Kontakt im Kieferknochen befinden. Um die Biokompatibilität zu erreichen, können die Implantate aus einem nicht-biokompatiblen Werkstoff mit einer biokompatiblen Schicht z.B. mit Proteinen (Eiweisse) überzogen werden, was man Oberflächenkompatibilität nennt. Ist das Zahn-Implantat in Form und innerer Struktur z. B. Faserstärke an das Empfängergewebe angepasst, so spricht man von struktureller Biokompatibilität.

Beschwerden können einen Hinweis auf individuell unverträgliche Dentalmaterialien sein und sind ein Warnsignal.

Beschwerden im Mundraum:

♦ Systemisch wiederkehrende Zahnfleischentzündungen (Parodontitis)
♦ Systemisch wiederkehrende Infekte wie z.B.Aphthen
♦ Zungenbrennen
♦ Geschmacksstörungen

Systemische Befindlichkeitsstörungen:

♦ Müdigkeit
♦ Schlaflosigkeit
♦ Schwindel
♦ Energielosigkeit
♦ Kopfschmerzen
♦ Migräne
♦ Konzentrationsschwäche
♦ Chronisches Müdigkeitssyndrom
♦ Tinnitus (Ohrgeräusche)
♦ Polyneuropathie (Missempfindungen)
♦ Extreme Empfindlichkeit gegenüber Chemikalien (MCS-Syndrom)
♦ Allergien
♦ Infektanfalligkeit
♦ Chronische Abwehrschwächen
♦ Erkrankung des Verdauungstraktes
♦ Störungen der Darmflora, Mykosen
♦ Muskelbeschwerden wie z.B. Rheuma, Missempfindungen und Lähmungserscheinungen in Armen und Beinen. 


 

Metallausleitung


Chronischen Erkrankungen können durch Schwermetallbelastung des Körpers ausgelöst sein.

Metallausleitung Zahn Amalgam Gifte Metalle Zahn 

Chronische Metallbelastungen sind häufig und werden vielfach unterschätzt, denn zwei Metalle in Verbindung mit der Mundsäure lässt eine Mundbatterie entstehen. 

Ausleitung von Metallen und anderen Giften

Metalle sind Katalysatoren für Oxidation, d.h. sie fördern die Bildung freier Radikale, die dann zu Zell- und Gewebeschädigungen, Entzündungen und Alterungsvorgängen führen können. Chronische Metallbelastungen sind ursächlich an alltäglichen Erkrankungen mitbeteiligt und verdrängen Mineralstoffe und Spurenelemente von ihren Enzymstellen, so dass der Stoffwechsel blockiert wird. Es kommt zu Mangelerscheinungen der verdrängten Stoffe wie Magnesiummangelsymptome und Zinkmangelsymptome. Chronische Metallbelastungen können Eiweisse verändern, was zu Infektanfälligkeit, Überempfindlichkeitsreaktionen und Autoimmunerkrankungen führen kann. Obwohl es für den Heilpraktiker und Arzt viele Optionen gibt, wenn Hinweise auf verbliebene Schwermetalle vorhanden sind, muss dem Problem der Entgiftung höchste Priorität eingeräumt werden. Die Entgiftungstherapie vitalisiert die wichtigsten Entgiftungsorgane und Ausscheidungsorgane.

Schwermetalle

Eine durch das Amalgam entstehende schleichende chronische Vergiftung, ergibt vielfach einen Rückschluss auf die Zahnbehandlung, es kommt allerdings eher sehr selten zu schweren Vergiftungen.

Amalgam Metallausleitung Schwermetalle Zahn

Menschen bei guter Gesundheit und einem intakten Abwehrsystem vertragen das Amalgam besser als kränkliche Menschen.

Schwermetalle Blei, Cadmium und Quecksilber

Schwermetalle nennt man die natürlichen metallischen Elemente, deren Dichte grösser ist als 5 g/cm3.

Die für die Gesundheit kritischsten Schwermetalle sind Blei, Cadmium und Quecksilber. Die Zahnfüllung aus Amalgam besteht zu 50 % aus Quecksilber und die verbleibenden 50 % aus Zink, Kupfer, Thallium und Silber etc. Einige Schwermetalle sind für uns Menschen als Spurenelemente in der Ernährung wichtig. Die Gruppe der Schwermetalle umfasst viele Elemente, u. a. Quecksilber, Blei, Kadmium, Kupfer, Arsen, Nickel, Zink, Kobalt und Mangan. Blei hemmt die Funktion vieler Enzyme und daher auch die Blutbildung. Bei chronischen Bleivergiftungen kommt es zu Blutarmut, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel und Reizbarkeit. Die Folgen einer Cadmiumvergiftung sind Knochenerweichung (Osteomalazie), Blutdruckerhöhung und Nierenfunktionsstörungen. Quecksilber führt neben Schädigungen an der Niere vor allem zu Nervenstörungen.

Schwermetalle befinden sich:

♦ In Nahrungsmitteln,
♦ In Meerestieren,
♦ In der Luft,
♦ In Zahnversorgungen (Zahnersatz)


 

Ausleitung von Amalgam


Quecksilber und andere Schwermetalle können sich über Jahre in Nieren, Gehirn und anderen Körperteilen ansammeln.

Ausleitung von Amalgam Entgiften Microalgen 

Der Amalgam als Zahnfüllwerkstoff besteht zu 50 % aus Quecksilber und aus Silber, Zinn, Zink und Kupfer.

Amalgamausleitung

Zur Ausleitung von Quecksilber und anderen Schwermetallen die sich im Körper wie der Niere, im Hirn oder in den Haaren ablagern gibt es die unterschiedlichsten Methoden.

Die Amalgam-Ausleitung dient der Entschlackung, Entgiftung und Aktivierung des Stoffwechsels. Ziel der Entgiftungstherapie ist es, Giftstoffe, die sich im Bindegewebe und in den Körperzellen eingelagert haben, schonend über Leber, Niere, Haut und Schleimhaut auszuleiten, wodurch sich der Stoffaustausch mit der Zelle und deren Funktion verbessert, denn Quecksilber und andere giftige Schwermetalle können sich über Jahre in Nieren, Gehirn und anderen Körperteilen ansammeln. Der Mensch reagiert unterschiedlich auf Quecksilber-Ablagerungen, denn während der eine gar nicht reagiert, reagiert der andere Körper durch Schwindelanfällen, Panikattacken und Depressionen. Der Körper kann sich gegen das Quecksilber aus seinen Amalgam-Füllungen wehren und reagiert durch Kopfschmerzen, Übelkeit, Hautreizungen und anderen Symptomen auf eine Quecksilber-Allergie oder vermutete Quecksilbervergiftung. Quecksilber-Ausleitung bedeutet, Quecksilber-Ablagerungen im Körper aufzulösen und aus dem Körper abzuleiten, denn Quecksilber ist für die Gesundheit schädlich. Algen "Chlorella Microalgen"  können dem Körper bei der Entgiftung behilflich sein, es entgiftet und regeneriert die Zellen, indem sie Schadstoffe binden und gleichzeitig für eine verbesserte Sauerstoffbildung sorgen. Algenprodukte sind stark basisch und wirken sich somit auch positiv auf das Säure-Basen-Gleichgewicht des Körpers aus. Chlorella ist das meist untersuchte Lebensmittel und wird von Ärzten und Heilpraktikern als natürliches Therapeutikum für Schwermetallausleitung z.B. Amalgam eingesetzt. Eine Amalgamausleitung sollte jedoch nur bei einem erfahrenen Arzt durchgeführt werden. Magnesium und Kalzium sind wesentliche Bestandteile jedes Regenerationsvorgangs im Körper. Es gibt Forschungsergebnisse, dass Koriander den Körper wirksam von Quecksilber befreien kann. Vitamin C wird seit Jahrhunderten als ein wirksames Antioxidans und als Mittel zur Unterstützung des Immunsystems verwendet. Von Knoblauch wird seit Jahrtausenden als medizinisches Kraut benutzt, um dem Körper zu helfen, den Blutcholesterinspiegel zu senken und das Blut von weiteren Ablagerungen zu reinigen. Von grosser Bedeutung ist, dass während der gesamten Ausleitungstherapie ausreichend Flüssigkeit aufgenommen wird, damit die gelösten Schlackenstoffe und Giftstoffe über die Ausscheidungsorgane ausgeleitet werden können.


 

Überkappung der Pulpa


Unter einer künstlichen Krone oder Brücke versteht man das vollständige überkappen eines oder mehreren eigenen Zähne.

Überkappung Pulpa Künstliche Krone Zahnkrone

Bei der Zahnprothetik werden stark geschädigte Zähne mit grossem Substanzverlust, bei denen plastische Füllungen nicht mehr sinnvoll oder möglich sind, durch eine Präparation des Zahnstumpfes vorbereitet und mit einer künstlichen Krone überkappt. Die Überkappung dient zur Vitalerhaltung der gefährdeten Pulpa bei tiefgehender Karies.

Überkappung der Zähne

Eine Vitalerhaltung der erhaltungswürdigen Pulpa wird durch Überkappung erreicht.

Sofern die Karies beim Zahn sehr tief bis unmittelbare Nähe der Pulpa vordringt, muss vor dem Legen der Unterfüllung durch ein Calciumhydroxid-haltiges Medikament die Dentin-Neubildung angeregt werden. Diese Abdeckung der Pulpa durch das Medikament wird als Überkappung bezeichnet. Wenn Karies in unmittelbare Nähe der Pulpa eindring, das der innere Teil vom Zahn bzw. Zahnhöhle (Zahnmark / Zahnnerv) bildet, die von den Zahnhartsubstanzen umhüllt wird vorgedrungen ist, kann durch das Legen der Unterfüllung eines Calciumhydroxid-haltigen Medikamentes die Dentin-Neubildung angeregt werden. Diese Abdeckung der Pulpa durch das Medikament "Kalziumhydroxid, Eugenol" wird als Überkappung bezeichnet. Wenn die Dentinschicht über der Pulpa noch erhalten ist, spricht man von indirekter Überkappung. Von direkter Überkappung spricht man, wenn sie eröffnet ist.

Indirekte Überkappung

Eine indirekte Überkappung wird zur Vitalerhaltung der Pulpa durchgeführt, wenn sich nur noch eine dünne Dentinschicht über der Pulpa befindet.

Eine indirekte Überkappung kann nach Präparation einer tiefen Kavität, Beschleifen einer Zahnkrone oder nach einer Kronenfraktur ohne Pulpaeröffnung notwendig sein. Die Pulpa wird dabei zu ihrem Schutz und zur Anregung einer Tertiärdentinbildung mit einem Medikament indirekt überkappt. Im Gegensatz zur direkten Überkappung kommt das Medikament dabei nicht direkt mit der Pulpa in Kontakt. Bei der Zahnbehandlung Caries profunda kann festes, wenn auch teilweise kariöses Dentin in geringem Umfang in Pulpanähe belassen werden, wenn bei konsequentem Exkavieren die Gefahr einer Pulpaeröffnung besteht. Anschliessend wird in diesem Bereich ein Medikament aufgetragen, um das zum Teil noch kariöse Dentin zu neutralisieren, die Pulpa zu schützen und die Odontoblasten zur Bildung von Tertiärdentin anzuregen. Bei der Versorgung des pulpanahen Dentins sind die Übergänge zur direkten Überkappung fliessend.

Direkte Überkappung

Eine direkte Überkappung wird mit einem geeigneten Medikament zur Vitalerhaltung einer eröffneten Pulpa durchgeführt.

Die Erfolgsaussichten einer direkten Überkappung sind wesentlich abhängig von der Grösse der Eröffnung und dem Zustand der Pulpa ab.

Günstige Voraussetzungen düe die Überkappung sind:
♦ jugendliche Patienten
♦ nur punktförmige Eröffnung
♦ keine Karies im Bereich der Eröffnung


Medikamente zur Überkappung

Es werden werden verschiedene Medikamente zur direkten und indirekten Überkappung angeboten. Das wichtigste Medikament ist Kalziumhydroxid= Ca(OH)2. Es regt die Odontoblasten zur Bildung von Tertiärdentin an. Kalziumhydroxid wird sowohl für die indirekte als auch direkte Überkappung bei beschwerdefreien Zähnen empfohlen. Ein anderes Mittel zur Überkappung ist Zinkoxid- Eugenol- Zement. Eugenol hat eine beruhigende Wirkung auf die Pulpa. Bei direktem Kontakt mit der Pulpa oder höherer Dosierung ist jedoch schädlich. Zinkoxid- Eugenol- Zement soll daher stets möglichst dick angerührt werden.

Vitalamputation

Bei einer Vitalamputation wird die vitale Kronenpulpa unter Anästhesie mit einem sterilen Bohrer oder Exkavator bis zu den Kanaleingängen entfernt. Die Wurzelpulpa wird belassen und wie bei einer direkten Überkappung mit einer medikamentösen Einlage versorgt. Durch dieses Verfahren wird versucht, die Wurzelpulpa vital zu erhalten. Die Vitalamputation ist insbesondere bei Verletzungen von jugendlichen Zähnen mit noch nicht abgeschlossenem Wurzelwachstum oder Milchzähnen erfolgversprechend. Bei älteren Patienten mit engem Wurzelkanal ist eine Vitalamputation aufgrund der schlechten Durchblutung der Pulpa und damit schlechteren Abwehrlage nicht sinnvoll. Die Wurzelpulpa kann dann in der Regel nicht vital erhalten werden.


 

Bioverträglichkeit Zahnersatz


Zahnersatz wie Zahnimplantate, Zahnkronen und Zahnbrücken müssen eine hohe Bioverträglichkeit aufweisen.

Bioverträglichkeit Allergien Gesundheit  Zahnarzt


Der beste Zahnersatz ist und bleibt ein Fremdkörper, der als "Ersatz", vom Körper akzeptiert werden muss.

Biokompatibilität und Bioverträglichkeit

Biokompatibilität ist die Verträglichkeit zwischen einem technischen Werkstoff und einem biologischen System.

Die Bioverträglichkeit von Dentallegierungen ist im Wesentlichen abhängig vom Korrosionsverhalten im Munde. Eine Grundvoraussetzung zur Biokompatibilität ist die Korrosionsfestigkeit, denn alle Metalle sind mehr oder weniger stark löslich und können durch Abrasion oder Korrosion aus dem Zahnersatz herausgelöst werden. Als biokompatibel werden Werkstoffe bezeichnet, die keinen negativen Einfluss auf Lebewesen in ihrer Umgebung haben. Besonders relevant ist die Biokompatibilität und Bioverträglichkeit bei Zahnimplantaten, da diese als Fremdkörper während einem langen Zeitraum in direktem Kontakt in den Kieferknochen eingesetzt werden. Viele Menschen sind durch Allergien oder Umweltbelastungen in ihrer Gesundheit und Lebensqualität eingeschränkt und wünschen bioverträglichen Zahnersatz. Die richtige Auswahl der Dentalmaterialien und eine gute Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechniker sind wichtige Voraussetzung für eine hochwertige Versorgung. Biolegierungen zeichnen sich durch fein ausbalancierte, innovative Materialzusammensetzungen aus, die aufgrund modernster Herstellungsverfahren die notwendige Stabilität und sattgoldene Farbe einer Goldlegierung ohne Beimischung von Palladium und Kupfer erzielen und bestehen nur aus hochwertigen Bestandteilen die den strengen Auflagen des europäischen Medizin-Produkte-Gesetzes (MPG) hergestellt. Optimale Korrosionsbeständigkeit ist garantiert und wird in der Regel durch Testung der biologischen Verträglichkeit / Biokompatibilität nach DIN ISO 10993-5 sichergestellt.


 

Bio-Conzept und Biozahnarzt


Der Biozahnarzt verwendet nur biokompatiblen metallfreier Zahnersatz. Gesundheitliche Störungen und chronische Beschwerden können ihren Ursprung bei falscher Materialwahl beim Zahnersatz haben.

Bio-Conzept Biozahnarzt BIO Zahnfüllungen 

Viele Menschen tragen einen Zahnersatz, aus körperfremden Materialien und leiden unter Allergien bzw. umweltbedingten Beschwerden.

Eine Gesamtsanierung nach dem Bioconcept kann Ihnen helfen durch das Beseitigen von Störfeldern und chronischen Krankheitsherden.

Patienten wünschen einen bioverträglichen Zahnersatz, denn dieser verbleibt für viele Jahre im Mund.

♦ BIO - Zahnfüllungen statt giftiger, quecksilberhaltiger Amalgamfüllungen
♦ BIO - kompatibler, metallfreier Zahnersatz
♦ BIO – Vollkeramik, Zahnimplantate mittels 3-D-Computerplanung
♦ BIO -Anti–Parodontose mit Laser gegen vorzeitigen Zahnausfall
♦ Laser - Kariesdiagnostik
♦ Ozonbehandlung statt Bohren bei Karies
♦ Anästhesie ohne Nadel
♦ Spezialtherapie zur therapeutischen Unterstützung bei Tinnitus
♦ Therapiebegleitendes Entgiftungsprogramm und Entschlackungsprogramm mit immun-stimulierender Chlorella Microalge  


 

Aerosol beim Zahnarzt


Bei Abnehmen der Maske kann Aerosol eingeatmet werden.

Aerosol Zahnarzt Zahn Bohren Schwebestaub

Aerosolpartikel sind kleine Partikel die mit blossem Auge nicht sichtbar sind und überall in der Luft vorkommen.

Während einer Zahnbehandlung verursacht der Zahnarzt durch die Anwendung von Turbinen, Winkelstücken, Zahnsteinentfernern und Pulverstrahlgeräten die Bildung eines Aerosols mit Mikroorganismen aus dem Mundbereich des Patienten. Das Aerosol kann sich auf dem Zahnarzt, den Zahnarzt-Assistenten und den Patienten absetzen und kontaminiert Kittel, Kleidung und Schuhe.

Schwebestaub beim Zahnarzt

Das Aerosol ist Schwebestaub und entsteht durch Oberflächenbearbeitung, Verbrennung sowie Aufwirbelung und kann über längerer Zeit in der Luft verbleiben. Aerosolpartikel haben viele unterschiedliche Zusammensetzungen, was auch auf die Eigenschaften sowie auf die Herkunft der Partikel schliessen lässt. Das Aerosol lagert sich ausserdem auf Geräten und Oberflächen ab sowie in sehr kleinen Winkeln und kann eine wahrhafte biologische Verschmutzung und die Proliferation von Mikrobenstämmen verursachen. Das potenzielle Vorhandensein von pathogenen Mikroorganismen im Aerosol erhöht das Risiko von Kreuzinfektionen zwischen dem medizinischen Personal und den Patienten und unter den Mitarbeitern selbst.


 

Bakterien im Mund


Mundbakterien
 sind Mikroorganismen der Mundflora.

Mundbakterien Bakterien  Anaerobier Mund

Mundbakterien im Sinne spezifisch oraler Bakterienarten gibt es so nicht.

Mundbakterien

In der Mundhöhle wimmelt es geradezu von mikrobiellem Leben, denn im Mund leben bis zu 700 verschiedene Bakterienarten.

Die meisten der Mundbakterien gelten als harmlose oder sogar nützliche Mitbewohner unseres Körpers. In anderen Mengenverhältnissen lassen sich alle Bakterien auch auf den Schleimhäuten der offenen Körperhöhlen nachweisen. Zuckervergärende Bakterien überwiegen bei weitem die Eiweisszersetzer und sind die besten Bakterien-Nährstoffe. Einige Mundbakterien sind Erreger von Zahninfektionen und Kieferinfektionen, andere an der Entstehung von Gefässerkrankungen und anderen Krankheiten beteiligt. Es spielt keine Rolle wo ein Mensch auf der Welt lebt, denn dies hat keinen Einfluss die Vielfalt der identifizierten Mundbakterien oder deren Zusammensetzung. Vorbeugung gegen Karies bedeutet demnach, den Mundbakterien möglichst wenig Zucker und möglichst selten Süsses anzubieten. Zwischen den Mahlzeiten sollte man zuckerfreie Süsswaren zu sich nehmen, die es heute in guter Qualität und in günstiger Auswahl zu kaufen gibt. Aus mehreren Studien ist bekannt, dass sich aus der Zusammensetzung der Bakterienpopulation im Mund Rückschlüsse auf verschiedene Krankheitsrisiken ziehen lassen. Dazu zählen Herzerkrankungen und Gefässerkrankungen sowie das Frühgeburtsrisiko. Mit grösster Wahrscheinlichkeit gelangen bestimmte Bakterien über Verletzungen des Zahnfleisches mit dem Blut an andere Stellen des Körpers, wo sie Entzündungsreaktionen auslösen.

Bakterien (Anaerobier)

Mundbakterien sind alle zu den Bakterien gehörenden Mikroorganismen der Mundflora.

Bakterien Anaerobier Bakterienerkrankungen

Einige Bakterien haben zusätzlich eine schützende Kapsel.

Bakterien sind einzellige Mikroorganismen, die sich durch Zellteilung vermehren.

Bakterien haben einen eigenen Stoffwechsel und sind auf Nährböden und können nicht gezüchtet werden. Bakterien sind von einer Zellmembran und einer starren Zellwand umgeben. Während die Zellmembran grosse Bedeutung für den Bakterienstoffwechsel hat, verleiht die Zellwand dem Bakterium seine Form und Stabilität. Das Erbmaterial liegt bei Bakterien im Gegensatz zu pflanzlichen oder tierischen Zellen nicht in einem Zellkern, sondern kettenförmig ohne Abgrenzung in der Zelle vor. Viele Bakterien können sich aktiv mit Hilfe von Geisseln bzw. kleinen Fortsätzen fortbewegen. Einzelne Bakterienarten können widerstandsfähige Dauerformen (Sporen) gegen ungünstige Umweltbedingungen wie Kälte, Hitze oder Austrocknung bilden und sind nur sehr schwer durch Desinfektionsmassnahmen angreifbar. Bakterien vermehren sich durch Zellteilung die unter optimalen Bedingungen zwischen zwei Zellteilungen bei einigen Bakterienarten nur 20 Minuten beträgt, sodass es alle 20 Minuten zu einer Verdopplung der Zellzahl kommen kann. Bakterien werden nach Grösse, Form, Beweglichkeit, Stoffwechseleigenschaften, Verhalten beim Anfärben mit Farstoffen und Wachstumsverhalten auf künstlichen Nährböden eingeteilt.

Backterien unterscheidet man nach der Form:

Kugelförmige Bakterien (Kokken)
Stäbchenförmige Bakterien
Spiralförmige Bakterien (Spirochäten)

Bakterien unterscheidet man nach dem Verhalten gegenüber Sauerstoff:

Aerobe Bakterien benötigen Sauerstoff zum Leben, ohne Sauerstoff sterben sie ab.
Anaerobe Bakterien, sind Bakterien die mit Sauerstoff leben können brauchen ihn jedoch nicht.

Bei den anaeroben Bakterien gibt es zwei Formen:

♦ Obligate anaerobe Bakterien, die bei Kontakt mit Sauerstoff sofort absterben.
♦ Fakultative anaerobe Bakterien, denen es egal ist ob sie mit Sauerstoff in Kontakt kommen oder nicht. Nach dem Verhalten beim Anfärben kann man verschiedene Bakterienarten unterscheiden.

Wichtigste Färbemethode ist die Gramfärbung, bei der sich die Bakterien abhängig vom Aufbau der Zellwand unterschiedlich anfärben lassen:

Grampositive Bakterien werden blau angefärbt und
Gramnegative Bakterien dagegen rot angefärbt.

Die häufigsten Bakterienerkrankungen:

♦ Karies
♦ Furunkel (eitrige Entzündung eines Haarbalgs)
♦ Scharlach
♦ Diphtherie
♦ Keuchhusten
♦ Tetanus
♦ Tuberkulose
♦ Typhus
♦ Salmonellose
♦ Syphilis (Lues)
♦ Gonorrhö


 

Viren


Die Mehrzahl von Virus sind Viren, das infektiöse Partikel sind.

Virus infektiöse Partikel  Viren Erkrankung Zellen 

Viren sind infektiöse Partikel, die sich ausserhalb von Zellen durch Übertragung verbreiten, aber nur innerhalb einer geeigneten Wirtszelle vermehren können.

Viren sind kleine Zellen die lediglich aus einem Eiweissmantel (Kapsid), Nukleinsäuren die Erbinformationen enthalten und gegebenenfalls einer Hülle bestehen.

Vieren haben keinen eigenen Stoffwechsel und können somit nicht wachsen bzw. sie können sich nur in lebenden Zellen vermehren. Viren dringen dazu mit ihren Nukleinsäuren in die Zellen ein und verändern den normalen Zellstoffwechsel so, dass die Zelle neue Viren bildet, weshalb man Viren auch Zellparasiten nennt. Die betroffenen Zellen werden als Wirtszellen bezeichnet, die infolge der Virusinfektion in der Regel zugrunde gehen. Vieren haben eine Grösse von nur 8 bis 800 nm (1nm "Nanometer" = 1'000’000 mm). Vieren sind damit deutlich kleiner als Bakterien und nur im Elektronenmikroskop sichtbar und enthalten immer nur eine Art von Nukleinsäuren (DNS oder RNS). Entsprechend unterscheidet man DNS-Viren und RNS-Viren. DNS = Desoxyribonukleinsäure (DNA = desoxyribonucleicacid bedeutet das gleiche in Englisch) RNS = Ribonukleinsäure (engl. RNA = riboncleic acid)

Die häufigsten Virenerkrankungen:

♦ Herpes simplex (Fiberbläschen)
♦ Rhinitis (Schnupfen)
♦ Influenza (Grippe)
♦ Masern
♦ Röteln
♦ Windpocken
♦ Gürtelrose (Zoster)
♦ Mumps
♦ Poliomyelitis (Kinderlähmung)
♦ Virushepatitis
♦ AIDS


 

Pilze


Pilze haben wie die Pflanzen eine starre Zellwand, einen Zellkern und sind bewegungsunfähig.

Im Gegensatz zu den Pflanzen sind die Pilze nicht zur Fotosynthese fähig bzw. sie können Licht nicht zum Aufbau energiereicher Verbindungen verwerten und sind ca. zehnmal grösser als Bakterien. Es gibt weit über 120'000 verschiedene Pilzarten, wovon aber nur ca. 100 Arten Krankheiten beim Menschen hervorrufen können. Pilzerkrankungen werden als Mykosen bezeichnet und deuten häufig auf eine Abwehrschwäche des Patienten hin. Pilzbesiedelung an Zahnprothesen ist keine Seltenheit, denn pathogene Pilze können sich auch zwischen Zahnprothese und Gaumen stark vermehren. Eine Desinfektion der Zahnprothese ist darum wichtig. Dabei wird die Zahnprothese in ein Glas mit einer gebrauchsfertigen Chlorhexidinlösung eingelegt.

Die häufigsten Pilzerkrankungen:

♦ Candidose (Soor / Pilzinfektion im Mund)
♦ Tinea pedum (Fusspilz)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Danksagung!

An dieser Stelle möchten wir allen Autoren danken; insbesondere für die unermüdliche Rechere; die diese Zusammenfassung, aus Zahnmedizin und Zahntechnik erst ermöglicht hat.

 

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